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Bargeldverbot: Es ist höchste Zeit, sich zu wehren!

von Birgit Stöger

Das Bargeldverbot wird kommen. Auch hier hat sich einmal mehr bewiesen, dass Vorsicht geboten ist, wenn ein Thema im Bereich der »Verschwörungstheorien« angesiedelt wird. Das Bargeld ‒ Freiheit, die der Bürger bislang noch in Händen halten kann ‒ ist auf dem Wege, von Vertretern des Establishments medial und politisch bestens vorbereitet ‒ abgeschafft zu werden. Es ist höchste Zeit, sich zu wehren.

Mit Dauerpropaganda gegen unser Bargeld
Es ist ganz sicher kein Zufall, dass John Cryan, Co-Chef der Deutschen Bank, Anfang 2016 beim Weltwirtschaftsforum in Davos sagte:

»In zehn Jahren wird Bargeld wahrscheinlich nicht mehr existieren … Es ist einfach schrecklich ineffizient.«

Seither hat das Vorhaben, eine »bargeldlose Gesellschaft« zu erschaffen, enorm an Fahrt aufgenommen. Die faktische Abschaffung des 500 Euro Scheins, die Obergrenze für Bargeldzahlungen von 5000 Euro, das Geschwafel von Terrorismusbekämpfung, Schwarzarbeit- und Geldwäscheverhinderung und, sollte dies noch nicht reichen: Gesundheitsgefährdung durch am Bargeld haftende Bakterien ‒ all das ist nicht erst der Beginn vom Ende unserer Freiheit. Wir befinden uns bereits auf der Zielgeraden: Hinein in die totale Abhängigkeit von Politik und Zentralbanken in einem künstlich zusammengeschusterten Multi-Kulti-Superstaat.

Schritt für Schritt Grundlagen zum Bargeldverbot schaffen
Einer der Gründe für die schleichende und deshalb lange Zeit von der Masse der Bürger unbemerkte Veränderung, liegt im negativen Leitzins der Notenbanken begründet, durch die hochverschuldete Länder wie Deutschland oder Schweden in die Lage versetzt werden, sich zu entschulden. Wenn Banken, wie seit geraumer Zeit Realität, keine Zinsen zahlen, oder demnächst dazu übergehen, Strafzinsen auch auf Geldanlagen der Sparer zu fordern, dann werden diese ihr Geld den Banken entziehen ‒ sie werden es abheben und zu Hause bunkern.

Wird aber ‒ schleichend und ohne große Gegenwehr ‒, Schritt für Schritt die Grundlage geschaffen, um das Bargeld abzuschaffen, dann sind die politischen Eliten auch die mögliche Gefahr von Bankpleiten los. Existiert nur noch Buchgeld, kann dies beliebig mit Negativzinsen belastet werden. Das leidige Problem der negativ verzinsten Übernachteinlagen der Geschäftsbanken bei der EZB gehört der Geschichte an. »Der Staat« kann sich dann nach Belieben noch exzessiver in der Schuldenspirale treiben lassen.

Für die Sozialisten im Bundestag trägt die emsig betriebene Arbeit somit endlich Früchte, da die totale Abhängigkeit des Bürgers vom Wohlfahrtsstaat dann Realität sein wird.

»Um der sozialen Gerechtigkeit zu ihrem Recht zu verhelfen, den Euro weiterhin zu retten und das unübersehbare Heer von muslimischen Immigranten ‒ um keine bürgerkriegsähnlichen Zustände zu provozieren ‒ vollumfänglich versorgen zu können, haben wir Ihnen soeben 10 Prozent ihres Gesamtvermögens abgebucht. Herzlichen Dank hierfür! Ihre Bundesregierung.«

Welchen Widerstand will eine entwaffnete und bargeldlose Gesellschaft hier noch entgegensetzen?

Bezahle mit einem Chip unter der Haut!
Ablesen konnte man den unbedingten politischen Willen zur Durchsetzung des Bargeldverbotes unter anderem an der am 17. September 2014 in Kraft getretenen EU-Richtlinie 92/2014EU, die bis zum 18. September 2016 in nationales Recht überführt werden muss. Diese besagt, dass jeder EU-Bürger Anspruch auf ein Girokonto haben muss. Wie Dagmar Metzger und Steffen Schäfer von der »Liberalen Vereinigung« resümieren, ist das logischerweise die natürliche Voraussetzung für die Verlagerung des Geldverkehrs in den virtuellen Raum.

