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BRD Medien sind die Medien einer Diktatur

Vergleicht man einmal die Merkmale von Medien in einer Demokratie und die in einer Diktatur, fällt das auf, was sich schon lange deutlich angekündigt hat: Wir arbeiten nicht darauf hin, sondern wir leben bereits in einer Diktatur. Einer Schein-Demokratie. Seien wir mal ehrlich – welche Macht hat das Volk? Wir dürfen alle 4 Jahre einmal ein Kreuzchen auf ein Blatt Papier machen. Über den Rest haben wir keine Kontrolle. Volksentscheide? Petitionen? Werden einfach ignoriert. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind eigentlich wichtige Fundamente einer Demokratie. Haben wir die noch?

Ein weiteres Merkmal, was dafür spricht, dass wir es bereits mit einer Diktatur zu tun haben, ist das Verhalten der Medien. Im Idealfall (der Demokratie) sollten die Medien auf der Seite der Bevölkerung stehen (1) und dieser helfen, sich über Wahrheit und Tatsachen zu informieren (2). Sie sind sachlich, unabhängig und unparteiisch, kennzeichnen daher Beiträge mit Meinungen ausdrücklich zum Beispiel als Kommentare (3). Es wird deutlich gemacht, worüber man bereits sichere Erkenntnisse hat und worüber nur vage Vermutungen bestehen (4). Zudem sollte eine Medienvielfalt herrschen (5), so dass sie sich im Einzelnen gegenseititg korrigieren und ergänzen können, und der Medienkonsument die dargestellten Infos zu umfassender eigener Meinungsbildung nutzen kann (6). Dies ist der Fall einer Demokratie. Vergleichen wir mit der momentanen Situation:

(1 ) Unsere Medien stehen eindeutig auf der Seite der Herrschenden. Die etablierten Medien versuchen mit allen Mitteln der Propaganda die Macht der Herrschenden zu unterstützen, indem sie Informationen verschweigen, manipulieren und Emotionalisierungstechniken anwenden, gegen die sich der normale Bürger nicht wehren kann, weil er sie gar nicht kennt. Und wenn dann tatsächlich einmal jemand eine unvoreingenommene Untersuchung der Massenmedien durchführt, sind alle schockiert, weil sie feststellen müssen, dass es in Deutschland im Wesentlichen gar keine Pressefreiheit mehr gibt, sondern schon fast eine Gleichschaltung der Medien.

(2) Wahrheiten und Tatsachen sind in den Medien eine Rarität geworden. Gerade die großen, etablierten und für seriös gehaltenen Medien, kopieren ihre Fast-Food-Nachrichten aus der dpa. Hauptsache möglich schnell möglicht viel möglichst schockierenden Content. Statt selbst nachzurecherchieren wird gar nicht mehr auf den Wahrheitsgehalt der einzelnen Meldungen geachtet. Und der dumme Kleinbüger glaubt es natürlich – die können doch in so großen Zeitungen und im Fernsehen nichts falsches bringen.

(3) Sehr selten findet man einmal einen völlig unabhängigen, meinungslosen Artikel in einem großen Medium. Manchmal ist es ganz offensichtlich, manchmal eher versteckt. Aber grundsätzlich versucht ein Artikel immer und überall die Meinung der Menschen in eine Richtung zu lenken. Sogenannte “Journalisten” (besser: Kopierer) können das natürlich prima für sich ausnutzen. Wenn man dann auch noch dafür bezahlt wird – na hallo! Und dann schaut man von dort verachtend auf kleine Blogger herab, obwohl diese mehr Journalismus betreiben, als die “hauptberuflichen”.

(4) Gerade heute lieferten uns die Medien ein Beispiel, wie voreilig man Schlüsse zieht und versucht, den Menschen Informationen aufzudrängen, über die man nicht mehr als eine vage Vermutung hegt. Heute berichtete die BILDzeitung beispielsweise, die CDU plane die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel fast zu verdreifachen – auf 19 %. Spiegel Online hingegen meldete, die CDU distanziere sich von Steuererhöhungen und stehe für Senkungen, was auch in ihrem Wahlprogramm stehe. Kein Beispiel könnte schöner verdeutlichen, wie stark man die Sensationsgeilheit der Menschen befriedigen möchte – ganz egal, ob die Meldungen stimmen, nicht stimmen, oder man sich nicht sicher ist. Hauptsache es wird erst einmal veröffentlicht.

(5) Manch einer mag sagen, wir hätten doch eine Vielfalt an Medien. Das stimmt nur teilweise, denn eigentlich müsste es heißen: Wir haben eine Vielfalt an Namen für die Medien. Denn von vielfältigen Inhalten kann keine Rede sein. Insgesamt bietet sich uns in jeder etablierten Zeitung ein Mischmasch aus dpa und BILDzeitung – mit jeweils angepasster Dramaturgiestufe. Die einen setzen höher an, die anderen versachlichen eher, weil sie ihren Ruf der Seriösität wahren wollen. Von Vielfalt ist hier nichts zu sehen.

(6) Fazit also: Zur eigenen Meinungsbildung sind unsere etablierten Medien weniger als wenig geeignet. Sie strotzen vor Manipulation und Gleichschaltung – das alles herumgebaut um immer die gleichen, dpa-kopierten Nachrichten.

Es gibt kritische Stimmen. Zwar nur wenige, aber es gibt sie, und dort hat man eine Nische, wo man sich unvoreingenommen informieren kann – allerdings nicht über die Massenmedien. Sich informieren – nicht sich informieren lassen … darum geht es.
Dies alles wird besonders deutlich, wenn es um die aussenpolitische Bericherstattung geht, d.h. um alle Kriege und kriegsähnliche Zustände. Aktuell besonders offensichtlich beim Thema Iran, wo wir eine derart einseitige Berichterstatung erleben, wie selten zuvor. Kritische Fragen werden einfach ausgeklammert, und es werden Stimmungen erzeugt, statt über Hintergründe der Vorkommnisse zu informieren. Ab und an lässt man ganz kurz eine vom Mainstream abweichende Stimme zu – aber nur, weil sonst die grenzenlose Propaganda und Gleichschaltung der Herrschenden allzu auffällig würde.