Bosnienkrieg – Ein Jahr in der Hölle / 35 Prepper-Ausreden

von AnoNews

Die Geschichte eines Überlebenden des Bosnienkriegs und 35 Ausreden, die dem Nicht-Prepper zum Verhängnis werden.

Zwei wichtige Geschichten (mit Links zu den Originalquellen, die ihr lesen müsst. Die erste ist ein Bericht eines Mannes, der den Krieg in Bosnien überlebte. Obwohl die Quelle nicht bestätigt werden kann, sind unabhängig davon die darin enthaltenen Ratschläge extrem wertvoll.

Die zweite Geschichte, am Ende dieses Artikels angefügt, listet 35 Ausreden auf, die euch zum Verhängnis werden, wenn ihr es nicht schafft, euch für das, was kommt, vorzubereiten. Dies wurde ursprünglich auf SHTFplan.com veröffentlicht und die Quellen sind unten angegeben.

Lies diese beiden Artikel, wenn du überleben willst.

Hier ist der erste:

Ein Jahr in der Hölle

Ich komme aus Bosnien. Wie ihr vielleicht wisst, war es dort zwischen 1992 und 1995 die Hölle. Ein Jahr lang lebte und überlebte ich in einer Kleinstadt mit 6000 Einwohnern, in der es kein Wasser, keine Elektrizität, kein Benzin, keine medizinische Versorgung gab. Der Zivilschutz war nicht vorhanden, die zentralen Einrichtungen und Regeln außer Kraft gesetzt.

Unsere Stadt war von der feindlichen Armee abgeschnitten worden und ein ganzes Jahr lang verwandelte sich das Leben dort in einen Alptraum. Es gab auf unserer Seite keine Armee oder Polizei, wir hatten nur einige bewaffnete Gruppen, die ihr Heim und ihre Liebsten zu schützen versuchten.

Als alles anfing, waren einige von uns besser vorbereitet als andere. Aber die meisten der Nachbarsfamilien hatten nur ausreichend Nahrungsvorräte für einige Tage. Manche hatten Revolver, einige wenige hatten Kalaschnikovs oder Schrotflinten.

Nach einem oder zwei Monaten fingen die ersten Banden ihr Unwesen an. Sie hinterließen eine Spur der Zerstörung. Krankenhäuser verwandelten sich so beispielsweise eher zu Schlachthäusern. Es gab dort kein Sicherheitspersonal und mehr als 80 Prozent der Belegschaft war nicht mehr da. Ich hatte Glück. Meine Familie war zu der Zeit recht groß (15 Personen in einem großen Haus, sechs Revolver und drei AK-47) und wir – zumindest die meisten von uns – haben überlebt.

Die Amerikaner haben alle 10 Tage Notrationen (MRE=Meals Ready to Eat) aus der Luft abgeworfen um den eingeschlossenen Städten zu helfen. Doch dies war nie genug. Einige wenige in der Stadt hatten einen Garten, aus dem sie sich zusätzlich versorgen konnten. Es dauerte drei Monate bis das erste Gerücht die Runde machte, dass Menschen in der Stadt verhungerten oder erfroren. Wir entfernten alle Türen in unserem Haus, rissen Fensterrahmen, Holzböden und Möbel aus verlassenen Häusern und verbrannten all das zusammen um unser Haus zu heizen. Viele (leider auch zwei aus meiner Familie) starben damals an Krankheiten, die sich meist durch verseuchtes Wasser verbreiteten. Wir tranken hauptsächlich Regenwasser und aßen Tauben oder sogar Ratten.

Geld wurde sehr bald wertlos. Tauschhandel war wieder angesagt. Für eine Dose Tushonka (eine Art Sülze mit Putenfleisch) konnte man eine Frau bekommen. Das hört sich sehr extrem an, ist aber wahr. Die meisten Frauen, die sich derart verkauften, waren verzweifelte Mütter.

Waffen und Munition, Kerzen, Feuerzeuge, Antibiotika, Benzin, Batterien und Essen. Wir haben um diese Sachen wie die Tiere gekämpft. In solchen Situationen ändert sich alles. Menschen werden zu Monstern. Es war abscheulich.

Stärke maß sich in Zahlen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein alleinlebender Mensch ausgeraubt und getötet werden würde, auch wenn er bewaffnet war.

Heute sind meine Familie und ich gut vorbereitet. Ich bin gut bewaffnet. Ich habe jetzt Erfahrung.

Es macht keinen Unterschied, was passieren wird: Erdbeben, Tsunami, Außerirdische, Terroristen, wirtschaftlicher Zusammenbruch oder Aufstände. Was den Unterschied macht, ist, dass etwas passieren wird.

Deshalb teile ich diese – meine – Erfahrung mit euch: Ihr könnt es nicht alleine schaffen. Bleibt nicht von eurer Familie getrennt, bereitet euch gemeinsam vor. Wählt verlässliche Freunde.

1. Wie man sich in einer Stadt sicher bewegt

Die Stadt war in einzelne Gemeinschaften aufgeteilt, die sich anhand der Straßen und Viertel gebildet hatten. Unsere Straße (15 bis 20 Häuser) hatte Patrouillen mit fünf bewaffneten Männern, die auf Banden und unsere Feinde achten sollten.
Jeglicher Handel fand auf der Straße statt. Ungefähr fünf Kilometer entfernt von uns gab es eine komplette Straße zum Handeln, alles sehr gut organisiert. Aber es war zu gefährlich, dort hinzugehen. Auf dem weg dorthin konnte man von Scharfschützen erwischt oder von Banden ausgeraubt werden. Ich habe mich da nur zweimal hingetraut, als ich bestimmte Medikamente brauchte, die nur schwer erhältlich waren.

Keiner benutzte mehr Autos in der Stadt. Die Straßen waren von Trümmern, Gerümpel und verlassenen Autos verstopft. Benzin war extrem teuer. Wenn man irgendwo hingehen musste, tat man das nachts. Und nie allein oder in zu großen (auffälligen) Gruppen. Immer nur 2-3 Personen, gut bewaffnet und schnell unterwegs. Immer in den Schatten bleiben, Straßen wurden nur durch Ruinen überquert, nie auf der offenen Straße.

Es gab viele Banden, die 10-15 Mann stark waren, einige umfassten gar 50 Mitglieder. Aber es gab auch viele „normale“ Menschen wie Du und ich, Väter und Großväter, die raubten und töteten. Es gab keine guten und schlechten Menschen mehr. Die meisten waren irgendwo dazwischen und bereit für das Schlimmste.

2. Was war mit dem Wald? Deine Heimatstadt ist von Wäldern umsäumt, warum habt ihr Türen und Möbel verbrannt?

Es gab nicht so viele Wälder direkt in Stadtnähe. Unsere Stadt war ursprünglich sehr schön: Restaurants, Kinos, Schulen und auch einen Flughafen gab es. Jeder Baum in der Stadt und im Stadtpark wurde in den ersten zwei Monaten gefällt, um ihn als Brennstoff zu nutzen. Ohne Strom zum Kochen und Heizen mussten wir alles verbrennen, was brannte: Möbel, Türen, Fußböden. Das Holz brannte schnell. Wir hatten keine Vororte oder Bauernhöfe in den Außenbezirken. Dort befand sich der Feind. Die Stadt war von ihm umstellt. Selbst innerhalb der Stadt wußte man nie genau, wer der Feind war.

3. Welches Wissen war in dieser Phase hilfreich für dich?

Damit ihr euch die Situation etwas besser vorstellen könnt, solltet ihr wissen, dass es praktisch wie eine Rückkehr in die Steinzeit war. Ein Beispiel: Ich hatte eine Kartusche mit Campinggas. Dies nutzte ich aber nicht zum Heizen oder Kochen, wäre viel zu teuer gewesen. Ich habe mir stattdessen eine Art kleiner Düse gebastelt und damit dann Feuerzeuge durch die Kartusche aufgefüllt. Feuerzeuge waren kostbar. Wenn jemand ein leeres Feuerzeug brachte, füllte ich es auf und bekam dafür einen Topf mit Essen oder eine Kerze.

