Das alles ist Deutschland

von Horst a.d.F. Wüsten

Ein Firmenkonstrukt, das sich Staat nennt, mit einer Geschäftsführerin, die sich Kanzlerin nennt, Ämter, die keine Ämter sind, Angestellte, die sich Beamte nennen, Gerichte, die Firmen sind mit Richtern, die keine Richter sind, eine Polizei, die sich ihren Namen kaufen musste, Soldaten, die Söldner sind, Firmen, die sich Behörden nennen, Gerichtsvollzieher, die Privatunternehmer sind, ungültige Gesetze, die trotzdem angewendet werden, ein ungültiges Grundgesetz, das als Verfassung bezeichnet wird, ein Verfassungsschutz ohne Verfassung!

Das alles ist DeutschlandEntscheiden Sie selbst, werte Leser:

Was hat das alles noch mit einem Staat zu tun?

Sicher ist es vielen Landsleuten egal, wo sie leben, solange sie die Möglichkeit haben, ein gutes Leben zu führen. Manche Leute meinen gar, nur Personen brauchen einen Staat, nicht aber freie Menschen! Ach wie nett, wenn alle Menschen dieser Welt genauso denken und leben würden, wäre das sicher eine Option, leider ist es nicht so einfach.

Zu allen Zeiten gab es Menschen, die das angestammte Recht anderer in Frage gestellt haben, Grund und Boden für sich selbst beanspruchten.

Denken wir nur an die Landnahme der europäischen Siedler auf dem amerikanischen Kontinent oder an die Besitztümer der Feudalherren in Europa, an die Rechte der Kurden im Osten der Türkei oder an Tibet, das von China vereinnahmt wurde, ebenso an Israel, das Ostjerusalem und die Golanhöhen annektierte, von Palästina ganz zu schweigen.

Gerade Grund und Boden erwecken die Begehrlichkeiten bei den Herrschenden, ohne Rücksicht darauf, ob freie Menschen diesen besiedeln oder nicht.

Auch freie Völker haben sich bekämpft, lange bevor es Staaten gab. Wer also glaubt, ein Staat wäre der Grund allen Übels und die Unfreiheit, der sucht einen Schuldigen für die erlebte Situation, die sich zugegeben, wieder in Richtung der Feudalherrschaft bewegt.

Schuld ist immer der Staat, der uns auspresst wie eine Zitrone, uns mit Gesetzen einengt und der bestimmt, was gut oder schlecht für uns ist.

Der Staat hingegen wäscht seine Hände in Unschuld, verweist auf gewisse Zwänge und die Globalisierung, um sein Handeln zu rechtfertigen, der Unmut beider Seiten kracht aufeinander, Völker die sich zusammenschlossen, um Stärke zu gewinnen, sehen sich neuen Feudalherren ausgeliefert, die nach altem Muster auf Unterdrückung, Befehl und Gehorsam setzen.

Die Domizile der neuen Feudalherren sind nicht das Schloss oder der Landsitz auf eigenem, unüberschaubar großem Land, sie sitzen in Regierungsgebäuden, in Banken und in den Glaspalästen der Großkonzerne, und sie spielen das gleiche Spiel wie die Herren vergangener Zeiten und wir Menschen, die sich als Betroffene sehen, schauen zu wie in vergangenen Zeiten, unfähig zu handeln und die Situation zu unseren Gunsten zu verändern.

Sehen wir also, was aus der Idee geworden ist, die deutschen Stämme zu vereinigen und trotzdem souverän und eigenständig zu bleiben. Um es kurz zu sagen:

„Nichts davon ist übrig geblieben!“

Die Idee eines Bundes zwischen den deutschen Völkern wurde zerstört, verraten und liquidiert, die Menschen durch juristische Kapriolen zu Personen und in ihrer Gesamtheit zur Vermögensmasse und Humankapital erklärt.

Das Gesicht der Sklaverei wurde verändert, aber abgeschafft wurde sie nicht. Die Ketten der Sklaverei schmerzen erst, wenn man an ihnen zieht, so heißt es, will sagen, das die Grenzen der Freiheit fremdbestimmt sind, bestimmt von wem?

Hat man uns nicht bereits die Definition des Wortes „Freiheit“ abgenommen, uns tagtäglich eingeredet in einem freien Land zu leben und das vor dem Hintergrund einer alliierten Besatzung? Eine offene und gleichfalls plumpe Lüge!

Welche Schlüsse ziehen wir daraus?

Ist ein Staat grundsätzlich schlecht oder wurden nicht doch, von den meisten unbemerkt, die Staaten abgeschafft, sowohl Staatlichkeit als auch Freiheit suggeriert, wie es am Beispiel der BRD offensichtlich ist?

Zu behaupten, ein Staat wäre grundsätzlich schlecht, greift daher zu kurz und lenkt von der eigenen Verantwortung ab, ein Staat steht und fällt mit seinen Bürgern!

Die Situation in der BRD ist doch nicht neu, sie existiert seit 65 Jahren, ohne dass jemand dieses Konstrukt der Alliierten hinterfragt hätte, konnte man dies früher noch dem Mangel an Information zuschreiben, gilt dieses Argument in Zeiten des Internets nicht mehr, trotzdem fehlt der Wille zur Veränderung!

Wahlen wurden zu einem Akt der „Dankbarkeit“, waren es doch die großen Volksparteien, die uns nach dem Ende des Krieges ein normales Leben bescherten, wie konnten wir nur so naiv sein, zu erwarten, dass dies für alle Zeiten so bleibt? Gerade die älteren „Traditionswähler“ haben den Wandel in der Gesellschaft nicht erkannt.

In unserer Zeit ist Dankbarkeit fehl am Platz, längst haben Parteien dem Volk das Ruder entrissen, Staat und Politik zum Geschäft verkommen lassen.

Politik indes macht keine Fehler, alles was wir sehen, ist das Ergebnis von Planung und Durchführung politischer Zielsetzung. Sprüche wie „wir sind das Volk“ oder „der Staat sind wir“ sind inhaltlich sicher richtig, aber sie werden nicht gelebt, denn würden sie gelebt, wäre es nicht soweit gekommen.

Es gilt, wieder Verantwortung zu übernehmen, die Maske der Person, die uns findige Juristen übergestülpt haben, abzulegen und als Menschen aufzutreten, erst dann wird es uns möglich sein, unseren Staat zu reorganisieren und menschenwürdig zu gestalten.

Ein Staat als Gemeinwesen kann nicht schlecht sein, solange er von Menschen und für Menschen regiert und organisiert wird, arbeiten wir daran und vergeuden wir nicht unsere Kraft im Kampf gegen ein unmenschliches System, denn diesen Kampf werden wir verlieren.


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: