Bevor Sie anrufen…

von Alexander Berg

Nein, der „Gelbe Schein“ hat nur eine Relevanz innerhalb der Glaubensgebilde der alten Weltordnung.

Ich habe keinen „Gelben Schein“, will und brauche auch keinen, ebenso wenig wie irgendeinen Reisepass- oder Personalausweis, noch sonstige Reichsausweise. Ich bin kein Reichsbürger, ich bin Aufklärer.

Der Mensch unterwirft sich keinem Gebilde, wo er Fremdbestimmung und künstliche Gesetze erfährt.

Nein, künstliches Recht und Gesetz haben keine Relevanz.
Sie sind nur Mittel und Grundlage der alten Weltordnung und wurden vom Menschen geschaffen, um über die „gewohnte“ Fremdbestimmung die Auswirkungen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft kaschieren und die Betreuung aufrecht erhalten zu wollen.

Nein, „Gerechtigkeit“ ist nicht etwas, was man von andern fordert, sondern eine Eigenschaft, die man neben Vernunft und Gewissen selbst zu entwickeln hat.

Nein, die Befreiung des Menschen geschieht nicht durch ein Stück Papier oder einen neuen oder alten Staat, egal was da draufstehen mag, egal wie er heißen mag.
Staat ist und war immer nur „der verlängerte Rockzipfel“ aus der Kindheit bei Muttern.
Dabei ist es auch vollkommen „Wurst“, wie viele daran glauben mögen, denn dadurch wird es auch nicht richtiger oder gültiger.
Denn fällt eine so entstehende Mehrheit nur wieder auf ihre eigenen Konditionierungen herein, die nach wie vor am wirken sind, nicht selten dem nächsten Verkünder des Alten hinterhertaumelnd und in der Hoffnung, doch noch den einen oder anderen „Stich machen“ zu wollen.
Die Befreiung geschieht durch den Menschen selbst und in ihm selbst, weil er sich durch sein Festhalten an alten Konditionierungen von seinem Entwicklungsprozess individuell-gesellschaftlich selbst abgewandt und selbst versklavt hat.
Der klassisch konditionierte Mensch hinaus schuf er sich aus seinem „Ich“ heraus ein System, um diesen Geisteszustand beibehalten zu wollen.
Dies, während er alles, was intelligenter war als er selbst, verfolgt und ausgegrenzt hat, was für ihn im Kern ein „Feind“ seiner künstlichen Weltanschauung war und ist.

Nein, die eigene Zustandänderung ist kein Prozess, der von heute auf morgen stattfindet, und es gibt auch keine Behörde, wo man das beantragen kann – selbst dann nicht, wenn man seine Abstammung bis zu „Lucy“ nachweisen kann.
Der Mensch unterjocht sich im Inneren selbst, weil er dem Irrglaube verfallen ist, er sei jenes „Ich“, wo die Konditionierungen abgelegt sind, die es selbst ausmachen. Dadurch zieht er auch das Außen an.

Nein, das Geldsystem ist nicht die Wurzel allen „Übels“, sondern die Konditionierungen, mit denen die Mehrheit herumläuft, zwar nach Veränderung schreit, während diese jedoch „woanders“ stattzufinden haben. Das Geldsystem ist ein Ergebnis dieser Konditionierungen.

Nein, es bedarf keines Friedensvertrages IM AUSSEN, sondern einem Umdenken IM INNEREN durch einen selbstangeleiteten Selbsterkennungsprozess.

Nein, es hilft auch keine Gemeindereorganisation und keine Reorganisation eines Bundes- oder sonstigen Phantasiestaates, weil es sich dabei nur um Gebilde handelt, die auf die nächsten Wertschöpfer warten, während sie selbst keine betreiben.

Nein, Organisation hat nicht damit zu tun, was sich üblicherweise unter Organisieren „zusammengewunschdacht“ wird.

Nein, mit dem Prozess der Wahl an sich, gibt man symbolisch die Verantwortung durch ein Kreuz ab, das man am Ende doch wieder zu tragen hat. Und damit das nicht allzu schlimm wird, leitet man die geschaffene Last weiter nach unten ab.

Nein, es hat nichts mit Souveränität zu tun, wenn man sich nur andere erwählt, die sich konditionell nicht vom Rest der möglicher Auserkorener unterscheiden.

Nein, es hat auch nichts Neues, wenn das Parteiprogramm ein anderes sein mag, während die Denk- und Verhaltensmuster nur wieder in Richtung alte Weltordnung verweisen.

Nein, es hat nichts mit innovativem Denke zu tun, wenn man das Gestern durch das Vorgestern austauscht.

Nein, es hat auch nicht damit zu tun, nur genug Technologie ins Leben zu rufen, während der Geisteszustand dem Verfall entgegengeht.

Nein, es hat nichts mit Vernunft zu tun, nur genug auf dem Konto zu haben, sondern ist nur die Minderung der Verlustangst.

Nein, es hat auch nichts mit Entwicklung zu tun, wenn es heißt: „Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, solange ihr so seid, wie uns das gefällt.“ Es ist ein degenerativer Prozess.

Nein, es hat auch nichts mit Veränderung zu tun, wenn man nur die Inhalte gegen andere, die dann „Gültigkeit“ erlangen sollen, denn man anschließend sich zu unterwerfen hat.

Nein, es braucht auch keine schriftliche Verfassung, weil es dieses Mal um die geistige Verfassung geht, die in Frage zu stellen ist – bevor man über eine Verfassung glaubt nachdenken zu müssen, die nach dem Erkenntnisprozess überflüssig ist.

Nein, es braucht keine Rechtsgrundlage, weder zum Deutsch sprechen, noch zum Kacken, noch sich versammeln zu wollen.

Nein, es sind nicht die anderen, die Schuld sind, dass ist nur konditionierter Unsinn und beruht auf vordringlicher Außenorientierung, hervorgegangen durch familiär implementierte Fremdbestimmung.

Nein, es braucht auch keine zehn Generationen, um das zu erkennen, was hier bereits geschrieben steht.

Nein, es reicht nicht sich eben mal damit zu beschäftigen, während Auswendiglernen, kräftiges Nicken und Verinnerlichen zwei Paar Schuhe sind.

Nein, der klassische Rechtsstaat ist nicht das Ziel in diesem Wandel, weil es nicht weit genug gedacht ist und schon gar nicht, wenn es ein „souveräner Staat“ sein soll. Denn es gibt nur selbstbestimmende Menschen, die sich unter dem Aspekt sich entfaltender Vernunft und Gewissen von selbst zusammenfinden.

Nein, es hat nichts mit Souveränität zu tun, nur das Gehege neu zu streichen, während die Schafe darin, Schafe bleiben.

Nein, es ist auch nicht weit genug gedacht, sich nur wieder als Opfer einer weltweiten Verschwörung zu „beklageweibern“.
Das Opfer sieht sich immer in einer Unterjochung durch andere, während es seine Unterjochung in sich selbst verleugnet.

Nein, es ist auch nicht die Aufgabe, die Opfer zu beschützen, weil sie sich nur vor ihrem Entwicklungsprozess und der Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu vermeiden versuchen.

Nein, Meinung ist nicht, nur ein Problem nur von allen Seiten zu beschreiben, sondern auch einen Lösungsweg aufzuzeigen, der über die gewohnte Verdrängung wie auch über Konventionelles und Traditionelles hinausgeht.

Nein, ewig gestrig hat nichts mit den letzten 150 Jahren zu tun, sondern ist eine Eigenschaft der alten Ordnung, die zum einen etwas länger geht und sich durch eine rückwärtsgewandte Lebensweise auszeichnet.

Nein, Umdenken hat nichts damit zu tun, nur einfach „dagegen“ zu sein und damit hätte sich dann der Denkprozess auch schon als erfolgreich erwiesen.

Nein, es ist keine „hübsche Philosophie“, die man vernachlässigen kann, nur um gewohnt auf bekanntem Terrain und den üblichen Mitteln einen „Stich machen“ zu wollen.

Nein, „Kampf und Widerstand“ sind keine Mittel, um zu siegen, sondern lediglich Verhalten des eigenen „Ichs“, die darin enthaltenen Programmierungen verteidigen zu wollen.

Nein, die Feindbildprojektion ist Ausweg aus dem System, sondern lediglich ein Mittel die eigene Existenz des „Ichs“ hochhalten zu wollen.

Ja, wer sich noch innerhalb der gewohnten Denkstrukturen bewegt, wird dem Ganzen jetzt widersprechen wollen.

Ja, das ist auch der Grund, warum a) man niemandem Schuld zuweisen kann, denn er kann halt nur mal wie der kann und b) man auch niemanden überzeugen muss. Dies, weil jeder selbst das erntet, was er gesät hat und das „Jüngste Gericht“ die Selbstbetrachtung und Infragestellung ist.

Ja, alle bis jetzt gedachten Strukturen, Methoden und Werkzeuge und damit verbundene Denk- und Verhaltensmuster des Menschen stehen in diesem Wandel zur Infragestellung (Inquisition).

Ja, mit einer rückwärtsgewandten Lebensweise, indem man sich an den Bedeutungen festklammert, lebt man immer nur im Gestern und die Politik freut sich darüber, immer wieder nur das Gestern verkaufen zu müssen.

Ja, es handelt sich um eine kollektive Abkehr vom Lebens- und Entwicklungsprozess vertraglich ausbaldowert zwischen Betreuten und Betreuern.

Ja, es ist eine Illusion von einer objektiven Weltanschauung sprechen zu wollen, um sich so aus dem „Entwicklungsprozess“ abkoppeln zu wollen.

Ja, die Aktivierung der Selbstreflektion führt den Menschen aus dem System seiner es erzeugenden Denk- und Verhaltensmuster heraus.

Ja, diese Liste ist unvollständig. Ich mag irgendwann auch mal schlafen gehen.

Ja, es kann vorkommen, dass Schreibfehler drin sind.

Ja, auch Du, mein Sohn Brutus.


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: