Der kleine Leitfaden für Diskussionen

von Der Nonkonformist

Seit fast 15 Jahren diskutieren wir nun schon mit Gutmenschen, sei es im Internet, im Radio oder auf Veranstaltungen in Deutschland und den USA, zeitweise auch in Frankreich und England. In dieser Zeit haben wir viel gelernt und anfangs natürlich auch Lehrgeld bezahlt, wenn der Gegenüber besser argumentieren konnte. Anfangs machten wir auch den Fehler den Gegenüber direkt überzeugen zu wollen, was zwar im persönlichen Gespräch funktionieren kann, aber nicht vor Publikum. Wer ein Publikum hat, der sollte sich darauf konzentrieren dieses Publikum zu überzeugen und nicht den Gegenüber. Wir sind überzeugt, daß unsere Argumente richtig sind und gehen deshalb mit dem Wissen im Recht zu sein in jede Diskussion. Deswegen wollen wir Euch hier ein paar Richtlinien mit auf den Weg geben, wie Ihr in der Diskussion die Oberhand behaltet.

Allgemeine Richtlinien
Wie bereits angesprochen ist die Zielgruppe nicht der Gegenüber, wenn Ihr vor Publikum sprecht, also achtet darauf immer die Ruhe zu bewahren. Beleidigungen des Gegenübers tragen nicht zur Diskussionskultur bei und die Diskreditierung des Gegenüber mag zwar in Wahlkämpfen erfolgversprechend sein, in Diskussionen aber nicht. So gilt es vor allen Dingen offensiv zu agieren und sich nicht in die Defensive drängen zu lassen. Gerade bei öffentlichen Diskussionen geht der Gegenüber davon aus, daß jede Totschlagkeule wir Rassismus, Holocaust, etc. direkt mit Gegenwehr Deinerseits beantwortet wird oder dem vergeblichen Versuch irgendwas zu rechtfertigen. Sobald das passiert ist, hat der Gegenüber gewonnen, weil man dann selbst in der Defensive ist und nurmehr reagieren kann ohne selbst das Zepter in der Hand zu halten.

Desweiteren sollte jede Eurer Aussagen präzise und belegbar und sprachlich auf einem etwas gehobenem Niveau angesiedelt, aber dennoch allgemein verständlich, sein. Auch die ständige Wiederholung unserer Argumente bringt keinen Erfolg, da wir nicht über die nötige Infrastruktur verfügen um mit “denen da oben” zu konkurrieren. Stellt auch gerade deshalb sicher, daß Ihr Euch von “denen da oben” abgrenzt indem Ihr Eure positiven Aspekte wiedergebt. Statt gegen Multikulti zu sein, seid Ihr für ein Selbstbestimmungsrecht der Völker. Statt gegen Ausländerquoten zu sein, seid Ihr für die Freiheit sich seinen Umgang selbst zu wählen. Dies sind nur Stichpunkte, auf die wir jetzt näher eingehen wollen:

Rassist/Nazi
Seit Jahrzehnten schon hält die Gegenseite die absolute Deutungshoheit zum Begriff Rassismus. Alleine die Aussage, daß jemand ein Rassist sei oder sich rassistisch geäußert hätte beendet bereits die meisten Diskussion, weil man sich entweder entschuldigt oder zurückrudert und das Publikum mit offenem Mund dasitzt. Der Gegenüber wähnt sich sicher die Argumentation gewonnen zu haben und erwartet vielleicht höchstens noch die Aufforderung doch mal das Wort Rassismus zu definieren. Damit gehört dem Gegner das Parkett und er kann seine Standpunkte unters Publikum bringen. Genau das wollen wir aber nicht, weswegen wir uns weder entschuldigen noch den Gegenüber um eine Erklärung bitten. Stattdessen machen wir dem Gegenüber und auch dem Publikum direkt deutlich, daß wir uns von solchen Anfeindungen nicht einschüchtern lassen werden. Da helfen einfache Sätze wie “Fällt Ihnen nichts Originelleres ein” oder “Fällt Ihnen nicht auf, daß das kein Argument ist”. Die dadurch entstehende Pause wird genutzt um die positiven Aspekte der eigenen Politik hervorzuheben.

