Bassam Tibi: Ich staune über das Unwissen und die Naivität der Bundeskanzlerin und ihrer Verteidigungsministerin!“

von Julius Rabenstein

Bassam Tibi, 72, eremitierter Politologieprofessor, Universität Göttingen, Nahostexperte, geboren in Syrien, mit 18 Jahren nach Deutschland ausgewandert.

Bassam-TibiIn einem Artikel in der „Welt“ schreibt er:

„Als Syrer aus Damaskus staune ich über das Unwissen und die Naivität der Bundeskanzlerin und ihrer Verteidigungsministerin, die glauben, auf Konferenzen in Genf und München den Krieg beenden zu können. Dieser Krieg aber ist als ein „protracted conflict“ (sich hinziehender J.R.) einzustufen, der uns noch jahrelang begleiten wird. Es ist ein Kriegstyp, den ich „irregulärer nicht staatlicher Krieg“ nenne.“

Die Frauen der Gegenseite zu schänden, gehört zum Kriegshandwerk, denn:

“Im Orient gilt die Frau nicht als Subjekt, sondern als Gegenstand der Ehre eines Mannes. Die Schändung einer Frau wird nicht nur als Sexhandlung und Verbrechen an der Frau selbst betrachtet, sondern eher als ein Akt der Demütigung des Mannes, dem sie gehört.“

Und so bewertet er auch die Ereignisse der Silvesternacht in Köln:

Und es geht dem arabischen Mann bei der ausgeübten sexuellen Gewalt nicht nur um die „sexuelle Attraktion“ der europäischen Frau, sondern auch um den europäischen Mann, dessen Ehre der Orientale beschmutzen will. So ist es auch in Köln geschehen.

Aber Köln sei erst der Anfang eines Rachefeldzuges von Enttäuschten:

„Wenn Deutschland über eine Million Menschen aus der Welt des Islams holt und ihre Erwartungen nicht erfüllt, muss man sich auf einiges gefasst machen. Aus der Werbung glauben diese jungen Männer zu wissen, dass jeder Europäer eine Luxuswohnung, ein Auto und eine „hübsche Blondine“ hat; sie denken, dass sie dies auch bekommen und am Wohlstand beteiligt werden.


Wenn aber diese jungen Männer stattdessen in eine Notunterbringung in Schul- und Sporthallen kommen, dann fühlen sie sich betrogen, ja diskriminiert. Also entwickeln sie Rachegefühle gegenüber dem europäischen Mann. Die enttäuschten und wütenden arabischen Männer rächten sich daher in Köln und Hamburg an den deutschen Männern, vertreten durch deren Frauen.“

Nochmals zu Merkel:

„Bundeskanzlerin Merkel hat sich Anfang 2015 nach den Morden in Paris an einer öffentlichen Demonstration in Berlin Schulter an Schulter mit Islamfunktionären beteiligt, die einen europäischen Islam heftig bekämpfen – und sie weiß noch nicht einmal, was sie da tut. Ihre Syrien- und Flüchtlingspolitik liegt auf dieser Linie.“


Quelle und Kommentare hier:
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