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KenFM im Gespräch mit: Gerhard Wisnewski („Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“ 2017)

Schreiben ist ein intellektueller Erkenntnisprozess. Für politische Journalisten ist Schreiben auch Teil einer Entgiftung. Zum Problem wird Schreiben dann, wenn das Publizierte zum Ausschluss aus der Gesellschaft führt. Aber nicht, weil es nicht der Wahrheit entspricht, sondern weil es von der Wahrheit abweicht.

Nur, was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist in der Regel die Meinung der Herrschenden. Wer sich den Eliten andient, wer zu Kreuze kriecht, mitschweigt, mitheuchelt, mitwegsieht, der macht Karriere im „System Demokratie“. Nur, wie demokratisch kann eine repräsentative Demokratie sein, in der freie Journalisten in ARD & ZDF ökonomisch erpressbar sind oder in der die großen Pressehäuser privat geführte Konzerne sind, die als Gatekeeper der Eliten fungieren?

Auch George Orwell hat es schon vor Jahrzehnten auf den Punkt gebracht:

„Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations.“

Wer dieses Spiel nicht mitspielt, gerät automatisch ins Fadenkreuz der Herrschenden und wird, wenn er nicht direkt bedroht wird, ökonomisch erledigt. Er bekommt schlicht keine Aufträge mehr oder wird seine recherchierten Storys nicht mehr los.

Das Ziel ist eine gleichgeschaltete Presse, die jede Form von Kritik, jede Form von alternativen Gedanken schon im Keim erstickt. Wer noch selber denkt, ist schon subversiv.

„Es wäre naiv anzunehmen, Indoktrination vertrage sich nicht mit Demokratie. Sie ist vielmehr ein Wesenszug der Demokratie“ – Noam Chomsky.

Es gibt Menschen mit Presseausweis, die sich diesem Trend entgegenstellen und dafür einen hohen privaten Preis bezahlen. Einer dieser Menschen heißt Gerhard Wisnewski.

Wisnewski ist sein gut 40 Jahren Teil der deutschen Presselandschaft. Er war lange Starautor bei den meisten überregionalen deutschen Zeitungen und Magazinen. Als er es wagte als Filmemacher beim WDR einen kritischen Film über den 11. September 2001 zu drehen (und das schon 2003), wurde er eiskalt abserviert.

Wisnewski hat mit der Reihe „Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“ seit 10 Jahren eine Buchserie auf dem Markt, die sich regelmässig in die Bestseller-Charts katapultiert.

KenFM traf den Autor in Berlin, um mit ihm über den Zustand der Presse im Allgemeinen und seine private Sicht auf die Rest-Demokratie BRD im Speziellen zu sprechen. Wir erlebten mit Wisnewski einen Journalisten, der sich auch weiterhin traut, eigene Gedanken laut zu äußern. Man muss seine Ansichten nicht teilen, wer aber abweichende Meinungen unterdrückt und den Journalisten Wisnewski verleumdet, ist kein Freund der Demokratie. Er ist ihr Feind.

Inhaltsübersicht:

00:03:44 Verlagswechsel: Von Knaur zu Kopp. Journalismus oder Propaganda

00:13:42 1. Erweckungserlebnis: „Das RAF-Phantom“ – Hintergrund zu Buch und Film

00:19:53 2. Erweckungserlebnis: Erfahrungen und Konsequenzen der 9/11- Dokumentation im WDR

00:25:27 Die Funktion der „Erziehungspresse“ (Spiegel und Co) und die Bedeutung des Schreibens für den Journalismus und für das Denken

00:34:38 „Die Stunde der Bewährung“- Ungereimtheiten bei 9/11, journalistische Glaubwürdigkeit und der Zweck beruflicher und menschlicher Isolierung

00:48:35 Die Aufgaben eines Verlegers – der Ist-Zustand der Pressefreiheit

00:55:42 Das Imperium USA, die Bedeutung von 9/11 und der „Krieg gegen den Terror“

01:02:13 Donald Trumps Politik von „Amercia first“ und die Agenda der Zerschlagung von Identität, Organisation und Klassenbewusstsein

01:12:36 Abriss von Oben: die Neuordnung der DDR, der Kampf um Demokratie und fragwürdige Umfragen

01:17:18 Martin Schulz und die SPD, AfD, CDU und Europas Flüchtlingspolitik

01:27:50 Wahlen und Staatsmedien: Wie wir Totalitarismus überwinden können

01:39:55 Zukunftswünsche für Deutschland: Kooperation zwischen Ost und West

Prinz Asserate: Die Verlogenheit der Mächtigen über und in Afrika

Äthiopien – ein uraltes Land mit faszinierendem, tief mythischem Hintergrund, das eine große Vergangenheit und eine lange Leidensgeschichte hat. Und von dem hierzulande kaum jemand etwas weiß. Heute bei Seelenklar spricht ein ganz besonderer Gast mit Ellen Michels und Michael Friedrich Vogt. Quer-Denken.tv und ich haben die besondere Ehre, Prinz Asfa-Wossen Asserate aus Äthiopien zu begrüßen.

