Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat

von Freeman

Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch „Unterm Strich“ zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.

Steinbrück neben Airbus-Chef Thomas Enders

Am vergangenen Sonntagabend trat Steinbrück bereits vor die ARD-Kameras und äusserte sich zur Eurokrise und der Situation in Griechenland. Er sagte

Ohne Schuldenerlass wird sich Griechenland aus seinen Kalamitäten nicht befreien können. Ich glaube, dass wir nicht mehr über das Ob, sondern nur noch über das Wie eines richtigen Schuldenschnitts für Griechenland reden müssen„.

Dieser schmerzhafte Schritt werde aber nicht ohne Folgen bleiben, sagte er. Man müsse „Kollateral-Effekte“ im Blick haben. So dürfte für manche dann betroffene Bank eine Rekapitalisierung nötig werden, so Steinbrück.

Das heisst, der Steuerzahler müsste nach dem Vorschlag Steinbrücks die deutschen Banken wieder retten, wie der „übliche Verdächtige“ die HypoReal und gewisse Landesbanken, die grosse Kreditgeber Griechenlands sind. Somit geht das Geld entweder direkt zu den deutschen Pleitebanken oder über Griechenland zu ihnen. Der deutsche Michel wird so oder so zahlen müssen.

Die Propagandamaschine, um ihn als populär in der deutschen Bevölkerung darzustellen, ist bereits angelaufen. So soll gemäss dem Politbarometer des ZDF Steinbrück zu den beliebtesten Politikern Deutschlands gehören und wird als die Nummer eins geführt. Das ist vielversprechend für den Politiker, der seit Monaten an einer Kanzlerkandidatur bastelt, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt. Die meisten Deutschen halten Steinbrück angeblich derzeit für den aussichtsreichsten Herausforderer von Kanzlerine Merkel, wie eine Forsa-Umfrage Ende Mai ergab.

Sagenhaft wie hier die Meinung nicht erfragt sondern gemacht wird. Man erzählt den Deutschen mit angeblichen Umfragen wen sie als Kanzler gut finden sollen. Man versucht Steinbrück als gleichen pragmatischen Politikertypen darzustellen, wie Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, die beide Kanzler wurden, obwohl sie innerhalb der SPD nicht zu den beliebtesten Parteimitgliedern gehörten. Ist ja auch klar warum, sie hatten mit der Sozialdemokratie nichts am Hut, sondern waren Vertreter der Bilderberger und ihrem Programm.

Steinbrück zeigt sich inzwischen grundsätzlich für eine SPD-Kanzlerkandidatur bereit. In der „hr1-Talk-Sendung“ des Hessischen Rundfunks sagte er vor einigen Tagen:

Der Zeitpunkt wird kommen, wo ich mich in Absprache mit zwei oder drei Führungspersönlichkeiten der SPD darüber zusammensetze.

Die Bundestagswahl findet 2013 statt und die bisherigen möglichen anderen Kadidaten für die SPD sind: Hamburgs Bürgermeister und Bilderberger Olaf Scholz, Ex-Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier sowie SPD-Chef Sigmar Gabriel.

Damit sind schon zwei Bilderberger im Rennen. Das ist sowieso ihre Taktik, auf alle Pferde zu setzen die zu ihrem Stall gehören. Egal wer „gewählt“ wird, Sieger wird immer ein Bilderberger. Dann werden wir die weitere Karriere von Peer Steinbrück beobachten.


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