Iran als Zielscheibe des Terrorismus (Teil 2)

Wir möchten weitere Einzelheiten über  anti-iranische Terroraktivitäten  und über die Rolle der USA und der europäischen Staaten bei der Unterstützung von anti-iranischen Terrorgruppen bringen. – Die Terrorgruppe Munafiqin hat  einen Vorgeschmack auf ihre vollständige Ausweisung aus dem Irak bekommen, als ihre im Irak anwesenden Mitglieder nämlich vom Aschraf-Camp an einen anderen Ort der als Liberty-Camp bekannt ist, gebracht wurden.

Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Stützpunkt der US-Kräfte. Er liegt in der Nähe von Bagdad. Die Umquartierung der Munafiqin ist Teil eines Planes, über den sich  die Regierung von Irak und die amerikanischen Funktionsträger hinsichtlich der Ausweisung der restlichen Mitglieder dieser Terrorgruppe aus dem irakischen Territorium geeinigt haben.  Die Durchführung dieses Projektes hat vor einigen Monaten begonnen und circa 3500 Mitglieder dieser Terrororganisation wurden zunächst vom Aschraf-Lager zum Liberty-Lager gebracht. Die irakische Regierung ist bestrebt, alle  Munafaqin des Landes zu verweisen. Das Problem ist nur, dass diese Terrorgruppe seit 3 Jahrzehnten auf verschiedenste Weise die Unterstützung der USA, Frankreich und Englands genießt.

Sie wurde von diesen Staaten unterstützt, obwohl diese behaupten, den Terrorismus zu bekämpfen.

Die Mitglieder der Munafiqin  haben nicht nur fast 12 Tausend Iraner ermordet, sondern sie haben sich auch durch Spionage für andere Länder hinsichtlich der Aktivitäten Irans auf dem Gebiet der Atomenergie bei den ausländischen Mächten lieb Kind gemacht.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Unterstützung der USA für den Terrorismus Bestandteil der US-Strategien für Interventionen in der Region sind.

Dies trifft nicht nur bei der Terrorgruppe Munafiqin zu. Die USA haben die gleiche Politik im Zusammenhang mit  anderen Terrorgruppen wie die Pejak , ein Zweig der Terrorgruppe PKK (Arbeiterpartei Kurdistans in der Türkei), und die Terrorgruppe des Schwerverbrechers  Abdul Malik Rigi in Ostiran betrieben.

Die Pejak betreibt schon seit langem Terroraktivitäten.

Diese Gruppe hat zusammen mit der Terrororganisation PKK in den westlichen Grenzgebieten Irans unter anderem an Orten in West-Aserbaidschan  verbrecherische und terroristischen Maßnahmen durchgeführt.

Die Pejak wurde  April 2003 von Abdurrahman Hadschi Ahmadi gegründet,  vormaliges Mitglied der Demokratischen Partei und einer Bande, die zur PKK gehörte.

Der Anführer der Pejak, welche einen militanten Zweig aufweist, hat Terroraktionen gegen die Islamischen Republik Iran unternommen und lebt zurzeit in Deutschland.

Dass er sich frei in einem europäischen Land bewegen kann,  demonstriert die Doppelmoral des Westens gegenüber dem Terrorismus.

Utham Öcalan, der damalige  Anführer der PKK hat nach der Gründung der Pejak  in Interviews, darunter in einem Interview mit dem Nachrichtensender BBC gesagt, die Pejak sei  bei  einem Handel mit Washington entstanden, und zwar wurde vereinbart, dass sie sich den Iran zur Zielscheibe von Terrormaßnahmen nimmt  und es wurde die Bedingung ausgehandelt, dass die Amerikaner   nach der Besatzung Iraks ihren Druck auf die PKK vermindert.

Pejakführer Ahmadi selber hat offen in einem Gespräch mit ausländischen Medien zugegeben, dass sein Ziel in der Durchführung von bewaffneten Maßnahmen im Iran besteht.

Im vergangenen Jahr erfolgten mindestens 4 Terrormaßnahmen seitens der Handlanger der Pejak im westiranischen Kurdistan. Dabei ging es darum,  lokale Persönlichkeiten und Verantwortungsträger  zu eliminieren, die Lage zu verunsichern, und Schmuggel mit Drogen und Waren zu betreiben.

Eine andere  Terrorgruppe, die den Kriminellen in den ostiranischen Gebieten angeschlossen ist und sich irreführend Dschundollah nennt,  liefert ein weiteres Beispiel für eine Terrororganisation, die von den USA unterstützt wird.

Der Anführer der Dschundollah, Abdul Malik Rigi,  hat  eine lange Liste von Kriminaltaten in Ostiran auf seinem Konto stehen. Gemäß den Geständnissen, die er nach seiner Festnahme durch die Sicherheitskräfte Irans machte, hat er mit  direkter Unterstützung der USA seine Terroraktionen im Iran organisiert und durchgeführt.

Die sogenannte Dschundollah, die sich als Widerstandsbewegung des iranischen Volkes bezeichnet, hat 2002 ihre Existenz bekannt gegeben und 2005 mit Terroranschlägen in der iranischen Provinz Sistan wa Balutschestan begonnen.

Sie verschleppte Menschen und unternahm bewaffnete Terrormaßnahmen und Bombenlegungen in den Wohngebieten von Sunniten und Schiiten und nutzte dabei US-Militärausrüstung und Waffen und die finanziellen Hilfen der CIA.  Die Gruppe hat selber  die Verantwortung für mehrere Terrorangriffe in Ostiran übernommen.

Auf der schwarzen Liste dieser  von der USA unterstützten Gruppe stehen u.a. die Ermordung von Zivilisten auf der Strecke Zabol –Zahedan, und  an der Strecke Bam –Kerman. Zu ihren Untaten zählen weiterhin die bewaffneten Maßnahmen gegen Grenzwächter, die Geiselnahme und die Ermordung von Angestellten der Ordnungskräfte Irans an den Ostgrenzen des Landes und die Bombenlegung in der Imam Ali-Moschee in Zahedan, welche 21 Tote und 182 Verletzte hinterließ .

Die von den USA und England unterstützten Terrorakte gegen den Iran haben in den letzten beiden Jahren neue Formen angenommen. Seit  2010  wurden auch Terroranschläge auf iranische Wissenschaftler auf dem Gebiet der Atomenergie verübt.

Anfang 2010 war Masud Ali Mohammadi, der iranische Atomwissenschaftler  das erste Opfer und nach ihm verloren  weitere Wissenschaftler ihr Leben durch gezielte Terrormaßnahmen. Die meisten von ihnen waren im Zusammenhang mit dem friedlichen Nuklearprogramm Irans tätig. Dies spricht für die heimlichen Ziele, die die USA mit der Unterstützung des iranfeindlichen Terrorismus in der Region verfolgt.

Der  irische Journalist Patrick Cockburn schrieb in einem Artikel in der Independent, dass die finanziellen Unterstützungen Washingtons für Terrorgruppen zur Zeit von US-Präsident Bush ihren Höhepunkt erreichten und diese Politik heute weiterhin mit Unterstützung von Obama fortgesetzt wird.

Obama bestimmte 2008 ein Budget von 400 Millionen Dollar für Hilfen an Gruppen, die die islamisch-republikanische Ordnung im Iran bekämpfen. Eine dieser Gruppen war die Dschundollah. Auf gleiche Weise wurden vorher die sogenannten Volksmudschaheddin, sprich Munafiqin unterstützt.

Gemäß der New York Times konnte letztgenannte Terrororganisation mit Hilfe von Israel erreichen, dass ihr Name aus der Liste für Terrorgruppen der EU gestrichen wird.

Simon Harsh, der bekannte US-Reporter hat darüber hinaus vor kurzem enthüllt, dass eine Gruppe von Mitgliedern der Munafiqin  zur Regierungszeit von US-Präsident Bush auf amerikanischem Boden militärisch ausgebildet wurden.

Es gibt insgesamt zahlreiche Beweise dafür, dass der gelenkte Terrorismus den USA viele Male als Mittel und Druckhebel gegen die Islamische Republik gedient hat.

In den letzten Jahren werden diese organisierten Umtriebe durch Bildung von Stützpunkten in den Ländern in Umgebung Irans darunter Pakistan, Afghanistan, Irak, Republik Aserbaidschan und einige arabische Staaten am Persischen Golf weitergeführt. Die gemeinsamen Aktivitäten der CIA und Mossad und ihre Unterstützungen  hinsichtlich gezielter Anschläge auf iranische Wissenschaftlicher und Hervorrufung von Zwiespalt und Störung der Sicherheit dauern an.

Die internationalen Gremien darunter der UN-Sicherheitsrat  wurden über die Existenz von Beweisen über solche  Schritte informiert, aber sie haben sich nicht zu den  Unterstützungen des Westens für den Terrorismus geäußert.


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