Blutiger Rückzug an der Ostfront – Dr. med. Christian Erler

Vorgetragen von Dr. med. Wolf Erler

Dr. med. Christian Erler
Lebenslauf

27.4.1909 geb. in Hubertusburg/Wermsdorf als Sohn des Anstaltsgeistlichen Bernhard Erler und seiner Ehefrau der Kaufmannstochter Else Erler, geb.Butter.

Schule und Humanistisches Gymnasium in Pirna und Zwickau,da der Vater wie damals üblich immer wieder versetzt wurde.

Studium der Humanmedizin in Leipzig,München und Wien.Fechtchargierter in der schlagenden Verbindung „Sorabia“,der auch der Vater angehörte.

Nach dem Staatsexamen als Assistenzarzt in Würzburg,Berlin und Zwickau,wo er auch seine Dissertation anfertigte.

Seit 1938 als Prakt. Arzt niedergelassen in Annaberg/Erzg.

Schon als Student Teilnahme an Übungen der „Schwarzen Reichswehr“,später der Wehrmacht. Bei Kriegsbeginn Assistenzarzt (Ltn.).

Polenfeldzug.
Ab Nov. 40 in Belgien an der Kanalküste.
April 41 wieder in Polen.
Rußlandfeldzug:Ukraine,Krim,Leningrad südl. des Ladogasees, Wolchow, Leningrad:Mischkino, Mercedesstern,Kurland.
Seit 1.6.43 Oberstabsarzt (Major),
seit 10.12.43 stellv.Divisionsarzt.
Ab 15.5.44 Div.-Arzt im Stab der 24.ID

Auszeichnungen:
EK I und II (40,41)
Medaille Winterschlacht im Osten (42)
Verw. Abzeichen schwarz (42)
Rumän. Medaille Kreuzzug gegen den Kommunismus (42)
Inf. Sturmabz. Silber (42)
Krimschild (42)
Verw. Abzeichen Silber (44)
Deutsches Kreuz in Gold (44)
Ärmelband „Kurland“ (45)

Nach der Kapitulation – die Kurlandarmee war auch nach 6 Schlachten unbesiegt – in russ. Gefangenschaft.

Entlassung Dez. 48.

Ab 1949 wieder als Prakt. Arzt in Scheibenberg/Erzg. tätig.
1974 als Rentner Übersiedlung nach Königsberg/Ufr.
Dort noch bis 1991 in eigener Praxis tätig.
Gestorben am 28.4.1999


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: