Bargeldabschaffung durch Abbau von Geldautomaten – Das Ende des Bargelds?

Der Kampf um das Bargeld ist verloren. Und das vermutlich seit geraumer Zeit. Geld hat sich immer schon im Sinne der Senkung seiner Transaktionskosten und der Sicherung seiner Verkehrsbedingungen entwickelt. Die Sparkassen, also das Bankenwesen, vermitteln deshalb die Argumentationslinie, dass vordergründig es um Effektivität (Wettbewerbsfähigkeit) und um enorme Kosteneinsparungen geht. Und nach dieser scheinbaren kapitalistischen Logik, müssen deshalb nach und nach die Geldautomaten abgebaut werden.

Die neoliberale Ökonomisierung der westlichen Demokratien kapitalistischer Wertegemeinschaften auf die gesamte gesellschaftliche Ebene der Menschen ist im vollem Gange einen Wandel bzw. eine Transformation der Modernen europäischen / nordamerikanischen Kulturgeschichte (nach der Aufklärung um 1780) in etwas… was sich die allermeisten Menschen kaum vorstellen können. Es lässt sich „postfaktisch“ erahnen wie gewaltig die Folgen sein können und wie enorm die Ungewissheit in was für eine Herrschaftsform unsere Welt zusteuert. Jedoch sollte eines bereits jetzt jedes Individuum sicher sein: Ohne Bargeld, gibt es keine „Freiheit“, so wie wir unter der Begrifflichkeit der gelernten Konzepten unserer strukturalistische – konstruierte Welt sie alle kennen und schätzen – wie Meinungsfreiheit, Privatsphäre, Anonymität u.v.m.


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