Belgien: Der ehemalige katalanische Präsident Puigdemont spricht in Brüssel

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Das spanische Verfassungsgericht hob am Dienstag die katalanische Unabhängigkeitserklärung auf. Aus dem belgischen Exil meldete sich nun der ehemalige katalanische Präsident Carles Puigdemont erstmals gegenüber der Presse zu Wort. Er sprach von einer „aggressiven und beispiellosen“ Offensive der spanischen Regierung.

Carles Puigdemont mahnte an, dass ihm und weiteren Mitgliedern des katalanischen Parlaments bis zu 500 Jahre Haft drohen könnten:

„Ich möchte Sie daran erinnern, dass wir vor und nach dem Referendum am 1. Oktober für den Dialog offen waren und die Aussetzung der Unabhängigkeitserklärung im Austausch für einen offenen Dialog vorgeschlagen haben.“

Seine Entscheidung, nach Brüssel zu fliehen, fiel in Anbetracht von Informationen, wonach die spanische Regierung eine Offensive gegen die Wortführer der separatistischen Kräfte unter den Katalanen vorbereite. Puigdemont und Mitgliedern der katalanischen Regierung drohte in diesem Fall Haft.


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