Das Dorf

von EA

„Langweilig“, „lahm“, „öde“ – Dies sind meist die Worte, welche man in diesen Tagen von einem Grossteil der Jugendlichen zu hören bekommt, wenn es um das Thema Dorf geht. Es sind Sichtweisen, welche der heutigen Jugend meist schon durch das Fernsehen – dem “Tor zur Welt“ – von Klein auf einprogrammiert werden.

Schiller-DorfDoch lebt man Werte wie Gemeinschaft, gegenseitige Hilfe, Vertrauen und Geselligkeit nirgendwo anders so, wie auf dem Dorf. Hier trägt jeder seinen Teil dazu bei. Sei es durch gegenseitiges Helfen auf dem eigenen Grundstück, gemeinschaftliches Pflegen der Grünanlagen oder Ausrichten von Veranstaltungen, um die Gemeinschaft in Geselligkeit zu festigen.

Hier gibt es keine Ghettobildung, keine „Gangs“ und keine Parallelgesellschaften. Begegnen sich die Leute, so grüssen sie sich noch freundlich mit „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“ und man versteht auch, was andere Mitbürger miteinander reden, wenn sie sich unterhalten.

Es gibt keine aufgezwungenen, fremdartigen Bräuche. Man lebt die eigene Kultur und muss keine fremden Probleme lösen. Hier raubt man keine alten Leute aus, sondern hilft ihnen. In den Dörfern dealen keine Kinder mit Drogen, denn sie spielen mit ihren Altersgenossen unbeschwert im Wald, auf der Wiese oder der Strasse. Sie brauchen keinen Fernseher, um ihre Freizeit zu gestalten.

Auf dem Dorf trifft man sich abends in Garagen, Werkstätten oder Terrassen, um den Tag Revue passieren zu lassen, gemeinsam anstehende Probleme zu lösen oder einfach nur gesellig beieinander zu sitzen.

Hier wird keiner alleine gelassen. Das Leben ist noch lebenswert. Es sind gemeinschaftliche Werte, die tagtäglich gelebt werden. Nicht der Einzelne steht im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern die Gemeinschaft.

Das anonyme Leben in der Stadt zielt im Gegensatz dazu mittlerweile darauf ab, die Leute zu Egoisten zu erziehen. Man versucht, sich keinen Ärger einzuhandeln und lebt sein Leben vor sich hin. Man traut sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr auf die Strassen, weil Jugendgruppen aus Dummheit und Langeweile in den Gassen rumgammeln und nur darauf warten, dass Leute vorbeikommen, denen sie das Geld aus der Tasche ziehen können. Arbeitslose werden in Kleinstwohnungen zusammengepfercht, um möglichst viele Menschen auf kleinstem Raum unterzubringen.

Nicht umsonst ist es das Ziel des “Staates“ und der momentanen Machthaber, die Dörfer aussterben zu lassen. Denn in den kleinen, sozialen Einheiten, wie man sie auf dem Dorf anfindet, machen sich die Leute noch Gedanken über das, was in der Politik oder im Land geschieht:

  • Hier lassen sich die Leute nicht den Mund verbieten und sind generell skeptisch gegenüber Fremden.
  • Hier wird noch hinterfragt und diskutiert.
  • Hier bleiben die Leute fit, weil sie selber noch anpacken müssen.
  • Hier gibt es keine faulen, schlaffen und dummen Steuerzahler, die dabei helfen, die eigene Kultur schleichend gegen eine Fremde auszutauschen.

Auf dem Dorf werden noch alte Ideale wie etwa Solidarität, Charakter und Pflichtbewusstsein gegenüber der Gemeinschaft grossgeschrieben. Elementare Werte, die in den Städten schon fast ausgestorben sind. Doch genau das spiegelt die deutsche Gesellschaft wieder bzw. das, was davon noch übrig geblieben ist.

Um die Leute gefügig zu machen, wird darauf hingearbeitet, dass es die Leute in die Städte zieht. Dieser Plan scheint leider aufzugehen und die Dörfer sterben zunehmend aus. Das sollte uns sorgenvoll stimmen und uns antreiben, die Gemeinschaften wieder im Kleinen aufzubauen. Gründet wieder vermehrt Treuebündnisse und soziale Netzwerke. Stärkt die Familienbande und die Nachbarschaftshilfe und entledigt euch des volksfeindlichen Egoismus.


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