scobel: Schöne schreckliche Zukunft

scobel: Schöne schreckliche Zukunft

Nicht nur die Atommüll-Entsorgung führt zu düsteren Prognosen: Weshalb setzen wir uns im Alltag nicht mit existentiellen Gefahren auseinander? Vermeiden oder verdrängen wir Risiken? Wie planen wir unsere Zukunft? Überwiegen positive oder negative Vorstellungen? Darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

Glaubensbekenntnisse diverser Politikdarsteller

Glaubensbekenntnisse diverser Politikdarsteller

In der Politik wird der Glaube ganz groß geschrieben. Dies bringen die Politikdarsteller auch in Form von unzähligen Glaubensbekenntnissen zum Ausdruck. Von Wissen ist keine Rede, alle reden dafür vom Glauben! So passen Kirche und Politik hervorragend zusammen und geben eine gemeinsame Harmonie des Glaubens wieder. Achten Sie doch selbst mal darauf, wie viel Glauben in einer sog. talk show verkündet und wie wenig mit Wissen geglänzt wird. Aus dieser jahrtausend alten Tradition hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert.

Die Menschen möchten halt vom Glauben überzeugt werden – weniger von Tatsachen. Deshalb zählen Sie doch mal die Glaubensbekenntnisse einer einzigen Talkshow. Darüber hinaus, wie oft das Wort Demokratie verwendet wird….

Katalonien Referendum: So sieht Freiheit im Westen aus! Unfassbar!

Katalonien Referendum: So sieht Freiheit im Westen aus! Unfassbar!

Diese Gewaltorgie der „Macht“, ungeniert vor tausenden Kameras ausgebreitet ist kaum mehr zu verstehen!

Heute öffnen sich die Tore zur Hölle in der EU , Madrid schlägt den letzten Sargnagel in den EU Zerfall. Selbst Mainstream Journalisten kommen nicht daran vorbei und müssen zusehen wie ihr Projekt der sogenannten Werte Demokratie unter den Knüppeln in Barcelona untergeht.
Mehr als 460 Menschen sind im Laufe des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums verletzt worden, teilte die Bürgermeisterin von Barcelona Ada Colau in ihrem Twitter-Profil mit.

Westliche Wertegemeinschaft? Knüppel, Gummigeschosse, Gewalt.
Mensch kann es kaum fassen!

Immer mehr Videos von Verletzten tauchen auf.Internationale Beobachter verurteilen den Einsatz von Gewalt gegen das Referendum.

Um die 18.000 Offiziere der Regionalpolizei Mossos d‘ Esquadra und 6.000 Polizisten sowie Beamte der Guardia Civil sind an diesem Wochenende in der Region im Einsatz.

Ein spanischer Regierungssprecher hatte angekündigt, dass „unbegrenzte Verstärkung“ vorhanden sei. Die Regionalpolizei hat sich verpflichtet, keine Gewalt anzuwenden, sie würde jedoch die Guardia Civil oder die Policía Nacional einschalten, die bei Bedarf Gewalt anwenden, sofern die Besatzer die Schulen nicht stillschweigend verlassen.

Verteidigungsministerin María Dolores de Cospedal hatte in einer Rede die Führer der Armee an ihre Pflicht erinnert ,“die Integrität und Souveränität des Landes zu schützen“. Ministerpräsiden Mariano Rajoy hat Tausende von Truppen entsandt, um die Abstimmung zu verhindern. Sie hielten sich bis bereits am Samstag in Schiffen vor der katalanischen Küste auf.

Bundestagswahl 2017: Das Volk hat gesprochen und die Mächtigen bekamen es mit der Angst zu tun …

Bundestagswahl 2017: Das Volk hat gesprochen und die Mächtigen bekamen es mit der Angst zu tun …

Die Wahl zum neuen Deutschen Bundestag ist erst gut eine Woche her und schon überschlagen sich die Ereignisse. Also, die große Koalition wurde de facto abgewählt und die deutschen Sozialdemokraten befinden sich sozusagen im freien Fall. Dennoch können sich die Genossen jetzt plötzlich doch wieder eine Art neuer GroKo vorstellen, aber dann bitteschön ohne Angela Merkel.

Schockierende Bilder von Polizei-Brutalität in Katalonien

Schockierende Bilder von Polizei-Brutalität in Katalonien

Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien sind im Netz schockierende Videos und Bilder aufgetaucht, die das ganze Ausmaß der Polizeigewalt bei den Protesten am Sonntag zeigen.

So ist auf einem der Videos zu sehen, wie Polizeibeamte mit Schlagstöcken auf Frauen einschlagen oder sie hart mit ihren Schilden wegstoßen. In einem Video zerrt ein Polizist Frauen und Männer mit besonderer Brutalität an den Haaren aus einem Wahllokal. Ein anderer Kollege zerrt eine Frau eine Treppe herunter.

​Auf Twitter tauchen immer wieder Bilder von blutüberströmten Demonstranten auf. Nach jüngsten Angaben sind bei den Zusammenstößen in Katalonien bereits mehr als 460 Menschen verletzt worden.

#BREAKING Thousands take to vote for the Catalonia referendum and clash with riot police https://t.co/DpDIdoo7VL #CatalanReferendum #Catalan pic.twitter.com/yIvqa9Dv6C

— LeedsLovesBusiness (@leedslovesbiz) 1 октября 2017 г.

Zahlreiche Verletzte in Spanien nach Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken

Zahlreiche Verletzte in Spanien nach Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken

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Zahlreiche Verletzte in Spanien nach Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken gegen das Referendum

In über 160 Schulen, welche als Wahllokale genutzt werden sollten, hielten sich am Sonntag Demonstranten auf, viele davon Eltern und Kinder. Die Polizei führte die gerichtliche Anweisung, die Wahlen zu verhindern, teils mit brutaler Vehemenz aus.

Rettungskräfte erreichten den Bereich in der Nähe einer Wahlstation an der Ramon Llull Schule und versorgten die Verwundeten, die später in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht wurden. In der Nähe einer Jesuitenschule hielten Demonstranten einen Sitzstreik ab.

Zahlreiche Bürger marschierten durch die Straßen. Auf einem Banner war zu lesen:

„Der Faschismus schreitet voran, wenn wir nicht kämpfen!“

Joan, ein verwundeter Wähler, sagte der Presse, dass die Polizei Gummigeschosse auf die Bürger abfeuerte sowie von Schlagstöcken Gebrauch machte, auch gegen Frauen und Kinder.

Mehr als 5 Millionen Katalanen wurden in ganz Katalonien zur Wahl aufgerufen, an der Wahl in 2.315 Wahllokalen in ganz Katalonien teilzunehmen, wovon die Polizei bis zum Morgen bereits einen Großteil gesperrt hatte.

Machtergreifung der Mafia in Europa: Christoph Hörstel zur Lage KW 39

Machtergreifung der Mafia in Europa: Christoph Hörstel zur Lage KW 39

1. Europa der Kartelle
Frankreichs Präsident Macron macht es vor – und Merkel gackst es nach: Europa soll – ungeeignet und unvorbereitet wie es ist – über einen zwangsweisen „Einigungsprozess“, der nichts Anderes ist als ein Unterjochungsverfahren mit legalem Tarnanstrich, zentralregiert werden. Damit die Menschen noch weniger Einfluss haben als bisher. Wer nicht dagegen hält, arbeitet der eigenen Versklavung zu!

2. AfD im Bundestag
NIEMAND in der AfD-Führung hatte je vor, etwas für die Mitglieder oder gar die Wähler zu tun. Sie haben nur unterschiedliche Konzepte, wie sie an immer größere Fleischtöpfe kommen könnten. Das Erwachen hat begonnen: Petry und Co. wollen zur Union aufschließen, der Rest splittert sich in Grüppchen auf – und wenn alles ganz gut ginge, gibt es unterschiedliche Gruppen in gewisser Distanz zur Mafia. Wer auf diese Entwicklungen Hoffnung setzt, hat jetzt schon verloren.

3. VW – wie ein Vorzeige-Konzern ruiniert wird
Viele haben es nicht begriffen, auch in diesem Fall kommt unseren Kartellpolitikern die Einsicht zu spät: VW wird attackiert, weil der Konzern die US-Vormachtstellung in dieser Branche ankratzt.

4. Unberechtigte Vorwürfe gegen ALLE Parteien, auch die Deutsche Mitte: Ken Jebsen
Nur ungern widerspreche ich persönlich – aber diesmal war es mir zu „fett“: https://www.youtube.com/watch?v=dhatW…
In eine ähnliche Kerbe schlug schon Andreas Popp, damals habe ich so geantwortet: https://xn--christoph-hrstel-wwb.de/t…

Die Weltregierungspläne von Rothschild-Banker Macron

Die Weltregierungspläne von Rothschild-Banker Macron

Machtmissbrauch der Menschenplünderer

Machtmissbrauch der Menschenplünderer

Zu den schlimmsten aller Schwerverbrechen gehört der Machtmissbrauch. Warum der Machtmissbrauch? Ganz einfach: Weil jeder Machthaber eben Macht über Menschen ausübt.

Je nachdem, wie viele Menschen ein Machthaber beherrscht, kann sich der Grad seines Verbrechens steigern.

Das Pentagon zum Beispiel und die NATO ziehen durch ihren gegenwärtigen Machtmissbrauch gerade die gesamte Weltbevölkerung in Mitleidenschaft. Wie genau begehen sie Machtmissbrauch?

Indem sie ihren ursprünglichen Verteidigungsauftrag immer mehr verlassen und eigenmächtig in einen Angriffspakt verkehren.

Die Massenmedien führen diesen Machtmissbrauch fort, indem sie, statt deren hochkriminelle Abweichungen öffentlich zu brandmarken, dieselben sogar noch decken, rechtfertigen, hochjubeln und dadurch ganze Völker kriegswillig machen.

Die Justiz wiederum unterstützt diesen Machtmissbrauch durch ihr passives Stillschweigen, sprich durch ihre Amtsverweigerung.

Machtmissbrauch ist auch vom ethisch-moralischen Standpunkt aus das schlimmste Vergehen. Jeder Machtmissbrauch gleicht einem Kidnapping, wo macht- und schutzlose Entführungsopfer systematisch missbraucht, gefoltert und hilflos zu Tode gebracht werden. Die weltweit verbreiteteste Form des Machtmissbrauchs aber läuft nicht so plump und offensichtlich ab. Er geschieht viel mehr auf dem Weg gezielter Lüge, scheinheiliger Vorwände und arglistiger Täuschung.

Vergleichbar mit einem Wohltätigkeitsverein, der unablässig Spenden für die Ärmsten der Armen sammelt, diese Gelder aber insgeheim an gemeingefährliche Terror-Vereinigungen weiterleitet. Urwurzel und Motivation aller Machtmissbräuche aber liegen in der Geld- und Machtgier. Was niemand so richtig wahrhaben möchte, ist leider bittere und unübersehbare Realität: Machtmissbräuche sind heute buchstäblich allgegenwärtig und Legion geworden.

Doch die Völker gleichen kleinen Kindern, die es weder hören, noch glauben – und schon gar nicht wahrhaben wollen, dass ihre Eltern schwerste Verbrechen begehen. Dennoch ist es Zeit aufzuwachen, erwachsen zu werden und eine neue Sensibilität für Machtmissbräuche zu entwickeln. Der Machtmissbrauch bringt es naturgemäß mit sich, dass die Mächtigen nichts gegen ihn unternehmen, da viele von ihnen selber in ihn verwickelt sind.

Wenn nun also die letzten Aufrichtigen unter den Machthabern nicht zusammen mit dem Volk alle Machtmissbraucher in seiner Mitte absetzen, wird es bald aus sein mit der gelobten Freiheit, mit Musik, Brot und Spielen. Es gilt zu erkennen, wie zahlreich die krebsartigen Metastasen des Machtmissbrauchs sich allerorts in unser Leben eingefressen haben: Man erkenne es an der Tatsache, dass auf nahezu sämtlichen Lebensgebieten der materielle Profit Einzelner über dem Wohl und Interesse der Allgemeinheit triumphiert. Nahezu alles ist profitgesteuert.

Nahezu die gesamte Medizin und Wissenschaft dient primär der Gewinnmaximierung und nicht mehr wirklich der Gesundheit. Unter dem Deckmantel der Forschung, des Umwelt- und Klimaschutzes usw. werden auf der einen Seite fortlaufend Billionenbeträge eingetrieben, während auf der anderen Seite zahllose Errungenschaften umweltfreundlichster Technologien gezielt unterdrückt werden. Weltweit leidet der Menschenorganismus an kontraproduktiven Zwangsgebühren, beginnend bei obligatorischen Rundfunkgebühren und immer teurer werdenden Zwangsversicherungen.

In der Art, wie die obligatorischen Gebäudeversicherungen ihre Macht gegenüber Hauseigentümern missbrauchen, läuft es mittlerweile in fast jeder Versicherungsbranche ab: Indem sie auf der einen Seite die Versicherungsprämien ins immer Unerträglichere erhöhen, lassen sie auf der anderen Seite klammheimlich immer mehr Kleingedrucktes in die Versicherungsbedingungen einfließen. Dieses Kleingedruckte verpflichtet die Zwangsversicherten zur Anschaffung von immer mehr teuren Zusatzmaßnahmen auf deren eigene Kosten. Und wenn es dabei nur schon um eine bestimmte Qualität von Topflappen geht … Versäumt der Zwangsversicherte durch Nichtwissen oder mangelnde Finanzen irgendeine dieser ständig zusätzlichen „Sicherheitsmaßnahmen“, verweigern die Versicherungen im Schadenfall jede Zahlung.

Durch immer noch mehr Steuern und Sondersteuern und Sonderabgaben missbraucht der Staat an jeder Ecke seine Macht. Nachdem der Steuerzahler auf seine eigenen Kosten all die Straßen, Parkplätze und öffentlichen Anlagen erwirtschaftet hat, muss er nun auch noch zunehmend bei jedem Ausflug Sondersteuern in Form von teuren Parkgebühren, Autobahnvignetten, Umwelt-Abgaben usw. bezahlen.

Wider längst besseres Wissen dominiert der Machtmissbrauch der Pharma- und Impfindustrie über unvergleichlich billigere Gesundheitsalternativen. Auch die tödliche Zwangsbestrahlung aller Völker wird skrupellos fortgesetzt.

Hier zeigt sich der Machtmissbrauch der Mobilfunk-Giganten, die für ihre persönliche Gewinnmaximierung die Gesundheit ganzer Völker opfern. Und dies wider jedes bessere Wissen, wie viele unserer Sendungen und Broschüren stichhaltig bewiesen haben. Doch der Ausbau gefährlicher Mobilfunkantennen geht ungebremst weiter und die gesundheitlichen Gefahren von drahtlosen Funkverbindungen wie z.B. WLAN oder Schnurlostelefonen werden in unverantwortlicher Weise verschwiegen – Machtmissbrauch.

Auch die milliardenschweren Entwickler der RFID-Technologie missbrauchen ihre Macht, indem sie ihre Überwachungstechnologie unter die Haut aller Menschen zwingen wollen …

All dies bewusst entgegen schärfsten Warnungen durch 2000 Jahre alte Prophetien, die diese RFID-Technologie haargenau beschrieben und absolut verboten haben. All dies war nur gerade wieder das Spitzchen eines unbeschreiblich größeren „Eisberges“ darunter.

Machtmissbräuche geschehen aber auch im Bereich der ständig zunehmenden Privatisierungen, aber auch hinsichtlich all der Masseneinwanderungen und auch im Kinderhandel, Frauenhandel, bei der zunehmenden Drogenlegalisierung, Gender, Frühsexualisierung, Umweltschutz, Zwangs- „Demokratisierung“ – Machtmissbräuche stecken hinter den kommenden Bargeldverboten, Überwachungstechnologien, Freihandelssystemen usw. usf.!

Was mit keinen menschlichen Worten mehr auch nur ansatzweise beschrieben werden kann, möge dieser kleine Aufruf dennoch bewirken:

Aufrichtige Menschheit, erwache aus deinem hypnotischen Tiefschlaf, erkenne den laufenden Machtmissbrauch der Menschenplünderer
– erhebe dich und vereinige dich dagegen! –

KenFM im Gespräch mit: Daniela Dahn („Wir sind der Staat!“)

KenFM im Gespräch mit: Daniela Dahn („Wir sind der Staat!“)

Das Buch „Wir sind der Staat! – Warum Volk sein nicht genügt“ ist die brillanteste Demokratie-Analyse der letzten Jahre. Die Autorin Daniela Dahn versteht es meisterlich, die schwer angeschlagene Repräsentative Demokratie als das zu entlarven, was sie in Wahrheit ist. Eine Täuschung. Getäuscht wird die Bevölkerung.

Dass es dabei um politische Macht und wirtschaftlichen Einfluss einer sich selbst als Elite definierenden Gruppe geht, ist eine Binsenwahrheit, doch gelingt es Dahn in ihrem Buch aufzuzeigen, wie dies geschieht, mit welchen Tricks gearbeitet wird.

Ihr Buch leistet daher nicht nur das, was man Demaskierung nennen muss, sondern versteht sich auch als Aufforderung. Aufforderung zum Widerstand. „Occupy the Law“ ist Dahns Quintessenz, denn dass sich 1 % der Gesellschaft derart schamlos an der Leistung der 99 % bedienen kann, wird von selbstgestrickten Gesetzen „legalisiert“. Das Recht in diesem Fall nicht von „gerecht“ kommt, lässt sich nicht länger leugnen. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer massiver auseinander.

Dank verrechtlichter Privilegien sorgt die Repräsentative Demokratie dafür, dass die Reichen immer reicher werden. Das von den Vermögenden installiere Betriebssystem ist bis ins Mark unfair.

Daniela Dahn spielt, wenn es um Herrschaftskritik geht, in einer Liga mit Noam Chomsky oder Stéphane Hessel. Auch Sie fordert die Bevölkerungen dazu auf, sich gegen die herrschenden verrechtlichten Privilegien aufzulehnen, bewusst Gesetze zu überschreiten, den zivilen Ungehorsam zu leben, wenn es darum geht, die Repräsentative Demokratie, eine Bevormundung, die heute vor allem durch sogenannte Finanzdienstleister ausgeübt wird, zu überwinden und durch echte Demokratie zu ersetzen.

Im Gespräch mit KenFM macht Daniela Dahn konkrete Vorschläge, wie die Überwindung des aktuellen Herrschaftssystems gelingen kann. Natürlich geht es zu Anfang des Gesprächs auch um die Bundestagswahl 2017. Wer hat hier eigentlich versagt und wer wurde abgewatscht? Wie kann es sein, dass in einem Land, das den größten Niedriglohnsektor Europas errichtet hat, eine Zone der Ausbeutung, die betroffenen Massen sich eher der AfD und FDP zuwenden, anstatt ihre Stimme den Linken zu geben? Wie ist dieser Vertrauensverlust zu erklären? Daniela Dahn nimmt kein Blatt vor den Mund.

Inhaltsübersicht:

00:01:02 Bundestagswahl 2017: Wie erklärt sich der Erfolg der AfD?

00:04:55 Über das Feedback zum Buch und praktiziertes Unrecht des Staates: Der Jugoslawien-Krieg als Schlüsselerlebnis

00:14:02 Wer ist der Souverän? Und wie verhält es sich mit der Gewaltenteilung in der Demokratie?

00:19:39 Der Staat als Herrschaftsinstrument

00:27:31 Demokratie oder Mogelpackung? Wie das Römische Recht bis heute unser (juristisches) Denken prägt

00:31:25 Umgang mit der Krise: Merkel und die Banken – Merkel und die Flüchtlinge

00:43:14 Logik des Privateigentums: Wie sich Staatseigentum damals und heute definiert

00:49:12 Gemeinwohl-Ökonomie als Gegenentwurf

00:53:09 „Occupy the Law“: Die Eroberung der Gesetz-und Verfassungsgebung (Porto Alegre, Berliner Wassertisch)

00:59:19 Wie frei ist das „Freie Mandat“ und was sind die Unterschiede zum „Räte-Mandat“?

01:07:21 Selbstermächtigung: „Empört Euch!“ und „Emanzipiert Euch!“

01:16:11 Die Rolle der Medien und was sich als Wahrheit etabliert: Berichterstattung über Venezuela und die Ukraine

01:26:18 Wie können wir souverän werden?

Tagesdosis 30.9.2017 – Wer war schuld an den Weltkriegen?

Tagesdosis 30.9.2017 – Wer war schuld an den Weltkriegen?

Ein Kommentar von Ernst Wolff

AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hat im Wahlkampf behauptet, die Deutschen hätten das Recht, „stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“. Mit dieser Äußerung hat er einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen, gleichzeitig aber auch eine Debatte angefacht, die sich um die Frage der „Kriegsschuld“ dreht.

Seit vielen Jahren streiten sich Historiker darüber, ob die gängige Geschichtsschreibung Recht hat, wenn sie Deutschland die Schuld an beiden Weltkriegen zuweist. Mit unterschiedlichen Begründungen wird Großbritannien, Frankreich, Russland, den USA oder auch Österreich zumindest eine Mitschuld am Ersten und Zweiten Weltkrieg zugeschrieben.

Die Debatte ist vor allem in deutsch-nationalen Kreisen ein beliebtes Thema. Dort sieht man es gern, wenn anderen Nationen der Schwarze Peter zugespielt und die eigene Weste auf diese Weise reingewaschen wird. Doch man sollte sich hüten, sich auf eine solche Debatte einzulassen, denn es handelt sich um ein Scheingefecht, das in erster Linie dazu angetan ist, von den wahren Verursachern der Kriege abzulenken. Schlimmer noch: Es handelt sich um eine Falle, in die man leicht hineintappt, wenn man die geschichtlichen Zusammenhänge außer Acht lässt.

Der Erste Weltkrieg und seine Profiteure

Jahrhundertelang war Großbritannien auf Grund seines riesigen Kolonialreiches  die unbestrittene globale Supermacht. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts aber war abzusehen, dass es diese Stellung nicht auf Dauer würde halten können. Zwei andere Nationen machten sich daraufhin Hoffnung, Großbritanniens Platz einzunehmen: Die USA, in denen sich die Wall Street infolge der rasanten industriellen Entwicklung nach dem Bürgerkrieg zur größten Macht im Land entwickelt hatte, und das Deutsche Reich, das in den dreißig Jahren nach seiner Gründung 1871 ebenfalls zu einer wirtschaftlichen Großmacht herangewachsen war.

Da die Welt bereits weitgehend aufgeteilt war, führte der Weg zur Erschließung von Rohstoffen und neuen Absatzmärkten nur über einen Krieg. Dieser wiederum führte zur  Ankurbelung der Rüstungsproduktion und auf Grund der Zerstörung zu immensen neuen Investitionen und zu einer Welle der Kreditvergabe. All das brachte der Finanzindustrie, die in den Jahren vor dem Krieg bereits einen historischen Machtzuwachs erlebt hatte, riesige Gewinne und eine noch stärkere Position innerhalb der Gesellschaft ein.

Um die Menschen in einen solchen Krieg zu treiben, musste ihnen aber ein Grund geliefert werden, ins Feld zu ziehen und das eigene Leben zu riskieren. Genau dazu diente der Nationalismus: Er ließ die Menschen glauben, dass ihr Feind nicht im Inland, und zwar in den Vorstandszimmern von Banken und Industriekonzernen, sondern im Ausland saß. Wie sehr die Menschen dadurch getäuscht wurden, zeigte sich in Deutschland besonders in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg.

Im Vertrag von Versailles wurden Deutschland 1919 „Reparationszahlungen“ auferlegt, die es zur „Abgeltung seiner Kriegsschuld“ u.a. an Großbritannien, Frankreich und Italien zahlen sollte. Sie führten dazu, dass in der Weimarer Republik kaum Geld für soziale Leistungen für die von ihrer Arbeit lebenden Menschen und die vielen Kriegsopfer vorhanden war. Die Reparationszahlungen wurden aber nicht von den geschädigten Nationen, sondern von den USA organisiert und dienten nicht etwa – wie offiziell behauptet – der „Wiedergutmachung“, sondern in erster Linie dazu, diese Nationen in die Lage zu versetzen, ihre Schulden bei amerikanischen Banken zu begleichen.

Der Zweite Weltkrieg und seine Förderer

Der Zweite Weltkrieg wird in der offiziellen Geschichtsschreibung immer als Kampf „Demokratie gegen Diktatur“ beschrieben. Dabei wird den USA die Rolle des entschiedenen Gegners des Hitler-Regimes und des Vorreiters der Freien Welt zugeschrieben.

Das allerdings stellt die Tatsachen auf den Kopf: Hitlers NSDAP wäre nie so stark geworden, wenn die großen Wall-Street-Banken nicht mit Hilfe der US-Zentralbank Federal Reserve durch eine Zinsanhebung den Crash von 1929 provoziert und damit die Arbeitslosigkeit in Deutschland auf Rekordniveau getrieben hätten. Hitler hätte seine Kriegsmaschinerie auch ohne Kredite und aktive Mithilfe aus den USA niemals aufbauen können. (So hat z.B. Opel, das seit 1919 zum US-Konzern General Motors gehörte, mit 15.000 für die Wahrmacht produzierten „Blitz“-LKW erheblichen Anteil an der Logistik für den Überfall auf Polen gehabt.)

Auch die Schweiz und Großbritannien waren alles andere als entschiedene Hitler-Gegner. Die 1931 in Basel gegründete Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) wurde von Hitlers zeitweiligem Finanzminister Hjalmar Schacht als „meine Bank“ bezeichnet und leistete zusammen mit der Bank of England entscheidende Schützenhilfe beim Verkauf nationalsozialistischen Raubgoldes.

Die Funktion des Patriotismus

Die Schuldigen an beiden Weltkriegen anhand ihres Passes oder ihrer nationalen Zugehörigkeit benennen zu wollen, ist also unmöglich. Während Millionen Soldaten, von Politikern nationalistisch und durch patriotische Parolen aufgehetzt, im Kampf gegen einen vermeintlichen Feind auf den Schlachtfeldern ihr Leben ließen, rieben sich einige wenige Banker in den verschiedensten – offiziell verfeindeten – Ländern in trauter Einigkeit die Hände.

Ihr Dank dürfte vor allem den Medien und der Politik geholten haben, die ihnen dazu verholfen hatten, am millionenfachen Massenmord zu verdienen und enorm gestärkt aus zwei Weltkriegen hervorzugehen. Deren ideologisches Mittel bestand in dem hysterischen Schüren von Nationalismus und Patriotismus und dem Ausschlachten der vollkommen zu Recht bestehenden emotionalen Bindung von Menschen an ihre Heimat, allerdings nicht zu deren Schutz und zur Erhaltung ihrer historisch bedingten Werte, sondern zum Zweck des Hochkochens und Aufpeitschens fremdenfeindlicher Gefühle.

Auf diese Weise haben Politik und Medien es geschafft, einfache Menschen in zwei Weltkriegen dazu zu bringen, das eigene Land so sehr zu idealisieren, dass sie den Feind innerhalb der eigenen Grenzen nicht mehr erkennen und nur noch das Ausland für den Hort alles Bösen halten konnten.

RT Deutsch vor Ort in Barcelona – Die Ruhe vor dem Sturm

RT Deutsch vor Ort in Barcelona – Die Ruhe vor dem Sturm

Niemand weiß, was Sonntag passieren wird. Es wird weiter gestritten in Spanien. Die Zentralregierung hat das Referendum verboten, weil es ihrer Ansicht nach gegen die Verfassung verstößt. Die Katalanen hingegen berufen sich unter anderem auf das Völkerrecht.

Zwar bestimmt das Referendum rein äußerlich das Strassenbild in Barcelona. Doch die Atmosphäre am Samstag, einen Tag vor der Abstimmung, wirkt ruhig. Es scheint fast so, als ob die Katalanen vor der großen Abstimmung noch einmal in sich gehen. RT Deutsch hat mit den Menschen vor Ort gesprochen und festgestellt: Es geht ein Riss durch Spanien. Aber der Riss geht auch durch die katalanische Bevölkerung. Nicht alle sind für das Referendum. Es gibt auch nachdenkliche und kritische Stimmen.

Ob die massiven Polizeimassnahmen der letzen Tage und Wochen die Zweifler auf die Seite der Befürworter geschlagen hat, wird sich am Sonntag zeigen. Nach dem nach Angaben der katalanischen Regionalregierung Polizeikräfte das Telekommunikations- und IT-Zentrum Kataloniens besetzten, sprach Julian Assange in einem Tweet davon, dass der erste „Internetkrieg in Katalonien begonnen habe.“

Zuvor hatten Richter auch angeordnet, dass Google ein Programm löscht, mit dem nach Einschätzung des Gerichts Informationen über das Referendum verbreitet werden.