Ich war Rettungssanitäter. Unter den damaligen Umständen war mein Wissen mein größter Schatz. Seid wissbegierig und ausgebildet. Unter diesen Bedingungen ist die Fähigkeit, Dinge zu reparieren wertvoller als Gold. Vorräte, Ausrüstung und Hilfsmittel werden zwangsläufig zur Neige gehen, aber eure Fähigkeiten werden euch immer erhalten bleiben und euch ernähren. Ich möchte sagen: Lernt, Sachen zu reparieren. Ob es Schuhe oder Menschen sind…Mein Nachbar wusste zum Beispiel, wie man Petroleum für Lampen herstellt. Er musste nie hungern.

4. Wenn Du drei Monate hättest, um dich vorzubereiten, was würdest du tun?

Drei Monate? Aus dem Land verschwinden? (nur ein Scherz)

Heute weiß ich, dass alles sehr schnell zusammenbrechen kann. Ich habe meinen Vorrat an Nahrung, Hygieneartikeln und Batterien, der mich sechs Monate über die Runden bringen kann.

Ich lebe in einer sehr sicheren Wohnung und besitze ein Haus mit einem Unterschlupf in einem Dorf 5 km entfernt. Auch dort habe ich einen Vorrat für sechs Monate deponiert. Das Dorf ist sehr klein und die meisten Leute dort sind gut vorbereitet. Sie haben die Lektionen aus dem Bosnienkrieg gelernt.

Ich besitze vier Schusswaffen mit je 2000 Schuss Munition.

Ich besitze einen Garten und habe mir das Gärtnern beigebracht. Außerdem habe ich einen guten Instinkt. Ihr wisst schon: wenn alle um mich rum mir erzählen, dass alles in Ordnung sei, aber ich dennoch weiß, dass alles zusammenbrechen wird.

Ich habe die innere Stärke, zu tun, was zu tun ist, um mich und meine Familie zu schützen. Wenn alles zusammenbricht, muss man bereit sein „schlechte“ Dinge zu tun um die Kinder am Leben zu halten und die Familie zu schützen.

Alleine überleben ist praktisch unmöglich. Das denke ich zumindet. Selbst wenn man vorbereitet und bewaffnet ist: wenn man allein ist, wird man sterben. Das habe ich mehrere Male mitansehen müssen. Familien und Gruppen, gut vorbereitet und mit Wissen und Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen sind da viel besser.

5. Was sollte man bevorraten, um vorbereitet zu sein?

Das hängt davon ab, welchen Plan man im Kopf hat. Will man sich mit Diebstahl über die Runden retten, braucht man lediglich Waffen und Munition. Viel Munition!

Wenn nicht, braucht man viel Nahrung, Hygieneartikel, Batterien, Akkus und kleine Tauschartikel wie Feuerzeuge, Messer, Feuersteine oder Seife. Und Alkohol: der billigste Whiskey kann zu einem sehr guten Tauschmittel werden.

Viele Leute starben aufgrund mangelnder Hygiene. Man braucht einfache Dinge in großen Mengen. Zum Beispiel Müllsäcke, viele davon. Und Toilettenpapier oder Einweggeschirr. Man wird viel davon brauchen. Ich weiß das, weil wir all das nicht hatten.

Für mich ist der Vorrat an Hygieneartikeln vielleicht noch wichtiger als Nahrungsvorräte. Du kannst eine Taube schießen. Du kannst essbare Pflanzen finden. Aber Du kannst kein Desinfektionsmittel fangen oder schießen.

Desinfektionsmittel, Waschmittel, Bleiche, Seifen, medizinische Einweghandschuhe und -masken.

Erste-Hilfe-Fertigkeiten, Auswaschen von Wunden, Behandlung von Verbrennungen. Vielleicht findet man einen Arzt, aber wird nicht in der Lage sein ihn auch zu bezahlen. Man sollte wissen, wie man mit Antibiotika umgeht – es ist gut, einen Vorrat davon zu haben.

Ich mag keine Kalaschnikovs, aber jeder hier hat eine – also ich auch.

Ihr braucht kleine, unscheinbare Sachen. Zum Beispiel ist es gut einen Generator zu haben, aber 1000 BIC-Feuerzeuge sind besser. Ein Generator wird Aufmerksamkeit erzeugen, wenn es Ärger gibt, aber 1000 Einwegfeuerzeuge sind kompakt, günstig und können immer gut gehandelt werden.

Wir haben meistens Regenwasser in vier großen Fässern gesammelt und es dann abgekocht. Es gab zwar einen kleinen Fluss in der Nähe, aber das Wasser darin wurde sehr schnell sehr schmutzig. Es ist auch wichtig, genügend Behälter für Trinkwasser zu haben: Fässer und Eimer.

6. Waren Gold und Silber hilfreich?

Ja. Ich persönlich habe das ganze Gold, was ich im Haus fand, für Munition eingetauscht.

Manchmal gelangten wir an Geld, Dollar oder Deutsche Mark. Wir haben uns ein paar Sachen damit gekauft aber das kam selten vor und die Preise waren astronomisch hoch. Für eine Dose Bohnen mussten wir 30 bis 40 Dollar zahlen. Unsere Landeswährung war sehr schnell wertlos. Nur durch Tauschhandel gelangten wir an die Dinge, die uns beim Überleben halfen.

7. War Salz teuer?

Ja, aber Kaffee und Zigaretten waren noch teurer. Ich hatte viel Alkohol und konnte diesen problemlos tauschen. Der Alkoholverbrauch war damals 10 Mal höher als in Friedenszeiten. Heute ist es vielleicht sinnvoller, einen Vorrat an Zigaretten, Feuerzeugen und Batterien zum Tauschen anzulegen. Weniger Platzverbrauch.

Damals war ich noch kein „Survivalist“. Wir hatten keine Vorbereitungszeit – nur einige Tage, bevor alles den Bach runter ging. Politiker wiederholten ständig im Fernsehen die gleichen Durchhalteparolen und das alles nach Plan laufe. Es gäbe keinen Grund zur Sorge. Als uns der Himmel auf den Kopf fiel, nahmen wir was wir konnten.

8. War es schwierig, Schusswaffen zu kaufen? Was hast Du gegen Waffen und Munition eingetauscht?

Nach dem Krieg gab es Waffen in jedem Haus. Die Polizei hatte am Anfang des Krieges viele Waffen beschlagnahmt. Die meisten hatten wir aber versteckt. Jetzt habe ich eine Waffenbesitzkarte und habe ganz offiziell eine Waffe. Dem Gesetz nach nennt man das eine „temporäre Sammlung“. Bei Unruhen wird die Regierung alle registrierten Waffen konfiszieren. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

Viele Leute haben eine offizielle, registrierte Waffe – aber auch noch illegale Waffen für den Fall, dass die Registrierte beschlagnahmt wird. Wenn man genug Tauschgüter hat, kann man sich in einer Krisensituation damit eventuell eine Waffe beschaffen. Aber erinnern wir uns: die ersten Tage sind die schwierigsten und eventuell ist die Zeit dann zu knapp um eine Waffe zu finden, mit der man seine Familie beschützen kann. In Zeiten von Chaos und Panik ohne Waffe dazustehen ist jedenfalls keine gute Idee.

In meinem Fall gab es einen Mann, der eine Autobatterie für sein Funkgerät suchte. Er hatte zwei Schrotflinten. Ich hatte eine Autobatterie und tauschte sie gegen die beiden Flinten. Manchmal habe ich Munition gegen Essen eingetauscht und einige Wochen später Essen gegen Munition. Den Tausch habe ich nie zuhause gemacht und nie in großen Mengen.

Nur wenige Leute wussten, was und wieviel davon ich in meinem Haus hatte.

Das Wichtigste ist, immer so viele Dinge davon im Haus zu haben, wie es der Platz und der Geldbeutel zulassen. Irgendwann werdet ihr sehen, was mehr wert ist.

Korrektur: Ich würde Waffen und Munition als das Wertvollste einschätzen. Danach eventuell Gasmasken und -filter.

9. Was ist mit der Sicherheit?

Unsere Verteidigung war sehr primitiv. Nochmal, wir waren nicht vorbereitet und mussten das nutzen, was wir hatten. Nach den Bombardierungen waren die Fenster zertrümmert und die Dächer waren in einem furchtbaren Zustand. Wir verbarrikadierten die Fenster mit Sandsäcken oder großen Steinen.

Ich versperrte das Einfahrtstor im Zaun unseres Grundtücks mit Trümmern und Müll und benutzte fortan eine Leiter, um über die Mauer zu kommen. Wenn ich nach Hause kam, machte ich auf mich aufmerksam und dann reichte mir jemand aus der Familie von drinnen die Leiter. Wir hatten eine Typ in unserer Straße, der sich in seinem Haus komplett verbarrikadiert hatte. Er trieb ein Loch in die Wand und baute sich einen Durchgang zu den Ruinen des Nachbarhauses – eine Art geheimer Eingang.

Auch wenn es merkwürdig erscheint: die am besten geschützten Häuser waren die ersten, die geplündert und zerstört wurden. In meinem Viertel gab es wunderschöne Häuser mit Mauern, Wachhunden, Alarmanlagen und vergitterten Fenstern. Die Leute haben sie zuerst angegriffen. Einige Familien konnte in ihren Häusern durchhalten, andere nicht. Es hing alles davon ab, wieviele Schusswaffen in wievielen Händen für die Verteidigung im Haus waren.

Ich denke, dass Verteidigung sehr wichtig ist, aber unauffällig umgesetzt sein muss. Wenn man in der Stadt lebt und Unruhen losbrechen, braucht man einen einfachen, unauffälligen Ort mit vielen Waffen und Munition.

Wieviel Munition? So viel wie möglich.

Macht euer Haus so unattraktiv wie möglich.

Mittlerweile habe ich in meiner Wohnung eine Stahltür eingebaut. Die ist aber nur für die erste Welle des Chaos. Wenn diese abgeebbt ist, werde ich die Stadt verlassen und mich einer größeren Gruppe von Leuten anschließen – meinen Freunden und meiner Familie.

Wir haben so einiges während des Krieges durchmachen müssen. Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich kann aber sagen, dass wir immer überlegene Feuerkraft und eine Ziegelmauer auf unserer Seite hatten.

Wir haben auch permanent die Straßen überwacht. Eine gute Organisation ist oberstes Gebot, wenn Angriffe von Banden an der Tagesordnung sind.

Die ganze Zeit über waren in der Stadt Schießereien zu hören.

Unser Grundstück wurde mit einfachsten Mitteln verteidigt. Alle Ein- und Ausgänge waren verbarrikadiert und hatten kleine Seh- und Feuerschlitze. Im Haus waren zu jeder Zeit immer mindestens 5 Familienmitglieder kampfbereit und eine weitere Person überwachte die Straße – versteckt in einem kleinen Unterstand (Bunker).

Tagsüber verließ keiner von uns das Haus. Das stetige Feuer der Heckenschützen war zu gefährlich.

Zuerst sterben die Schwachen, dann kämpft der Rest.

Tagsüber waren die Straßen mehr oder weniger menschenleer wegen der Heckenschützen. Verteidigung war immer auf den Kampf auf Kurzdistanz ausgerichtet. Viele starben, wenn sie rausgingen. Zum Beispiel um draußen Informationen zu sammeln. Es gab kein Radio und auch kein Fernsehen mehr – nur Gerüchte und nichts anderes.

Es gab keine organisierte Armee mehr, jeder kämpfte für sich. Wir hatten keine Wahl. Jeder war bewaffnet und bereit, sich zu verteidigen.

Man sollte keine hochwertigen Sachen tragen, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Jemand wird dich umbringen und sie dir wegnehmen. Selbst eine „hübsche“ Langwaffe würde ich nicht mehr offen tragen, erregt viel zu viel Aufmerksamkeit.

Lasst mich euch eins sagen: Wenn das Chaos morgen losbricht, werde ich mich ganz klein machen. Ich werde aussehen wie jedermann: verzweifelt, ängstlich. Vielleicht werde ich sogar ein wenig weinen und schreien.

Gut aussehende Kleidung ist vollkommen ausgeschlossen. Ich werde nicht in meinem brandneuen taktischen Outfit rausgehen und rufen: „Hier bin ich. Ihr Schurken seid dem Untergang geweiht!“ Nein – ich werde schön drinnen bleiben: gut bewaffnet, gut vorbereitet, werde warten und meine Möglichkeiten abschätzen – zusammen mit meinem besten Freund oder meinem Bruder.

Die beste Verteidigung und die besten Waffen können bedeutungslos werden – wenn Leute denken, dass bei dir was zu holen ist, werden sie es sich holen. Es ist nur eine Frage der Zeit und der Menge der Waffen.

10. Wie war das mit Toiletten damals?

Wir nutzten Schaufeln und einen Graben in der Nähe des Hauses. Das kommt euch unsauber vor? Das war es! Wir haben mit Regenwasser oder im Fluss gewaschen, aber am Fluss war es meistens zu gefährlich. Wir hatten kein Toilettenpapier. Hätten wir welches gehabt, hätte ich es gegen andere Dinge eingetauscht. Es war ein schmutziges Geschäft.

Ein guter Rat: erstens braucht ihr Waffen und Munition und zweitens alles andere. Buchstäblich alles andere! Es hängt nur davon ab, wieviel Platz und Geld man hat.

Wenn man etwas vergisst, wird es immer jemanden zum Tauschen und Handeln geben. Ohne Waffen und Muniton wird man allerdings nicht zum Tauschen kommen.

Ich denke nicht, dass große Familien zu viele Münder zum Füttern sind. Große Familien bedeuten mehr Waffen und Stärke. Auf einer solchen Basis kann sich jeder auf eigene Faust vorbereiten.

11. Wie haben die Leute die Verletzten und Kranken behandelt?

Die meisten Verletzungen waren Schussverletzungen. Ohne einen Spezialisten und ohne das entsprechende Equipment hatte ein Verwundeter eine 30%ige Überlebenschance, wenn er irgendwo einen Arzt fand.

Das war kein Film. Die Leute starben! Viele Menschen starben auch an Infektionen durch oberflächliche Verletzungen. Ich hatte immer drei bis vier Antibiotika-Rationen, ausschließlich für unsere Familie natürlich.

Dummerweise starben die Leute ziemlich häufig. Ein einfacher Durchfall bringt dich in wenigen Tagen um, wenn keine Medikamente und kaum Wasser zur Verfügung stehen.

Es gab viele Hautkrankheiten und Lebensmittelvergiftungen…das war nicht außergewöhnlich.

Viele nutzten zur Behandlung reinen Alkohol und einige Pflanzen und Kräuter aus der Umgebung – kurzzeitig ausreichend aber leider nutzlos auf lange Sicht. Hygiene ist äußerst wichtig, genauso wie so viele Medikamente wie möglich zu haben (speziell Antibiotika).

Originalquelle


35 Prepper-Ausreden

Mit dem heutigen Tage wird geschätzt, dass NUR 1% der Bevölkerung sich die Mühe macht sich vorzubereiten und jene Dinge einlagert, die sie brauchen, um eine richtige Katastrophe zu überleben. Das bedeutet, dass eine große Menge der Bevölkerung daran scheitert, ja – scheitert, viel von irgendetwas zu haben und WENN sie es haben, werden sie es sehr schnell verbrauchen. Die meisten Menschen haben keine Ahnung davon, wie es sein wird, nachdem die Supermärkte zugesperrt haben. Sie können ganz einfach nicht die Schrecken begreifen, die über jene Menschen hereinbrechen werden, die sich nichts für morgen weggelegt haben oder sich nicht für die Möglichkeit lebensbedrohlicher Eventualitäten vorbereitet haben.

Anstatt einige Zeit, Mühe und Geld in die Hand zu nehmen, um sich selbst und seine Familie zu schützen, verfügt man über eine breite Palette von Gründen (Ausreden) dafür, warum das Preppen verrückt und überhaupt nicht notwendig ist.

Es gibt eine Fülle von sogenannten ECHTEN zivilisationsverändernden Ereignissen, bei denen die Welt, wie wir sie kennen, aufhört zu existieren, die geschehen können. Viele davon sind bereits im Lauf der Geschichte geschehen, auch innerhalb der letzten 10 Jahre. Tatsache ist, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bevor diese Katastrophen wieder passieren.

Menschen, die sich und ihre Familien nicht vorbereiten, werden mit Situationen zu tun haben, in denen es um Leben und Tod geht, die nur wenige zuvor jemals erlebt haben.

Ohne Wasser werden Menschen innerhalb weniger Tage sterben. Ohne Nahrung werden Menschen innerhalb weniger Wochen sterben. Ohne die Dinge des täglichen Bedarfs werden die Menschen in Scharen dahinsterben wegen verschiedenen Beschwerden und Krankheiten. Ohne den Dingen, an die sie im täglichen Leben gewöhnt sind, werden die Menschen leiden und die meisten werden sterben. Dies muss absolut nicht mit so einem hohen Prozentsatz der Bevölkerung geschehen, aber leider wird es das, bis mehr Menschen verstehen, dass es keine wirkliche Entschuldigung dafür gibt, sich nicht vorzubereiten.

Folgend werden 35 der häufigsten Gründe und Ausreden aufgelistet, die von den 99% der Bevölkerung wiedergegeben werden, die sich nicht vorbereiten.

1.) Ach, komm schon, es wird nie passieren, meine Gegend ist sicher, ich bin sicher.

Tatsache / Antwort: Die Gesamtquote für das Auftreten einer großen oder sogar kleineren Katastrophe steigt an, solange die Bevölkerung und die Städte anwachsen. Genau wie wenn man ein Ziel vergrößert, wird es leichter und wahrscheinlicher getroffen. Auch wenn eure Gegend nicht getroffen wird, euer Standort könnte von lebenswichtigen Lieferungen aus Gebieten abgeschnitten sein, die getroffen wurden. Jeder einzelne Ort auf diesem Planeten ist ein Ziel, angefangen von Naturkatastrophen über Terrorismus, Krieg und Pandemien bis hin zum Schwarzen Schwan-Ereignis, das niemand erwartet. Niemand ist überall unverwundbar und so zu leben ist wahnhaft und völlig unrealistisch.

2.) Ich bin davon überzeugt, dass sich alles wieder erholen wird und meine Gegend schnell wieder normal wird.

Tatsache / Antwort: Die Medien und die Regierung haben für lange Zeit die Idee in den Köpfen der Menschen verankert, dass egal was passiert, es reparierbar ist. Zum Glück gab es bis jetzt kein Ereignis, welches so schwer und verbreitet war, dass die Erholung davon sehr lange gedauert hätte oder es einer massiven Reinigung mit Millionen von Menschen und Milliarden von Dollar gebraucht hätte. Es gibt mögliche Katastrophen, die in einem regelmäßigen Zeitrahmen geschehen, die leicht als 100x schlimmer eingestuft werden können als alles, was wir in unserem Leben bereits gesehen haben. Die New Madrid Störungszone und die San Andreas-Verwerfung zum Beispiel. Oder ein Sonneninduzierter Super-EMP (Elektromagnetischer Puls), der in den Jahren 1812, 1857 und 1859 eingetreten ist. Fukushima ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie schlecht es in nur 24 Stunden werden kann.

3. Ganz egal, wie schrecklich es ist, Hilfe wird irgendwann kommen, ich muss es nur abwarten.

Tatsache / Antwort: Hilfe kann kommen, WENN Personen und Ressourcen zur Verfügung stehen. All die jüngsten Katastrophen waren ziemlich isoliert und erlaubten es der Mehrheit der nicht beeinträchtigten Bevölkerung, jenen in Not zu helfen. Was passiert, wenn ein ganzes Land betroffen ist – oder fast die ganze Welt? Einfach anzunehmen, dass auf jeden Fall deine Regierung oder irgendjemand deine Gegend erreichen wird mit Hilfe und Vorräten ist gefährlich. Die Regierung wird Hilfe ZUERST in Bereiche der höchsten Priorität schicken. Deine Gegend könnte Wochen oder Monate von Hilfe entfernt sein und du könntest schon lang tot sein, bis Hilfe und Vorräte ankommen.

4. Selbst wenn etwas passiert gibt es viele Lebensmittel und Vorräte in meiner Stadt.

Tatsache / Antwort: Hast du schon jemals Städte gesehen, die durch Winterstürme abgeschnitten waren? Nahrung in Supermärkten, Lebensmittellagerhäusern und Restaurants sind äußerst begrenzt – vielleicht halten sie im besten Fall zwischen 1 und 7 Tage. Um dies zu beweisen, nimm die Bevölkerung wo du lebst und dividiere das durch die Anzahl an Lebensmittelläden in deiner Stadt. Jetzt geh in einen dieser Läden und sieh dich um und überlege, wie schnell ein paar 100 oder ein paar 1000 Menschen diesen Laden leerräumen können. Du siehst, wie all diese LKWs jeden Tag ankommen und diese Läden beliefern. Stell dir vor, diese Lieferungen hören auf. Nahrung wird schneller verschwinden, als man es sich vorstellen kann.

5. Meine Landesregierung, meine Gemeinde, meine Nachbarn werden mich nicht zurücklassen um zu verhungern.

Tatsache / Antwort: Es ist ein reines Zahlenspiel. Wenn Nahrung und andere Notwendigkeiten nicht da sind, um vom Staat verteilt zu werden, dann wird jeder hungern, der es verabsäumt hat, sich für solche Katastrophen Dinge beiseite zu legen. Deine Nachbarn werden wahrscheinlich im gleichen Boot sitzen wie du, wenn sich 99% der Menschen nicht vorbereiten. Diejenigen, die sich vorbereitet haben, werden ihre Sachen wahrscheinlich nicht mit jenen teilen, die sich nicht vorbereitet haben. Nahrungsmittel von jenen zu nehmen, die sich vorbereitet haben, wird keine leichte Aufgabe sein, da sie wahrscheinlich gut bewaffnet sind. Es ist äußert egoistisch von den Nachbarn zu erwarten, dass sie ihre Familie opfern werden, weil man für sich selbst festgestellt hat, dass Vorbereitungen zu viel Mühe machen. Gehöre einfach nicht zu den 99%, die sich nicht vorbereiten.

6. Ich habe eine 3-tägige Nahrungsversorgung, die Regierung und andere sagen mir, dass das viel ist.

Tatsache / Antwort: Drei Tage gehen furchtbar schnell vorbei, und wie wir beim Hurrikan Katrina gesehen haben, dauerte es viel länger als diese 3 Tage, bis Hilfe ankam. Wenn es möglich ist, sollte als absolutes Minimum 30 Tage an Nahrung, Wasser und anderen Vorräten für jede Familie berücksichtigt werden. In der Vergangenheit, nach nicht so schwer wiegenden SHTF-Ereignissen (Shit hits the Fan), kam die Hilfe 1-2 Wochen nach der Katastrophe an, wie in Gebieten, die von großen Erdbeben oder Mega-Hurrikans heimgesucht wurden. Schwere Katastrophen erfordern viel mehr Zeit, damit echte Hilfe ankommen kann.

7. Ich habe viele Kreditkarten, ich werde mir alles, was ich brauche, in meiner Stadt oder in umliegenden Städten kaufen.

Tatsache / Antwort: Zunächst einmal ist Kredit etwas, was NUR DANN funktioniert, wenn die Systeme, die mit der Außenwelt verbunden sind, richtig funktionieren. Leute neigen dazu zu glauben, dass sie von diesen kleinen „magischen“ Plastikdingern unter allen Umständen gerettet werden. Dieses Missverständnis ist etwas, was jene fertigmachen wird, die versuchen werden, sich Nahrung zu kaufen, weil die Banken nicht in der Lage sind, Kredit- und Debitkarten zu verarbeiten. Bargeld ist nötig für alles, das ihr kaufen müsst – habt eine Menge von allen Einheiten von 20ern runter bis zu 1ern. Außerdem, wenn es euer Backup-Plan ist, in eine andere Stadt zu fahren, um dort Hilfsgüter zu kaufen, dann könnte es passieren, dass ihr aus eurer Region nicht rauskommt, weil ihr kein Benzin habt oder die Straße gesperrt ist. Nochmal: Besorgt euch eure eigenen Vorräte, BEVOR es passiert.

8. Mein Wasserhahn wird mich mit Wasser versorgen, auch, wenn er vorübergehend abgeschaltet wird, werden sie uns nicht verdursten lassen.

Tatsache / Antwort: Wasserleitungen, die Wasser in euer Zuhause liefern, benötigen Strom, ohne Strom gibt es kein Wasser. Diejenigen, die davon ausgehen, dass Wasserwägen Trinkwasser in die Nachbarschaft bringen, sollten sich nicht darauf verlassen. Diejenigen, die planen, verseuchtes Wasser aus Teichen, Seen und anderen Gewässern zu trinken, betteln nur darum, sehr krank zu werden. Wenn jemand nicht viel Nahrungsmittel einlagert, sollte man zumindest genug Wasser zu trinken bereithaben. Mindestens 2 Liter pro Person pro Tag, und nicht die Haustiere vergessen. Wasser könnte wochenlang knapp sein. Pakete mit Wasserflaschen sind eine Möglichkeit, Wasser über längere Zeit zu lagern und lassen sich leicht in einer Ecke des Hauses stapeln. Viele Geschäfte verkaufen sichere Wasserspeichereinheiten, die mit Leitungswasser befüllt werden können. Ein guter Wasserfilter ist etwas, dass jeder Haushalt besitzen sollte, falls die Vorräte der Stadt nicht mehr funktionieren oder verunreinigt sind. Lernt, wie man Regenwasser und Tau auffangen kann. Dehydrierung ist etwas, das Dutzende von Menschen töten wird, weil sie die Einlagerung von Wasser nicht ernst genommen haben. Ohne sauberes Wasser ist man in 72 Stunden tot.

9. Es gibt keinen Platz um Vorräte aufzubewahren, die sowieso nie verwendet werden.

Tatsache / Antwort: Vertikale Lagerung ist eine Möglichkeit, bei der auch sehr begrenzte Räume verwendet werden können, um das, was man braucht, einzulagern. Es gibt viel unbenutzten Raum im ganzen Haus. Unter dem Bett, in Regalen, in Schränken oder in der Garage sind nur ein paar Ideen. Die Größe eines Raums ist zweidimensional, aber in der Regel gibt es noch 2,5 Meter Platz zwischen dem Boden und der Decke. Sogar Leute die in kleinen Wohnungen wohnen finden Platz, um einen Notvorrat zu lagern.

10. Ich kann die Vorräte nicht im Turnus austauschen, alles wird alt werden und muss weggeworfen werden

Tatsache / Antwort: Viele Dinge können auch noch lange nach ihrer Mindesthaltbarkeit konsumiert werden. Diejenigen, die glauben, dass sie Sachen wegen des Haltbarkeitsdatums selbst in Dosen nicht anhäufen können, können eine ganze Menge anderer Sachen horten, die nicht ausgetauscht werden müssen. Es gibt Dinge des täglichen Gebrauchs, auf die man vergessen kann und die noch immer genauso gut sein werden, wie zu dem Zeitpunkt, als man sie zuerst eingelagert hat. Klingt verrückt, aber es gibt Dinge, die einen hohen Tauschwert erzielen und die von den Leuten gebraucht und gewollt werden. Klopapier ist ein Schlüsselversorgungsmittel, das man gegen Nahrung und andere Dinge tauschen kann, weil sie immer nachgefragt werden. Andere Tauschmittel wie Zigaretten und Alkohol sind überall von großem Wert. Es wäre klug, alles in Dosen einzulagern, was man jeden Tag isst, da Konserven über eine lange Haltbarkeit verfügen solange sie trocken, kühl und unbeschädigt gelagert werden.

11. Ich habe kein Geld, um irgendetwas für Katastrophen einzulagern

Tatsache / Antwort: Es gibt viele Coupons online, in Zeitungen und in Geschäften. Hersteller wollen so sehr neue Kunden gewinnen, die ihre Produkte probieren, dass sie oft Nahrung gratis oder fast gratis anbieten. Menschen ernähren sich mit Hilfe von Coupons auch mit sehr limitierten Ressourcen. Geschäfte bieten auch reduzierte Preise für Dinge, von denen zuviel gelagert sind. Diese Waren einzusammeln wird sich summieren, wenn man dazu bereit ist. Lasst euch niemals eine Möglichkeit entgehen, etwas umsonst zu bekommen, besonders dann, wenn es zur späteren Verwendung oder zum Tausch gelagert werden kann.

12. Es ist zu viel Arbeit, um sich damit abzumühen

Tatsache / Antwort: Sogar eine Person, die kaum ein Experten-Prepper ist, die etwas gelagert hat, wird weiter besser damit fahren als die 99%, die das nicht haben. Einfach nur das Einklauben von Extranahrung und anderen Versorgungsgütern jedes Mal, wenn man auf dem Markt ist, und diese dann in Schachteln in einem isolierten Bereich des Hauses aufbewahrt, wird eine erhebliche Reserveversorgung bieten. Dies sind sehr geringe Anstrengungen die aber große Auswirkungen haben werden, wenn es soweit kommt. Man muss dafür nicht schwer arbeiten, um einen angemessenen Betrag dessen einzulagern, was man irgendwann brauchen wird.

13. Ich habe absolut keine Ahnung, was ich einlagern soll und wieviel.

Tatsache / Antwort: Was benötigst du jeden Tag und jede Woche? Das ist es, was du einlagern willst. Kauf deine normalen Haushaltsartikel in Gläsern, Flaschen oder in gut versiegelten Verpackungen für längerfristige Lagerung. Wieviel, kann man dadurch herausfinden, indem man sich fragt: „Wie lange möchte ich mich während einer Katastrophe selbst versorgen können?“ Mach einen Zeitrahmen – ein Monat, zwei Monate, etc. Es sollte einfach sein herauszufinden, wieviel von etwas man brauchen wird, wenn man einen bestimmten Zeitraum dafür benutzt.

14. Ich brauche überhaupt keinen Schutz nach einer Katastrophe, die Polizei / Nationalgarde / das Militär wird uns beschützen.

