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Mollath: Justizministerin hat Recht

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Seit 7 Jahren schon sitzt Gustl Mollath in der Psychiatrie. Unschuldig, wie er meint. Da ist die bayrische Justizministerin aber ganz anderer Meinung. Am 15.12.2011 verteidigte sie mal wieder die Unterbringung. Frau Beate Merk meinte:

 „In einem Rechtsstaat wird keiner willkürlich untergebracht, weil er Strafanzeige erstattet.“

Bei objektiver Betrachtung kann man ihr natürlich nicht widersprechen.

In einem Rechtsstaat wird keiner willkürlich untergebracht. In einem Rechtsstaat nicht, aber in dem unheimlich faschistoiden bayrischen Freistaat, und dem Rest der B-Republik schon, und zwar fast täglich. Dort wird nicht nur regelmäßig die Psychiatrie zum Schutz einiger Mächtigen missbraucht, sondern fast täglich auch die Opfer zu Tätern gemacht.

Was wäre wohl passiert, wenn jemand schon vor einem Jahr behauptet hätte Uli H. hätte Steuern in Millionenhöhe hinterzogen? Wo wäre der gelandet, der behauptet hätte. Uli H. hätte von Adidas die geringfügige Summe von 20 Millionen geschenkt bekommen? Der würde doch nicht mehr frei rumlaufen.

Frau Merk hat also völlig Recht, wenn sie mit: „In einem Rechtsstaat wird keiner willkürlich untergebracht, weil er Strafanzeige erstattet“, zum Ausdruck bringen will, dass Bayern und die BRD längst schon kein Rechtsstaat mehr ist.


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