Zum Deutschsein gehört die Sicherheit Israels?

Zum Deutschsein gehört die Sicherheit Israels?

Am Tag der Deutschen Einheit! erklärt Bundespräsident Frank Walter Steinmeier

„Zum Deutschsein gehöre eine Absage an jedes völkische Denken, an Rassismus und Antisemitismus, die Verantwortung für die Sicherheit Israels.“

Was hat das am Tag der Deutschen Einheit zu suchen?
Hier geht es um Ost- und Westdeutschland und nicht um Israel.

Grenze ’78

Grenze ’78

Kommentar von Hans-Georg Gottberg

Zur Erinnerung zum Tag der Deutschen Einheit. Klasse. So war das damals liebe Kinder. Allerdings muss man auch sagen, dass die Welt damals insgesamt ruhiger war. Irgendwie zufriedener.

Das Gleichgewicht der Mächte sorgte für Ordnung. Was ist aus unserer Welt heute gewonnen? Heute arbeiten zwei und trotzdem reicht oft das Geld nicht. Geschweige denn wenn man noch Kinder hat.

Früher hat der Mann in der Regel genug verdient, um alleine seine Familie ernähren zu können. Und man musste dafür nicht studiert haben.

Terroranschläge waren eher die Seltenheit. Heute vergeht kaum ein Tag ohne.

Die Kinder spielten draußen in der Natur, Vater Mutter Kind.

Heute sitzen sie entweder an der Glotze, am Smartphone, oder am Computer. In der Gruppe macht man allerhand schlimme Dinge.

Bettler hat man nur sehr wenige gesehen. Heute geht man aus der Tür, fährt in der U-Bahn, geht durch die Stadt, und sieht sie bald an jeder Ecke.

Die Mauer war unmenschlich, ohne Zweifel. Sie trennte Geschwister. Sie trennte die Systema. Dennoch hatte sie eine Daseinsberechtigung, Konrad Adenauer wollte es ja so.

Rein in die NATO, Atomwaffen nach Deutschland. Das war der Grund für die Mauer. Ansonsten hätte es diese nie gegeben. Wie hätte sich die Welt dann entwickelt?

Wäre es gar zu einem Atomkrieg gekommen?

Barcelona: Tausende Katalanen umzingeln Hauptpolizeirevier nach Gewalt am Wochenende

Barcelona: Tausende Katalanen umzingeln Hauptpolizeirevier nach Gewalt am Wochenende

Tausende von Menschen, die für die Unabhängigkeit Kataloniens sind, haben sich gestern bereits den zweiten Tag in Folge um das Polizeihauptquartier von Barcelona versammelt. Sie protestierten gegen die Brutalität der Polizei während des Referendums über die Unabhängigkeit Kataloniens.

Die Proteste sind Teil eines landesweiten Generalstreiks gegen die Brutalität der Polizei beim Referendum über die Unabhängigkeit am Wochenende. Die Universität von Barcelona, der Fußballverein Barcelona, die Sagrada Familia und das Museum für zeitgenössische Kunst gehören zu den Institutionen, die sich dem Generalstreik anschließen. Ähnliche Proteste fanden in anderen katalanischen Gemeinden statt.

Am 1. Oktober fand in Katalonien ein Referendum statt, um über die Unabhängigkeit der Region zu entscheiden, wobei die spanische Regierung die Aktion für‘ illegal‘ und ‚verfassungswidrig‘ erklärte. Dutzende Aufnahmen in sozialen Medien bezeugen das gewaltsame Vorgehen der spanischen Polizei am Tag des Referendums. Teilweise stellten sich katalanische Polizisten schützend vor die Menschen, um ein Eingreifen der spanischen Polizei zu verhindern. Bei den massiven Zusammenstößen am Sonntag waren rund 900 Personen verletzt worden, außerdem 33 Polizeibeamte.