Tatsache / Antwort: Selbst diejenigen, die keine Feuerwaffen mögen, sollten überlegen, sich eine zuzulegen. Je größer die Distanz zwischen einem Angreifer und der eigenen Familie liegt, desto geringer ist die Chance, dass jemand den man liebt verletzt oder getötet wird. Eine Feuerwaffe gibt dir diese Distanz. Besorg dir wenigstens etwas, womit du deine Familie verteidigen kannst. Es gibt ein paar wirkliche Psychos da draußen, die mit Sicherheit einen Vorteil aus der Gesetzlosigkeit ziehen wollen, die kommen wird, wenn es keine Polizei und kein Militär mehr gibt. Wieviele Polizeibeamte hat deine Stadt pro Einwohner? Dieses Verhältnis ist ein guter Grund dafür, sich vor, während und nach einer Katastrophe selbst verteidigen zu können. Es könnte keine Möglichkeit geben, die Behörden zu erreichen, sogar dann, wenn sie nach einer wirklichen Katastrophe verfügbar wären, da alle Handy-Masten und Telefonleitungen aus welchem Grund auch immer kaputt sein können.

15. Das Stromnetz wird irgendwann wieder funktionieren, bis dahin habe ich LED-Taschenlampen, die ewig halten.

Tatsache / Antwort: Zunächst einmal, wenn sie in den Werbespots sagen, dass diese Lampe 100.000 Stunden hält, dann reden sie von den Glühlampen. Batterien verlieren ihre Energie. Du solltest viele extra Batterien haben um die Dunkelheit mit LED-Leuten zu vermeiden. Viele Unfälle passieren im Dunkeln und Taschenlampen sollten nicht die einzige Lichtquelle sein. Kerzen sind billig und halten mehrere Stunden und können als kleine Wärmequelle benutzt werden, sowie um Nahrung damit aufzuwärmen. Du willst nachts nicht ohne Lichtquelle sein – es wird manchmal so dunkel, dass man seine eigene Hand nicht mehr vor Augen sieht. Abgesehen vom Licht, kann es sein, dass das Stromnetz für Wochen außer Betrieb ist oder sogar für immer, wenn etwas wirklich schlimmes passiert. Weiters zu berücksichtigen ist die Temperaturkontrolle deiner Umgebung, da übermäßige Kälte oder Hitze jedes Jahr 100.000e selbst in stabilen Zeiten tötet. Du wirst wahrscheinlich die Möglichkeit verlieren, dich aufzuwärmen oder abzukühlen, falls das Stromnetz nicht mehr funktioniert. Deine Umgebung vor dem Wetter zu isolieren ist etwas, was viele von euch JETZT gleich tun sollten. Ein Backup-Stromgenerator mit Backup-Kraftstoff ist eine Möglichkeit. Für diejenigen, die es sich leisten können oder wissen, wie sie es selbst bauen können, ist ein solar- oder windgetriebenes elektrisches System eine tragfähige langfristige Lösung. Du könntest für lange Zeit ohne Strom leben müssen, da das Netz viel gebrechlicher ist, als es die meisten Menschen wahrhaben wollen, kümmere dich also jetzt um eine alternative Energieversorgung.

16. Immer und immer wieder höre ich, wie die Angstmacher mit der Bedrohungsstufe übertreiben, ein weiterer falscher Alarm.

Tatsache / Antwort: Während Y2K, der Maya-Kalender und viele andere falsch lagen, gab es viele Male, wo eine Katastrophe viel schlimmer war, als man es hätte voraussagen können. Zwei der stärksten Tsunamis verursachten Katastrophen, die zu den schlimmsten aller Zeiten gehören – eine davon ist großflächige Verstrahlung in Japan, ein Ereignis, welches vermutlich noch immer Menschen tötet, während du das hier liest. Die Hurrikane Katrina, Rita, Wilma und erst kürzlich Sandy waren viel schlimmer als vorhergesagt. Tornados haben ganze Städte verwüstet. Deepwater Horizon verursachte die schlimmste Öl-Katastrophe seit unseren Aufzeichnungen. Viele Kriege und Terroranschläge haben allein in diesem Jahrhundert unsägliches Leid gebracht. Das sind noch immer leichte Katastrophen und werden im Vergleich dazu was davor passiert ist und wieder passieren wird in den Schatten gestellt. Vorbereitet zu sein ist die einzige Antwort für den normalen Menschen, um zu überleben, was irgendwann kommen wird.

17. Ich habe ein gutes Auto und Familie in anderen Gebieten, wenn etwas passiert, werde ich einfach gehen und bei ihnen bleiben.

Tatsache / Antwort: Eine der schlimmsten Annahmen ist es, dass du von Familie oder Freunden offen empfangen wirst und sie dich bei ihnen leben lassen. Selbst wenn sie es tun, könntest du nicht in der Lage sein, zu ihnen zu gelangen. Dein Auto oder Vehikel könnte aus einer Vielzahl von Gründen nicht funktionieren, oder die Straßen könnten unbenutzbar sein, weil die Behörden ALLE Reisen verbieten wollen oder die Straßen ganz einfach zerstört wurden. Zu planen, wie du sicher bleiben kannst, wo du bist, sollte deine erste Option sein. Verschwinden sollte das letzte Mittel sein (es sei denn, du hast eine komplette Abhau-Strategie und weißt, wo du hinwillst).

18. Ich arbeite die ganze Woche und ich will mein Geld lieber für Spaß als für Angst ausgeben.

Tatsache / Antwort: Genusssucht hat selten viele oder dauerhafte Vorteile. Menschen werfen oft für etwas ihr Geld zum Fenster raus, was nichts mehr als nur flüchtige Freude ist. Am Ende ist es oft teuer und wertlos. Ein guter Plan ist es alles zu tun, was langfristige Freude bringt und dir hilft, dein Leben mit weniger Stress zu leben. Die Höhe des Stress, unter dem du und deine Familie nach einer wirklichen Katastrophe leiden werden und wenn du dabei nichts zu essen für dich und deine Familie hast, wird alles weit übersteigen, was jeder Job oder die meisten Lebensqualen bringen können. Unterhaltung kann dabei helfen, ein besseres Leben zu führen. Nichts für Notfälle eingelagert zu haben kann dabei helfen, dein Leben in echter Qual zu beenden.

19. Überlebens-Vorräte schmecken schlecht, ich kann davon nicht so lange leben

Tatsache / Antwort: Manche Vorräte haben hohen Natriumgehalt, andere sind fast auf Gourmet-Niveau. So gut wie alles, was man gerne isst, kann in Dosenform im Supermarkt oder bei einem anderen Lebensmittelhändler gefunden werden. Nur weil Essen gelagert wird, bedeutet das nicht, dass es schlecht schmecken muss. Das meiste davon, was Leute für ihre täglichen Mahlzeiten kochen – Reis, Bohnen, Mehl, Haferflocken, etc. – kann ziemlich lange gelagert werden.

20. Wenn eine wirkliche Katastrophe eintritt, werden wir sowieso sterben, außerdem will ich soetwas ohnehin nicht durchleben.

Tatsache / Antwort: Jedem das Seine, wenn du aber in die Gesichter deiner Familie oder in den Spiegel siehst, ändert dieses Gefühl seinen Ton. Selbst während der schlimmsten Katastrophe wird es Überlebende geben, warum solltest du mit deiner Familie nicht dazugehören? Hier ist etwas, was nur sehr wenig Menschen verstehen – nach einer sehr schlimmen Katastrophe übernimmt der Planet und das Leben, Pflanzen und Tiere, bemerkenswerte erholungsfördernde Fähigkeiten. Mit anderen Worten, nach einer wahren Katastrophe werden die Zeiten von Tag zu Tag besser. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber in aller Wahrscheinlichkeit wird es langsam und moderat wieder besser werden, wenn die Zeit vergeht. Das Hauptziel ist, genug von dem zu haben, was man braucht, um durch die schlimmsten Zeiten hindurchzukommen.

21. Überleben und sich für das Schlimmste vorzubereiten ist negativ, solange ich positiv bleibe, werden auch nur positive Dinge passieren.