Sobald Dich jemand als Rassist, Nazi oder was auch immer bezeichnet, verläßt derjenige den Flur der rationalen Auseinandersetzung und begibt sich auf die emotionale Ebene. Das ist genauso wie wenn ein Kind im Streit mit einem anderen Kind um eine Schaufel den anderen einen “Scheisskopf” oder ähnliches nennt. Bei Kindern funktioniert diese Emotionalität recht gut und auch bei uns Erwachsenen verfängt sie, weil wir das so gewohnt sind. Genau dies gilt es zu brechen und stattdessen ganz rational die positiven Aspekte hervorzubringen.

Holocaust
Das Thema Holocaust ist verbrannte Erde im wahrsten Sinne des Wortes und wird vom Gegenüber immer wieder verwendet, weil er weiß, daß jede Rechtfertigung oder Relativierung sofort auf dem Tisch der zuständigen Staatanwaltschaft landet. Auch hier gilt es wieder einfach die Ruhe zu bewahren und darauf hinzuweisen, daß ein geschichtliches Ereigniss das dem Schutz durch das Strafrecht bedarf nicht diskutiert werden braucht. Darauf kommt dann oft die Frage des Gegenübers, ob man also den Holocaust leugne. Hier reicht der einfache Hinweis, daß man lieber mit der Diskussion fortfahre statt sich auf ein Gebiet zu begeben, das man nicht diskutieren darf. Wenn der Gegner weiter bohrt, dann sollte man einfach mal darauf hinweisen, daß man gerne zu einer Diskussion bereit wäre, wenn die jeweiligen Paragraphen abgeschafft würde und der Gegenüber könne sich ja jetzt öffentlich für diese Abschaffung einsetzen, wenn ihm das Thema so wichtig ist.

Multikulti
Egal wo man hinhört, hagelt es hinter vorgehaltener Hand Kritik an Multikulti und den damit verbundenen Erscheinungen wie Gewalt und Sozialabbau. Jedes Land, das sich dieser Poltik verschrieben hat macht die gleichen Erfahrungen und schlußendlich läuft Multikulti auf die Vertreibung der angestammten Bevölkerung heraus, wie man etwa in Duisburg-Marxloh oder Berlin-Neukölln eindrucksvoll sehen kann, wo selbst deutsche Polizisten nur noch mit türkischem Geleitschutz Streife fahren. Jedes Argument gegen Multikulti ist also ein gewonnenes Argument, weil selbst der treueste SPD-Wähler seine Tochter nicht mit einem Türken oder Neger sehen will. Selbst die politische Kaste, die Multikulti seit Jahrzehnten propagiert tut alles um so weit wie möglich von Multikulti weg zu sein. Villenviertel statt Marxloh und Privatschule statt Multikultischule heißt die Devise dieser Klientel. Darauf gilt es immer wieder anzusprechen. Wer anderen Multikulti aufschwatzen will, der soll dies bitte schön auch leben und zwar mit allen Konsequenzen. Wer sich etwa für mehr Asylanten einsetzt, der soll diese bei sich zu Hause aufnehmen und füttern. Wir Deutschen sind nicht das Sozialamt der Welt. Das ist ein Argument, das jeder versteht.

