Angst & Unsicherheit: Der Polizeistaat klopft an

Von Marco Maier

Zustände, wie sie bereits in den USA, Großbritannien und Frankreich seit 9/11 sukzessive etabliert wurden, drohen auch in Deutschland. Eine Bevölkerung die in Angst lebt, lässt sich leichter kontrollieren.

In den USA, Großbritannien und Frankreich wurden die Bürgerrechte seit 9/11 und den nachfolgenden Terroranschlägen sukzessive ausgehöhlt. Die Polizei wird zunehmend zu einer paramilitärischen Kraft, die Geheimdienste erfreuen sich immer mehr Befugnisse und wo es nur geht und mit „Ausnahmezuständen“ erfolgt die Übernahme der totalen Kontrolle über das öffentliche Leben.

Wer glaubt, dass die Bluttaten der letzten Tage – immerhin vier in Ansbach, Reutlingen, München und Würzburg – mit insgesamt 13 Toten und 38 Verletzten, hätten keine Auswirkungen auf die Gesetzgebung, der wird sich noch wundern, was da auf die Deutschen zukommt. Denn ein Volk, welches nach Amokläufen und Terroranschlägen faktisch vor Angst paralysiert ist, lässt Vieles mit sich machen – wenn es nur im Namen der Sicherheit geschieht. Totale Überwachung? Polizeistaat mit einer Aufhebung der Privatsphäre? Alles machbar!

Wenn man sich von solchen Irren – ob nun Terroristen, Amokläufer oder Politiker – kirre machen lässt, dann hat man es jedoch wohl auch nicht anders verdient.

Denn (um ein Sinnbild zu verwenden) im eigenen Haus in jedem Raum Überwachungskameras und Mikrofone zu verstecken und dabei die Türen und Fenster sperrangelweit offen zu lassen und dann darauf zu setzen, Einbrecher dingfest zu machen, sollte man doch besser die Türen und Fenster ordentlich sichern und solche Subjekte gar nicht erst hineinlassen, oder?


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