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Prinz Asserate: Die Verlogenheit der Mächtigen über und in Afrika (Teil 2)

Fortsetzung von Teil 1

Unter seinen Kaisern der salomonischen Dynastie widersetzt sich Äthiopien (damals Abessinien) den Eroberern aus Europa. Als einziges Land in Afrika wird es nie zu einer Kolonie. Auch Haile Selassies Vater kämpft Ende des 19. Jahrhunderts erfolgreich gegen Kolonialarmeen. Unter seiner Truppenführung werden die italienischen Invasionstruppen geschlagen. Äthiopien bewahrte seine Souveränität und Freiheit. Zu dieser Zeit wird im Jahr 1892 Haile Selassie unter dem Namen Tafari Makonnen geboren. Tafari übernimmt 1916 – als Kronprinz – die Amtsgeschäfte. Er erhält den ehrenhaften, fürstlichen Titel „Ras“.

Ras Tafari regiert ein Volk von 15 Millionen Menschen. Die meisten Äthiopier sind Kaffeebauern und nur einer von 20 Äthiopiern kann lesen und schreiben. 1924 reist er nach Europa. Dort wird er mit allen Ehren eines Regierungschefs empfangen.

Im Jahr 1930 wird Ras Tafari zum neuen Kaiser gekrönt. Erst jetzt trägt er den Namen „Haile Selassie“. Nach der prachtvollen Krönungsfeier entstehen auf Jamaika erste Gemeinden die sich „Rastafaris“ nennen. Sie glauben an Gott, Christus und Haile Selassie. Äthiopien ist für sie das Zentrum eines göttlichen Königreiches, ein „neues Jerusalem“. Haile Selassie wird mit Gottes Macht eine schwarze Nation, einen ganzen Kontinent in ein Zeitalter der Souveränität und Würde führen.

Fast 50 Jahre regiert Haile Selassie und modernisiert sein Land. Stromleitungen, Schulen und Krankenhäuser werden gebaut. Doch dem Volk geht es nicht so gut, und die Not drückt nach wie vor grausam. Bilder einer Hungerkatastrophe in Nordäthiopien 1973 gehen um die Welt. 1974 stürzt ihn das eigene Militär. Ein Jahr später wurde er mit einem Kissen erstickt. Seine Gebeine verscharrte man unter einer Toilette des Palastes. Es folgt eine sozialistischen Diktatur. Äthiopien wird noch ärmer und hungriger, die Bevölkerungszahlen explodieren..

Der Traum vom freien, selbstbewußten Afrika ist ausgeträumt. Die Europäer beuten den Kontinent weiter aus und hofieren diktatorische, sozialistische Schreckensherrscher wie Mengistu genauso, wie einen Kaiser Haile Selassie. Es geht nur um wirtschaftliche Vorteile und Ausbeutung. Wenn die Kasse stimmt, gibt sich die Westliche Wertegemeinschaft die Klinke in die Hand.

In Afrika sind nach Angaben des UNHCR 4,4 Millionen Menschen auf der Flucht vor Bürgerkriegen, Verfolgung und ökologischen Katastrophen.
„Was wird sein, wenn sich tatsächlich Millionen von Afrikanern, getrieben von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, entschließen, sich auf den Weg zu machen und ihrem Kontinent den Rücken zu kehren? Was wird passieren, wenn sie alle vor den Toren Europas stehen?“ fragt Prinz Asserate, der Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie.
Dabei sieht er durchaus die beiden Seiten der Medaille: Der europäische Kolonialismus hat Afrikas Reichtum ausgebeutet, seine Kulturen zerstört. Doch die koloniale Vergangenheit ist keine Rechtfertigung dafür, daß die meisten Staaten Afrikas bis heute korrupte Eliten und weder demokratische Institutionen noch produktive Wirtschaften haben.

Prinz Asserate bietet in diesen beiden Gesprächen über Afrika einen guten Überblick über den Zustand eines hochkomplexen Kontinents, auf dem 1,2 Milliarden Menschen leben.

Seine Familiengeschichte verleiht seinen Aussagen Gewicht. Er zeigt auf, wie fast alle Führer von Befreiungsbewegungen selbst zu Diktatoren geworden sind. Und Europa trägt die Mitverantwortung. Subventionierte EU-Agrarexporte zerstören die afrikanische Landwirtschaft. Auch zur Eindämmung der Flüchtlingskrise kooperieren sie wieder mit brutalen Diktatoren, wie dem Präsidenten Eritreas, von wo besonders viele Flüchtlinge kommen, obwohl mittlerweile bekannt ist, daß Menschenschmuggel zum ­einträglichen Geschäftsfeld geworden ist.

