Behörden gaga: 40-Einwohner-Dorf soll 120 Asylbewerber aufnehmen

von Gerhard Wisnewski

Wer integriert hier eigentlich wen: Die Bürger die Asylbewerber oder die Asylbewerber die Bürger? Diese Frage ist kein Witz, sondern stellt sich bereits ‒ zum Beispiel im bayerischen Poschetsried, einem Dorf bei Regen/Niederbayern. In dem 40-Einwohner-Nest sollen 120 Asylbewerber einquartiert werden. Nur weil deutsche Politiker nicht willens und in der Lage sind, die deutschen Grenzen zu verteidigen ..

»Inmitten des Bayerischen Waldes, ca. 1,5 Kilometer östlich der Kreisstadt Regen … steht in herrlicher Lage mit Blick auf die Bayerwald-Bergkette vom Großen Arber (1456 m) bis zum Großen Rachel (1452 m) das Hotel-Gutshof-Pension Falter, umgeben von Wiesen und Wäldern

Laut Website sind die 42 bis 65 Quadratmeter großen Ferienwohnungen mit allem Komfort ausgestattet:

»Sat-TV-Anschluss, Radio, Kaffeemaschine, Toaster, Föhn, Handtücher, Duschtücher, Bettwäsche, Tischwäsche und Küchenwäsche.«

Auch die rustikalen Zimmer mit Holzdecke verfügen über Dusche oder Bad, WC und meistens über einen schönen Holzbalkon im bayerischen Stil.

Das Haus hat außerdem eine Reithalle und ein Hallenbad mit 28 Grad warmem Wasser, Sauna, Solarium, Ruheraum, Fitnessraum, Tischtennis und eine große Liegewiese. Das Ganze verströmt zwar den Charme der 70er-Jahre und ist vielleicht schon etwas abgewetzt. Aber der Gutshof Falter präsentiert sich als richtiges Ferienparadies für den kleinen Geldbeutel, das Doppelzimmer zu 29 und das Einzelzimmer zu 34 Euro. Wie gesagt: Alles laut Website. Weitere Fotos hier.

»40:120=Irrsinn«

Wie viele Urlauber die günstige Ferienanlage zuletzt noch genutzt haben, wissen wir nicht. Aber neuerdings ist das Ferienparadies richtig gut ausgelastet. Mindestens 60 Asylbewerber wurden hier bereits einquartiert, und das ist nur der Anfang: Die Ferienpension soll nun umgebaut werden und anschließend 120 Asylbewerbern Platz bieten. Bei dem üblichen Unterbringungssatz von 38 Euro pro Tag und Person macht das rein rechnerisch 4560 Euro pro Tag, etwa 136 000 Euro pro Monat und rund 1,6 Millionen Euro pro Jahr.

Das Problem ist nur, dass das niederbayerische Dörfchen Poschetsried, in dem die Ferienpension liegt, selbst nur 41 Einwohner zählt ‒ neun davon Kinder ‒, die in etwa 20 Häusern leben. So wird die Einwohnerzahl also locker verdreifacht: »40:120=Irrsinn«, rechneten die Poschetsrieder auf einem Protesttransparent vor. Denn das Dorf gehört zwar verwaltungstechnisch zu der 11 000-Einwohner-Stadt Regen/Niederbayern, aber topografisch ist Poschetsried ein eigenständiges, von Regen abgesetztes Dorf.

Es gibt nur einen Gasthof, aber keinen Laden und eine Polizeistation schon gar nicht. Die Asylbewerber kommen

»aus den verschiedensten Kriegs- und Krisenregionen der Welt«,

erklärt Heiko Langer, der Pressesprecher des Landkreises Regen laut landkreis-regen.de:

»Von Syrien, über Afghanistan, Pakistan, Eritrea oder Nigeria, um nur einige der Herkunftsländer zu nennen«.

Aber nach Lage der Dinge handelt es sich bei einem großen Teil schlicht um illegale Einwanderer. »Asyl« ist lediglich ein politischer Euphemismus für das, was hier passiert.

Das Asylrecht ist nur der Deckmantel für Landnahme im großen Stil ‒ zu der die Migranten von ausländischen und deutschen Politikern angestiftet und instrumentalisiert werden.