Wie eine Gesellschaft ohne Bargeld aussieht, macht Schweden schon seit geraumer Zeit vor. Seit 2008 hat sich dort der Bargeldumlauf bereits halbiert, mehr als die Hälfte der Banken zahlt gar kein Bargeld mehr aus und in Stockholmer U-Bahnen ist der Kauf eines Fahrtickets mit Bargeld nicht mehr möglich.

Diese schöne neue Welt versuchte Ende Februar Klaus Kleber, Chefpropagandist des öffentlich-rechtlichen ZDF-Senders, den Zuschauern des zwangsgebühren-finanzierten Rundfunks schmackhaft zu machen. So lassen sich in Schweden Büroangestellte freiwillig einen reiskorngroßen Chip zwischen Daumen und Zeigefinger unter die Haut einpflanzen. In den höchsten Tönen schwärmen die Chip-Nutzer davon, dass dieser »das Leben noch viel einfacher« mache, da über ein Lesegerät alles bargeldlos bezahlt werden kann.

Stirbt das Bargeld, stirbt die Freiheit
Ohne Bargeld kann der Sparer nicht vor den Negativzinsen der Europäischen Zentralbank fliehen. Ohne Bargeld gibt es den wehrlosen Sparer, der sich der Mithaftung seiner Spareinlagen bei einer Bankpleite ebenfalls nicht erwehren kann. Ohne Bargeld gibt es völlige Transparenz der Zahlungsströme für den Staat. Ohne Bargeld wird auch das Konsumverhalten für die großen Konzerne völlig gläsern. Ohne Bargeld wird Ihnen über kurz oder lang vorgeschrieben, was Sie erwerben dürfen. Befinden die staatssubventionierten Gesellschaftsklempner, dass Tabak- und Alkoholkonsum oder der Verzehr von Fleisch nicht dienlich für die »Volksgesundheit« sei, erwerben Sie eben im bargeldlosen Zahlungsverkehr diese Produkte nicht mehr.

Politik- und Finanzfunktionäre werden die Repression gegen die Bürger, die ihr Bargeld nicht kampflos aufgeben wollen, immer weiter verschärfen. Kapitalverkehrskontrollen werden so sicher wie das Allahu-Akbar in der Moschee, flächendeckend in der EU eingeführt werden. Die Zeiten von Tafelgeschäften bei Gold- oder Silberkäufen sind gezählt. Bestenfalls sind Edelmetalle noch erwerbbar, wenn diese ausweislich registriert wurden. Für den nationenlosen Traum der Vereinigten Staaten von Europa wird dem Bürger das letzte Quäntchen Freiheit abgepresst. Die letzten Standhaften werden, wie die Kritiker der Merkelschen Immigrationskrise, ins gesellschaftliche Abseits befördert werden.

Die Hoffnung, dass wir unter den gegebenen politischen Verhältnissen per Volksabstimmung zur Bargeldabschaffung befragt werden, kann sofort beerdigt werden. Dies war bei der Abschaffung der Deutschen Mark, wie bei allen zukunftsentscheidenden Fragen bisher nicht der Fall. Es ist höchste Zeit, sich dagegen zu wehren!

Teilnehmen an der Kundgebung »Finger weg vom Bargeld«
Eine gute Möglichkeit, mit der Gegenwehr zu beginnen, ist die Teilnahme an der großen Kundgebung »Finger weg vom Bargeld«, die von der Initiative stopp-bargeldverbot gemeinsam mit der Volkspetition Bargeldverbot stoppen! am 14. Mai 2016 in Frankfurt am Main an der Hauptwache ab 11 Uhr veranstaltet wird.

Denn wenn auch hier, wie bei der Massenflutung Deutschlands, der allgemeine, unüberhörbare Aufschrei ausbleibt, werden die Verantwortlichen in Berlin, Brüssel und bei der EZB nach dem Junckerschen Prinzip weiter verfahren:

»Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter ‒ Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.«