In einer über 3000 jährigen, ununterbrochenen Geschichte ist Äthiopien das einizge Land Afrikas, das nie unter fremder Besatzung stand. Als einziges Land Afrikas wurde es nie zur Kolonie. Mit nur einer kurzen Ausnahme: Während des Zweiten Weltkrieges war das Kaisserreich Abessinien kurzzeitig von Italien besetzt. Äthiopien ist daher ein geheimnisvolles Land voller unglaublicher Kulturschätze, Mystik, Religionsgeschichte, sehr spirituell und tief in einem Urchristentum als Hauptreligion verankert. Ein Drittel der Bevölkerung ist muslimisch und 2,6 Prozent hängen uralten, vorchristlichen Religionen an.

Unser Gast, Prinz Asfa-Wossen Asserate (አስፋ-ዎሠን አሠርዓተ) wurde 1948 in der äthiopischen Hauptstadt als Großneffe des letzten Kaisers Haile Selassie und Urenkel der Kaiserin Menen Asfaw geboren. Er ist der Sohn des letzten Präsidenten des kaiserlichen Kronrates, Oberst Leul Ras (d.h. Herzog) Asserate Kassa und seiner Frau Leult (Prinzessin) Zuriash Worq Gabre-Iqziabher. Er ist also ein direkter Angehöriger des entthronten äthiopischen Kaiserhauses.

Die kaiserliche Dynastie Äthiopiens ist eine Salomonische Dynastie. Sie kann sich bis auf Menelik I., dem unehelichen Sohn des berühmten jüdischen Königs Salomon und der legendären Königin von Saba, der Mutter Meleniks zurückführen. Sie besuchte König Salomon in Jerusalem. Der gemeinsame Sohn wurde nach ihrer Rückkehr nach Äthiopien geboren. Er ist der Stammvater des Kaiserhauses, das in uralter Tradition von 1270 bis 1974 die Kaiser des Reiches Äthiopien stellten. Damit ist die äthiopische Fürstenfamilie eine der ältesten Herrscherdynastien. Kaiser Haile Selassie nannte sich den 225. Nachfolger König Salomons.

Mit Prinz Asserate haben wir also nicht irgendeinen adeligen Verwandten eines gestürzten Potentaten als Gast, sondern den Repräsentanten des uralten Kaisergeschlechtes eines Landes, das in ungebrochener Geschichte schon mit den Pharaonen Ägyptens zu tun hatte. Er studierte in Deutschland und erwarb 1978 mit einer historischen Arbeit zu einem Aspekt der Geschichte Äthiopiens die Doktorwürde. Vier Jahre zuvor war sein Vater bei der kommunistischen Revolution 1974 ohne Gerichtsverhandlung hingerichtet worden, die ganze Familie verhaftet. Prinz Asserate wurde verstoßen und durfte bis nach dem Sturz des grausamen Mengistu-Regimes 1991 sein Heimatland nicht mehr betreten.

In diesem, dem ersten Gespräch von vieren, geht es um die Probleme Afrikas und was Europa damit zu schaffen hat. Er gibt Einblicke in die Strukturen und die Gründe der Massenmigration aus Afrika. Die Armut, Hoffnungslosigkeit und die Bevölkerungsexplosion ist eine der Haupttriebfedern dafür. Afrika hat ca.1 Milliarde Einwohner, 85% davon sind jünger als 25 Jahre. Eine Verdoppelung der Bevölkerung für das nächste Jahrzehnt ist sichtbar.

„Die größten Exporteure von Migranten sind afrikanische Gewaltherrscher und Diktatoren, die dem eigenen Volk keine Hoffnung auf ein besseres Leben geben, obwohl einige Staaten wirtschaftliche Zuwächse vorweisen können.“

Dennoch hofieren die westlichen Politiker und Staatsoberhäuter diese Diktatoren um kurzfristiger Wirtschaftsvorteile willen.

In den vier Gesprächen mit Prinz Asserate über Afrika erfahren wir vieles, was wir sonst nicht wissen über Massenflucht, die Gründe und Möglichkeiten, mit dem Problem umzugehen. Wir hören Erstaunliches über Äthiopien und seine uralte Geschichte, über die urchristliche Religion Äthiopiens und die Verbindung zu König David und der jüdischen Religion und Geschichte.

Und wie in den meisten großen Themen, die die Menschheitsgeschichte formen und prägen, spielen auch beim Thema Äthiopien die ganz großen, uralten, mythischen Ströme im Hintergrund und Urbewußtsein eine bestimmende Rolle.

Wir reden in weiteren Gesprächen auch über die Pläne zur Wiedererrichtung des salomonischen Tempels, die zur Zeit mit aller Macht vorangetrieben wird. Auch hier spielt Äthiopien eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die alten Prophetien, die die Errichtung des Dritten salomonischen Tempels und des Weltmachtzentrums Jerusalem, das Erscheinen des Messias und des Mahdi und des Antichristen voraussagen, werden gerade mit Hochdruck umgesetzt.

Websites:
www.ellen-michels.de

Kontakt:
seelenklar@ellen-michels.de
Ellen Michels Akademie
Kanzlerstrasse 12a
D-40472 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)211 – 92 33 140
Email: akademie@ellen-michels.de

Die Medien klären auf – Verschwörungstheoretiker sind unheimlich, gefährlich …

Verschwörungstheoretiker sind unheimlich, gefährlich, selbstmordgefährdet …

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Hier:

      Kontext - Was leisten Verschwörungstheorien?