Gerechtigkeitssinn
Ein großes Problem ist, daß wir Weißen weltweit glauben, daß unsere Politik “fair” sein sollte. Dies ist nicht nur ein großes Problem, sondern auch ein großer Schwachpunkt, der eine interessenbezogene Politik fast unmöglich macht. Ein Beispiel sind Ausländerquoten. Weiße Politiker führen Ausländerquoten ein um Einwanderern gegenüber “fair” zu sein, daß die eigenen Völker dadurch benachteiligt werden interessiert weder die Politiker noch die Einwanderer, die eher interessenbezogen handeln. Was gut ist für sie ist gut und basta. Da kommen unsere Einwände, daß jemand anders benachteiligt werden könnte nicht zum Tragen. In einer homogenen Gesellschaft oder ein Volksgemeinschaft ist diese Fairness ein Punkt von Stärke. In einer multikulturellen Gesellschaft ist dies allerdings ein Punkt von Schwäche. Die Vogelmutter wird auch keine anderen Vögel füttern nur um fair zu sein, während ihre eigenen Kinder hungern. Insbesondere Neger und Araber fühlen sich zuerst ihrem eigenen und anderen artverwandten Stämmen verpflichtet und ganz zuletzt ihrem Wirtsvolk. In Diskussionen müssen wir also versuchen das Fairness-Argument zu überwinden, indem wir unser Verständnis von Fairness ins Verhältnis setzen.

Ein amerikanischer Freund von uns hatte sich mit diesem Thema stark auseinandergesetzt und seine Theorien während eines Radiointerviews zum Thema Reparationen für Sklaverei erprobt. Sein schwarzer Gegner war der Ansicht, daß alle Weißen auch heute noch für die Jahre der Sklaverei bezahlen sollten, weil Schwarze ja diskriminiert wurde. Unser Freund fragte ihn daraufhin, ob er denn damit einverstanden wäre als Mann für die Diskriminierung von Frauen zu bezahlen, weil dies ja die logische Schlußfolgerung und “faire” Antwort sei. Sein Gegenüber erklärte direkt, daß ihne Fairness nicht interessiere, sondern er Reparationen haben wolle. Unser Freund fragte dann weiter, ob ihn denn fairnesshalber auch die heutige Sklaverei in Afrika interessiere, oder nur die in den USA vor 150 Jahren. Die Antwort war wieder eindeutig, daß ihn die Sklaverei in Afrika nicht kümmere. Recht schnell wurde auch dem unbedarftesten Zuhörer deutlich, daß es dem Gegenüber unseres Freundes nicht um Fairness, sondern einzig um persönliche Bereicherung auf anderer Kosten ging. Die Anrufer bei der Radioshow schwenken dann auch umgehend von einer pro-Reparationen-Stimmung zu einer anti-Raparationen-Stimmung.

Dennoch muß das Fairness-Argument unsererseits noch viel weiter gehen. Wenn wir für uns selbst mehr Rechte fordern oder überhaupt Rechte fordern, muß das immer mit dem Hinweis geschehen, daß wir einfach die gleichen Rechte wie alle anderen haben wollen. So haben die Türken Recht auf ein eigenes Land mit strengen Einwanderungsgesetzen, also warum sollte uns nicht das gleiche Recht zustehen? Was wäre denn, wenn Millionen ungebildeter und gewohnheitskrimineller Deutscher in die Türkei auswandern würden und dort verlangen würden an der Politik beteiligt zu werden, deutsche Schulen zu haben, ihre Eltern in der deutschen Heimat über das türkische Sozialsystem krankenversichert zu haben, deutsche Lehrer und eigenen zu haben, und so weiter? Könnte man den Türken vielleicht noch einreden, daß dies eine “kulturelle Bereicherung” wäre, wenn deutsche Einwanderer jedes Wochenende ein paar türkische Rentner ins Koma treten?

Weiße verstehen das Problem sehr deutlich, wenn es nicht um sie selbst geht. So ist ein derartiger Vergleich der Grundstein um Zuhörer für weitere Argumente empfänglich zu machen, wie etwa für die Abschiebung krimineller Ausländer in ihre Heimatländer. Man kann das Fairness-Argument aber auch dazu benutzen zu zeigen, daß “ausländische Fachkräfte” in ihren Heimatländern viel mehr benötigt werden als etwa in Deutschland und daß es ja nicht “fair” sei diesen Ländern das Potential abzuwerben. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, der bei Einwanderungsfragen eigentlich immer gemacht werden sollte.

