Assad: „Ob nun Türken oder US-Amerikaner – Sie sind als Invasoren in Syrien“

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Samstag im Interview mit „Phoenix TV China“ (CNE) die US-amerikanischen und türkischen Truppen in Syrien als Invasoren verurteilt. Dies begründete er damit, dass sie weder eine Einladung oder Erlaubnis der syrischen Regierung hatten, noch Rücksprache gehalten haben. Besonders scharf kritisierte er die US-Armee. Diese sei besonders gut im Zerstören und Probleme schaffen, aber nicht für Lösungen, wie die vergangenen Kriege belegen, so Assad.

Die Liste der „Invasoren“ in Syrien ist lang. Lediglich Russland und der Iran arbeiten in dem Land mit der rechtmäßigen Regierung unter Assad zusammen. An der sogenannten „Internationalen Allianz gegen den IS“ beteiligen sich unter anderem Saudi-Arabien, Deutschland, Belgien, die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien, Kanada, Australien, Bahrain, Katar, die Türkei, Jordanien, Frankreich, Italien und Polen.

Keiner von ihnen hat die Legitimation der syrischen Regierung
für ein militärisches Vorgehen in Syrien.

Erst am Samstag wurden einem syrischen Staatsmedium zufolge durch Luftangriffe der US-geführten Anti-IS-Allianz auf Rakka mindestens 19 Zivilisten getötet.

Videorechte: „Phoenix TV China“ (CNE)


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