Tatsache / Antwort: Eines der positivsten Dinge ist es, zu haben was man braucht, wenn es die Situation erfordert. Zu viele Menschen leben wie der sprichwörtliche Vogel Strauß mit dem Kopf im Sand. Nicht realistisch in Bezug auf weltweite Situationen zu sein, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen, ist negativ. Es ist Leugnung. Zu wünschen, dass die Wirtschaft nicht zusammenbricht, dass ein überfälliges Erdbeben nicht über ein Gebiet hereinbrechen wird, dass sich kein Krieg im Nahen Osten entwickelt und so weiter, wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Prepping und sich für solche Ereignisse vorzubereiten wird nach sich ziehen, dich selbst und deine Familie besser zu schützen und wird deine Chance, diese Dinge zu überleben, dramatisch erhöhen.

22. Prepper / Überlebenskünstler sind radikal, paranoid, verschwörungsgetrieben und ohne Bezug zur Realität, ich möchte nichts mit ihnen zu tun haben.

Tatsache / Antwort: Ohne Bezug zur Realität ist es, sich auf die Regierung zu verlassen, dass sie einen rettet, wenn sie es einfach nicht können aufgrund der Größe einer bestimmten Katastrophe. Sich vorzubereiten und Essen, Wasser und andere Bedürfnisse einzulagern hat nichts damit zu tun, mit irgendjemanden außer euren unmittelbaren Freunden und eurer Familie zu tun zu haben. Wenn du Prepper und ihre Art zu denken nicht magst, musst du dich nicht mit Leuten anfreunden, die Sachen für später einlagern. Es macht keinen Sinn, das Wohlergehen deiner Familie von den persönlichen Ansichten über Menschen beeinflussen zu lassen. Eine Absicherung in der Form von dem, was eure Familie braucht, zu kaufen, wenn es nicht länger verfügbar ist für eine unbestimmte Zeit, macht ausgezeichneten Sinn für jedermann.

23. Ich weiß nicht, warum alle so besorgt sind, die Zeiten sind sicherer und besser als jemals in der Geschichte der Menschheit.

Tatsache / Antwort: Die alte Weltuntergangsuhr aus dem Berichtsblatt der Atomwissenschaftler stellt die Uhr auf 5 Minuten vor Mitternacht. Seit 1960 war die Uhr nur zwischen 1981-1988 näher an Mitternacht auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Im Jahr 1991 wurde sie auf 17 Minuten vor Mitternacht gestellt. Die meiste Zeit war sie auf 7 Minuten oder höher gestellt. Da der Wettbewerb mit der zunehmenden Bevölkerung ansteigt, werden die Ressourcen immer weniger. Während argumentiert werden kann, dass Erdbeben, Vulkanausbrüche und andere Naturkatastrophen alle Teil eines regelmäßigen Zyklus sind, sind menschengemachte Konflikte und Bedürfnisse etwas, was man mit 7 Milliarden Menschen noch nie erlebt hat, die alle versuchen das zu bekommen, was sie brauchen aus den begrenzten Ressourcen an Wasser, Nahrung, Ackerland, Energie und noch viel mehr. Wenn überhaupt, werden die Zeiten noch viel schrecklicher und sprechen für die Vorbereitung auf die Zukunft.

24. Prepping hat so viele Aspekte, ich vertraue darauf, dass nichts passieren wird.

Tatsache / Antwort: Es gibt viel darüber zu wissen, was man nach einer Katastrophe beachten soll, aber man muss nicht viel darüber wissen, was man einfach beiseite schafft, was man tagtäglich braucht. Nur der einfache Akt der Einlagerung von Konserven und Wasser und anderen Notwendigkeiten wie Klopapier wird euch in eine bessere Situation bringen als die meisten Leute, die ihr kennt. Diejenigen, die sogar den Bedarf eines ganzen Monats eingelagert haben, werden es wahrscheinlich besser haben als zumindest die Hälfte der Bevölkerung nach einem Mega SHTF-Ereignis. Fang einfach damit an, Sachen beiseite zu legen und mach damit weiter und eines Tages wirst du wahrscheinlich dankbar dafür sein.

25. Alle meine Investitionen gehen sofort dorthin, was mich Geld verdienen lässt und mir Sicherheit für die Zukunft bringt.

Tatsache / Antwort: Viele Leute können keine bessere Investition in die Zukunft machen, als das, was sie brauchen, in Reichweite zu haben. Die Banken sind die meiste Zeit geschlossen, und der Onlinehandel ist nur solange zu gebrauchen, solange das Internet und die Telefone funktionieren. Während es wichtig ist, über ein stabiles Portfolio zu verfügen, besonders dann, wenn nichts passiert, macht es jedoch keinen Sinn, nicht in die Dinge zu investieren, die man tagtäglich braucht um sein Leben zu meistern. Der Kauf von Edelmetallaktien ist genauso sinnlos, wie wenn man in einer Situation das Edelmetall in seinen Händen oder im Tresor liegen hat, wenn die Aktien- und Rohstoffmärkte zusammengebrochen oder nicht zugänglich sind.

26. Warum soll ich mir die Mühe machen, um so viel Lebensmittel und Vorräte einzulagern, der Pöbel wird einfach kommen und sich alles nehmen

Tatsache / Antwort: Wenn man jedem erzählt, dass das eigene Haus ein Lebensmittelgeschäft ist, dann kann man große Probleme erwarten, wenn etwas passiert. Wenn niemand weiß, dass man Lebensmittel hat, ist es viel weniger wahrscheinlich, dass der Pöbel zu euch kommt. Gute Selbstverteidigung ist wichtig, um seine Vorräte zu schützen, da viele Menschen Feiglinge sind und einfach nicht die Unverschämtheit besitzen, sich wo reinzudrängen, während man auf sie schießt, oft werden sich die Leute schon zurückziehen, weil eine Waffe auf sie gerichtet ist. Auch zu berücksichtigen ist, dass viele Menschen recht schwach werden, wenn sie eine Woche einen Mangel an Nahrung und Wasser haben und nach ein paar Tagen wird sich die Bedrohungsstufe erheblich verringern.

27. Ich habe einen Kühlschrank und einen Schrank voller Lebensmittel, 2 Kästen Wasser, eine 12er Packung Klopapier, ich bin bereit

Tatsache / Antwort: So viele Menschen sind völlig ahnungslos, was sie NICHT HABEN. Zunächst werden die 2 Kästen Wasser in 3-4 Tagen von einer vierköpfigen Familie verbraucht. Wenn es keinen Strom mehr gibt, muss alles aus dem Kühlschrank innerhalb von ein paar Tagen verzehrt werden. Ein Schrank voller Lebensmittel ist kein schlechter Start, doch die meisten Speisekammernkapazitäten bieten eine Woche an Vorräten. Etwas ist immer besser als gar nichts, aber die Menschen müssen verstehen, wieviel sie tatsächlich für einen bestimmten Zeitraum benötigen. Mit den eingelagerten Sachen zu übertreiben ist sehr kontraproduktiv – und birgt im Fall einer Katastrophe Gefahren für das Wohlergehen der eigenen Familie.

28. Wenn etwas passiert, werde ich einfach zum Supermarkt laufen und mich eindecken, bevor er geschlossen wird.

Tatsache / Antwort: Das ist keine schlechte Idee wenn eine Krise unmittelbar bevorsteht. Für viele Prepper kann es helfen, psychische und physische Belastungen der ersten Auswirkungen abzuschwächen, wenn man den Lebensmittelladen beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten aufsucht und Güter zu den bereits vorhandenen Vorräten hinzufügt, wie Obst und Gemüse, die schon nach kurzer Zeit verderben. Sich darauf als Plan zum Einlagern zu verlassen, weil man zur Zeit gar keine Vorräte besitzt, ist jedoch keine gute Idee und kann sehr gefährlich werden. Was wird man verwenden, um zu kaufen, was man braucht? Hast du Bargeld bei der Hand, um diese Vorräte in der letzten Minute zu kaufen oder planst du, deine wahrscheinlich inaktive Kreditkarte dafür zu benutzen? Selbst mit einem Bündel Bargeld könnten die Läden geschlossen haben. Deine beste Maßnahme wäre es, sich einzudecken bevor etwas passiert, du kannst dich nach einer Katastrophe nicht auf irgendeinen Laden verlassen, der hat was man braucht.

29. Wenn wir nach einer Katastrophe krank werden, haben wir gute medizinische Behandlungszentren, die sich um uns kümmern werden.

Tatsache / Antwort: Rettungskräfte könnten überfordert sein und es könnte Tage und Wochen dauern, bis sie wieder voll einsatzbereit sind. Es ist wahrscheinlich, dass die Nummer eins Todesursache nach einer Katastrophe Krankheit sein wird. Extreme präventive Vorsorge für einen selbst und für seine Familie ist sehr wesentlich. Die Kontrolle von Keimen und Händewaschen sind hier oberste Priorität. Die Lagerung von antibakteriellen Seifen, Bleichmitteln und anderen Desinfektionsmitteln sind etwas, auf die kein Haushalt verzichten sollte. Die Investition in einen gut sortierten Erste-Hilfe-Kasten ist ein ausgezeichnetes Überlebensutensil für jedermann.

30. Nichts ist so schlimm, wie es scheint, hör damit auf, alles zu einem Weltuntergang aufzublasen.

Tatsache / Antwort: Sag das den Überlebenden von Katrina und Sandy, denen von den Massenmedien gesagt wurde, dass es nicht so schlimm sei. Sag das den Leuten in Haiti oder jenen, deren Land von den zwei Mega-Tsunamis verwüstet wurde, dass das alles nicht so schlimm ist. Frag Leute, die den zweiten Weltkrieg erlebt haben, oder den Korea- oder den Vietnamkrieg, oder frag Leute in Syrien und im Irak, wie wenig schlimm es war. Sich auf das Schlimmste vorzubereiten bedeutet, dass man sich auf diese Worst-Case-Szenarien einstellen kann, die im Lauf der Geschichte regelmäßig stattgefunden haben.

31. Im Katastrophenfall werden alle Leute zusammenhelfen und den Tag retten.

Tatsache / Antwort: Ein netter Gedanke, aber im Lauf der Geschichte hat sich herausgestellt, dass dieser Idealismus nur wenig mit der Realität zu tun hat. Nimm den Leuten die Hoffnung auf Erholung und sie werden zum Recht des Stärkeren zurückfallen. Sich auf den guten Willen der menschlichen Natur zu verlassen kann und wird zu großer Enttäuschung und individueller Katastrophe führen. Sich auf sich selbst zu verlassen und darauf, was man einlagern kann, ist viel stabiler und zuverlässiger.

32. Die Leute sind viel zu zivilisiert, um einen Weltkrieg zu führen, euch eure Sachen wegzunehmen und sich wie Wilde aufzuführen.

Tatsache / Antwort: Es gibt zu viele Beispiele, um diese Art der menschlichen Natur zu widerlegen. Angesichts der Schwere der Umstände sind Leute zu allem fähig, solange die meisten von ihnen ihre Handlungen für sich selbst RECHTFERTIGEN können. Vertraue zuerst auf dich und erst dann auf andere. Sich auf die Selbstgerechtigkeit der Gesellschaft zu verlassen, sich nicht wie Kriminelle aufzuführen, geht viel zu weit. Mit guter Selbstverteidigung und einer vorsichtigen Natur wirst du es weit bringen.

33. Es gibt Essensausgaben und Notfallvorsorgen in meiner Nähe, sie werden sich um uns kümmern.

Tatsache / Antwort: Es geht immer um das Ausmaß, diese Orte sind dafür gedacht, Menschen auf KURZFRISTIGER Basis zu ernähren, um zu verhindern, dass diese Leute nicht sofort verhungern. Du wirst wahrscheinlich von einem Cracker-Packet in Snack-Größe und vielleicht einem Energieriegel pro Tag leben müssen. Du könntest ein paar Flaschen Wasser bekommen, wenn du Glück hast. Von diesen Ausgabestellen abhängig zu sein ist keine gute Idee, sogar bei einer Katastrophe, die nicht ganz so tragisch ist. Man kann selbst mehr einlagern, wenn man für ein paar Wochen lang zusätzliche Artikel im Laden kauft, als es wahrscheinlich diese Orte in der Lage sind, einen durchzufüttern.

34. FEMA, das Rote Kreuz und andere Regierungsstellen sind riesig und werden vom ganzen Land unterstützt.

Tatsache / Antwort: Auch wenn diese Organisationen und Regierungsbehörden zu euch gelangen können, sind die Vorräte, die sie hergeben können, stark eingeschränkt, ähnlich wie in örtlichen und staatlichen Notfallzentren. Denk darüber nach, wie viele Leute eine Million sind und wieviel tägliches Essen das bedeutet. Versuche dir ein paar zehn Millionen Leute vorzustellen, die verschiedene Nahrung, sauberes Wasser und andere Vorräte benötigen. Die Verteilungslogistik in dieser Größenordnung ist ein Albtraum für jeden Planer. Selbst wenn es genug Nahrung geben sollte, stell dir vor, wie du in einer 4-10 Stunden Schlange stehst und auf ein paar Krümel und einen Schluck Wasser wartest. Und jetzt stell dir vor, wie du einfach in ein Zimmer in deinem Haus gehst und dir nimmst was du brauchst. Das lässt die Idee des Preppens gleich viel besser klingen, nicht wahr?

35. Ich kann immer noch bis morgen warten, um mit dem Preppen anzufangen, die Zeit ist immer da.

Tatsache / Antwort: Nein, die Zeit ist nicht immer da. Schließlich wird dieses morgen kommen. Wenn Ereignisse im Land oder in der Welt sich genug verschlechtert haben um viele Leute zum Preppen zu bringen, ist es wahrscheinlich schon zu spät. Der beste Zeitpunkt, mit dem Preppen anzufangen, war gestern, der nächstbeste Zeitpunkt ist jetzt sofort. Jeder Tag, der vergeht, ohne dass du das wegbunkerst, was du brauchen wirst, wird es viel schwieriger machen, das einzulagern, was man zum Überleben braucht. Die Zeit vergeht sehr schnell, beginne mit den Vorbereitungen noch heute und finde heraus, wie lohnend es ist, wenn man das, was man braucht, im eigenen Zuhause hat.

Es ist keine übertriebene Aussage, wenn man sagt, dass 99% der Bevölkerung bei der nächsten Mega-Katastrophe zugrunde gehen könnten, aus dem einzigen Grund, weil sie sich nicht vorbereitet haben. Ohne Nahrung, Wasser, Dinge, um sich selbst sauber und frei von Krankheiten zu halten und ohne die vielen anderen Notwendigkeiten, von denen die Menschen viel zu abhängig geworden sind für das alltägliche Überleben, können und wollen Menschen nicht leben. Diese seltenen 1%, die es vorgezogen haben, sich vorzubereiten und die alltäglichen Freuden und teuren Ablenkungen zu opfern, werden haben was sie brauchen, während Scharen von jenen, die sich nicht vorbereitet haben, in großer Zahl sterben werden, weil sie von der Gesellschaft nicht mehr gestützt werden können. Diese 99% haben jedoch die bewusste Wahl, um nicht als Statistik zu enden und wirklich etwas dagegen zu unternehmen und es kostet sie viel weniger, als sie realisieren. Alles, was es braucht, ist etwas Zeit, Mühe und Engagement um alles verfügbare zusätzliche Geld und alle Ressourcen für diese „Lebensversicherungen“ wie Nahrung, Wasser und Dinge des täglichen Bedarfs auszugeben.

Wenn eine echte Mega-Katastrophe eintritt, werden deine heutigen Entscheidungen die Wahrscheinlichkeit über Tod und Überleben bestimmen.

Welche Wahl wirst du treffen?

Repost vom 30. Nov 2015


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