Der Flüchtlingsstrom in Richtung Europa wird nach Prinz Asserates Einschätzung erst dann nachlassen, wenn die Afrikaner eine wirtschaftliche Perspektive sehen und Sicherheit in ihrem Leben erhalten. Europa muß seine Hilfsgelder für Afrika an solche Bedingungen knüpfen. „Europa wird ein wenig von seinem Wohlstand abgeben müssen. Niemand muß davor Angst haben, im Gegenteil.“ Wenn Afrikaner und Europäer die Dinge gemeinsam und beherzt angehen, prophezeit Asserate, werde die Entwicklung für alle bereichernd sein: kulturell, menschlich und ökonomisch. „Fangen wir endlich damit an, es ist höchste Zeit.“

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„Flüchtlinge“ als Nachbarn: Ein Mieter berichtet aus Hamburg

von Bernd Uwe Herbst

Zwischen 1.1. und 1.2.2017 sind bei uns im Hinterhaus 18 (in Worten achtzehn) Flüchtlinge eingezogen. (2 Familienhaus in 2. Reihe auf Gemeinschaftsgrundstück)

Wir standen der Geschichte zwar skeptisch, aber freundlich gegenüber. Schenkten ihnen Fernsehgeräte, Möbel, DVD-Player uvm.

Nun,nach nur 2 Monaten sieht es schon etwas anders aus. Abgesehen von dem ständigen Lärm, fangen sie an auch noch Forderungen zu stellen.

Der Hammer:
– „Ihr habt zu grossen Garten, gebt was davon ab“
– „Ihr seid Wenige und wir Viele, wir brauchen den Garten“

Man muss dazu sagen, dass das Hinterhaus seinen eigenen Garten hat.

Heute, 27.03.2017 eskalierte die Nummer.

Herr Flüchtling gröhlte rum, bedrohte mich und meinen Nachbarn und riss unter Aluh Akbar meinen Zaun raus. Nur mit Mühe konnten mein Nachbar und ich uns beherrschen, dass wir nicht Straffällig geworden sind

Da der Zaun nun fehlte, hat mein Nazi-Hund doch gleich mal bei Denen auf den Rasen geschissen, ich fand’s toll.

Das die Flüchtlinge die Zuwegung zum Hinterhaus als Spielplatz nutzen, kann man ja nichts machen, aber einen ruhiger Nachmittag auf der Terrasse ist ausgeschlossen. Wir haben auch versucht, dass sie normal mit den Hunden umgehen, aber ihnen macht es mehr Spass, diese ständig zu ärgern, obwohl sie Angst haben Dh , ich muss die Hunde im Haus einsperren, damit kein Unfall passiert.

Ich bin krank, ich habe Mulucken …
und den Sommer werden wir wohl im Haus verbringen, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, dass irgend Etwas passiert.

Leider ist man ja gleich ein Nazi, wenn man, wie zB mit einem deutsch sprechendem Nachbarn, diese Missstände bespricht.  Geht nicht! So ein aggressiver Typ, so cholerisch, ich befürchte wenn der seinen Willen nicht durchsetzen kann, knallt es.

Wir haben den Fall zwar der Polizei übergeben – Ausgang offen .

Wir wissen jetzt, was gemeint war, als sogenannte rechte Webseiten schrieben:

,,Die verdrängen uns, die sollen uns ersetzen “,

aber das darf man ja nicht mal denken, dann ist man ein ,,Nazi“, doch wir erleben es gerade.

Also bin ich jetzt einer !

Film:

Leider sind die Bäume im Weg, aber der Ton sagt schon viel ,
Eine andere Nachbarin hat es aufgenommen. Danke

Orginaltext Quelle: Facebook / Bernd Uwe Herbst

Fragen an Polizisten, SEK Einsatzkräfte und andere Ordnungshüter

Eigentlich ist die Polizei für mich in erster Linie Freund und Helfer. Fast alle Begegnungen mit den Ordnungshütern verliefen freundlich, wenigstens aber höflich.
Leider häufen sich Berichte von Personen und Medien aber auch hier auf Youtube, das Polizisten eher unfreundlich oder gar gewalttätig waren – auch unbescholtenen Bürgern gegenüber. Das stimmt mich ein wenig bedenklich und ich sehe mich genötigt, mein Bild von der Polizei und der Justiz in diesem Land zu prüfen. Deswegen habe ich einen Sack voll Fragen, die ich den Polizisten gerne stellen möchte. Einige dieser Fragen sollten sich die Polizisten aber dringend selber stellen und natürlich auch beantworten.