Das neueste Problem: Das „Kreuz“ im „Roten Kreuz“

Von Ingmar Blessing

Sie haben noch immer Zweifel, dass es eine Islamisierung der westlichen Gesellschaften gibt? Hier eine kleine Geschichte aus Großbritannien.

Nach der Brandkatastrophe des Greenfall Tower in London vor einigen Wochen, bei der mehrere Dutzend Personen verbrannt sind, war es das Rote Kreuz, das den Geretteten vor Ort erste Hilfe leistete. So weit, so normal in unseren Breitengraden. Es handelt sich bei den Hilfsdiensten des Roten Kreuzes (und auch anderer Rettungsdienstleister) um eine Selbstverständlichkeit, auch wenn das Rote Kreuz kein staatlicher Dienstleister ist, sondern ein privater ist.

Das Rote Kreuz ist so alt, so weit verbreitet und so allgegenwärtig, dass man eigentlich meinen sollte, dass buchstäblich jeder weiß, worum es sich dabei handelt: Um das Helfen von sich akut in Not befindlichen Menschen. Nicht so aber bei den Überlebenden des Greenfall Towers wie es scheint, deren größte Sorge offenbar nicht die Vernichtung der eigenen Existenz war, als ihr Zuhause und ihre Habseligkeiten abbrannten, sondern ob es sich beim Roten Kreuz um eine christliche Organisation handelt und ob den vom Roten Kreuz Geholfenen die Bekehrung zum Christentum drohen könnte.

Der Greenfall Tower stand im Stadtteil North Kensington, wo es einen sehr hohen Einwandereranteil und damit Islamanteil gibt mit Werten deutlich über 20 Prozent. Fotos von einigen in dem Hochhaus verbrannten Personen zeigen eine Parität zwischen Frauen mit und ohne Kopftuch.

In einer Analyse der Reaktion des Roten Kreuzes auf den Brand bezeichnete Mike Adamson, der Leiter des Britischen Roten Kreuzes, nun die Worte „britisch“ und „Kreuz“ im Namen als eine Herausforderung. Insbesondere meint er, würde das Wort „britisch“ eine zu geringe Vielfalt implizieren und das „Kreuz“ Moslems abschrecken – selbstverständlich ohne die Worte Moslem oder Islam auch nur einmal zu nennen. Er weist darauf hin, dass die Organisation zwar unparteiisch sei,

„aber wir sind im Bereich der Freiwilligen, der Mitarbeiter oder auf der Führungsebene in keinster Weise so vielfältig als wir sein müssten.“

Eine Ausnahme bildet hierbei – man kann es sich denken – die Flüchtlingsabteilung der Organisation.

Das Phänomen, wonach Moslems „Ungläubigenorganisation“ mit Respektlosigkeit gegenüber traten und ein destruktives Verhalten offenbaren, ist nicht unbekannt, auch wenn in Bezug auf den Brand des Greenfall Towers kein spezifischer Zwischenfall erwähnt wurde.

Ob die verstärkte Öffnung und eine Anpassung an die Forderungen solcher Personengruppen etwas gegen die „Vorurteile“ gegenüber dem Namen der Organisation bewirken wird, ist unbekannt. In welche Richtung Adamson mit seinem mehr an „Vielfalt“ gehen will und wie sein Ziel im genauen erreichen soll, sagt er in seiner Analyse ebenfalls nicht. Bereiten Sie sich bei ihrem nächsten Besuch in Großbritannien aber besser einmal auf geschlechtergetrennte Fahrzeuge mit der Aufschrift „Roter Halbmond“ vor.


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