Die Angst geht um …

In Poschetsried geht schlicht die Angst um, wie die Nachrichtenseite Bürgerstimme von einem Besuch vor Ort berichtete (29.11.2014). Kein Wunder, denn derartige Flüchtlingsheime können schnell außer Kontrolle geraten. Im unterfränkischen Mainstockheim zum Beispiel musste kürzlich eine ganz ähnliche Unterkunft

»nach eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen rund 300 Türken und albanischen Asylbewerbern«

vorübergehend geräumt werden, berichtete der Bayernkurier:

»Seit Mai sei eine Gruppe von Bewohnern vermehrt polizeilich auffällig geworden. Immer wieder sei es zu Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikten gekommen« (online, 28.7.2015).

Ende Juli 2015 seien die Konflikte dann eskaliert,

»als sich zeitweilig etwa 300 Menschen vor dem Gebäude versammelt hatten«.

Auslöser waren nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann

»Streitereien zwischen Albanern und einer Gruppe von Türken, die schon länger in Deutschland leben. Ein Anwohner sei durch den Messerstich eines Albaners verletzt worden«.

Es geht ums Überleben

Die Wahrheit ist: Die Aufnahme von »Asylbewerbern« verändert die gesamte Umgebung und hat viel weitreichendere Folgen für Struktur und Wohlstand der Bevölkerung, als Medien und Politiker zugeben wollen: In Poschetsried geht es schlicht um das physische und wirtschaftliche Überleben des ganzen Dorfes.

Ob die Flüchtlinge das wollen oder nicht, entfalten »Asylbewerberheime« zerstörerische Wirkungen auf ihr Umfeld.

»Junge Poschetsrieder, die eigentlich in ihr Dorf zurückkehren, den elterlichen Hof übernehmen und eine Familie gründen wollten … hätten es sich nun anders überlegt«,

berichtete die Website Bürgerstimme von ihrem Besuch:

»Keiner wolle unter diesen Umständen zurück nach Poschetsried kommen. Deshalb fürchtet die Dorfgemeinschaft allgemein um ihren Fortbestand.«

Ein Hof bestehe seit dem 12. Jahrhundert, und man sei stolz auf diese lange Tradition,

»während man gleichzeitig gezwungen wird, sich mit dessen Ende auseinanderzusetzen.«

Schon längst teilt sich die Bevölkerung in Asylgewinner und Asylverlierer. Während die Asylindustrie verdient und von den Asylbewerbern gar nicht genug bekommen kann, erleiden andere Bürger herbe Verluste. Denn die Aufnahme der Migranten kostet nicht nur Milliarden Steuergelder, die an anderer Stelle fehlen werden.

Die Bürger zahlen auch ganz direkt mit ihrem eigenen Vermögen drauf. Im Umkreis von »Asylbewerberunterkünften« sinken in der Regel Mieten und Immobilienpreise:

»Häuser und Grundstücke hätten seit der neuen Situation 50 bis 60 Prozent an Wert verloren«, berichteten Poschetsrieder Einwohner der Bürgerstimme.

Keine Chancen für die Bürger

Den Regierungspräsidenten von Niederbayern, Heinz Grunwald, ficht so etwas anscheinend nicht an. Sein autoritärer Rat an die Poschetsrieder: Die Unterkunft zu akzeptieren und »die Menschen willkommen zu heißen«. Basta.

Man habe bereits an die 10.000 Asylbewerber in Niederbayern unterzubringen, es würden täglich mehr, und man brauche so schnell wie möglich »jeden einzelnen Platz«, sagte er laut Website des Bayerischen Rundfunks (28.7.2015). Die Poschetsrieder überlegen jetzt, gegen die Massenaufnahme von Asylbewerbern zu klagen.

Die Politik sieht solche Bürgereinwände jedoch wie immer »gelassen«. Übersetzt also: Ihr könnt uns mal. Der Regener Landrat Michael Adam (SPD) zum Beispiel »rechne mit wenig Erfolgschancen« der Klage, berichtete der BR:

»Die Rechtslage habe sich längst zugunsten von Asylbewerberunterkünften geändert«.

Solchen Politikern kann man nur antworten:

Ihr könnt uns mal…


Quelle und Kommentare hier:
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