Das Fairness-Argument läßt sich immer weiter fortführen und verstärkt sich somit nur in seiner Wirksamkeit. Warum zum Beispiel wollen Türken hierzulande, daß ihre Wohngegenden wie in der Türkei aussehen mit türkischen Fahnen, türkischen Festen, usw.? Sie wollen ihre nationale Identität bewahren, also warum ist es so schlimm, wenn wir Deutschen unsere nationale Identität bewahren wollen und nunmal keine Moscheen und Muezzine in unserer Nachbarschaft haben wollen? Selbst der eifrigste Gutmensch wird sich schwer zu tun zu begründen, warum Türken ein Anrecht auf nationale Identität haben und wir als Deutsche nicht. Selbst wenn er dies versuchen würde, würde sich das Publikum umgehend von ihm abwenden.

Noch ein kultubasiertes Argument: Wir Deutschen regen uns immer gerne über Deutsche auf, die im Ausland immer nur deutsches Bier und deutsche Restaurants haben wollen und sich immerzu daneben benehmen. Dies ist das Sinnbild des “häßlichen Deutschen” oder des “häßlichen Engländers”, die ihrem Gastland ihre eigenen Sitten aufzwingen wollen. Warum regen wir uns über diese Deutschen auf, wenn wir hierzulande über die “häßlichen Türken”, die sich genauso verhalten kein Wort verlieren? Die “häßlichen Deutschen” bringen ja wenigstens noch Geld in die Kassen der jeweiligen Gastländer, während die “häßlichen Türken” uns Geld kosten.

Oft kommt in Diskussion gerade zum Thema Einwanderung die These von der Gleichheit der Menschen. Dieses Argument ist ebenso absurd wie falsch. Die Entwicklung der verschiedenen Stämme über Jahrtausende hat die Menschen verschieden werden lassen mit unterschiedlichen Begabungen und Denkweisen. Selbst ein Bayer unterscheidet sich noch von einem Friesen in seiner Denkweise, auch wenn diese viel näher beieinander sind als ein afrikanischer Wüstenbewohner mit einem schweizer Almhirten. Dieses Thema aber in einer Diskussion ausführlich zu erläutern bringt einen nur hin him zum oben angesprochenen Rassismus-Argument, was dann wieder von der eigenen Argumentation ablenkt. Stattdessen sollte man darauf eingehen, daß der Gegenüber ja glaubt aus einem Schwarzafrikaner könne problemlos ein Deutscher werden. Also fragt man ihn ganz einfach, ob man selbst oder der Gegenüber ein Chinese werden könne.

Da der Gegenüber keine Antwort haben wird, wird das Argument kommen, daß es ja schon seit jeher Einwanderung gab. Das läßt sich dann ganz leicht entkräften, indem man dem Gegenüber sagt, daß er ja endlich einsieht, daß er zwar kein Chinese werden könne, aber Einwanderung unter gleichartigen Kulturen trotzdem funktioniere und ob er sich vorstellen könne in Österreich zu leben. Denkt immer daran, daß das Ziel ist den Gegner in die Defensive zu bringen, damit man seine eigenen positiven Aspekte vortragen kann.

Wenn der Gegenüber ein eifriger Vertreter von Multikulti ist, ist er es nicht gewohnt sich rechtfertigen zu müssen, weil nur in den seltensten Fällen der Gegner von Multikulti die Überhand hat und der Gegenüber immer schnell dabei ist mit irgendwelchen Nazifloskeln oder Rassismusvorwürfen um sich zu werfen. Wir haben Euch ja schon erklärt, wie ihr diese abwehrt, aber nun geht es zum kräftigen Gegenangriff. Fragt Euren Gegner einfach mal, ob er sich überhaupt mal Gedanken über die negativen Aspekte gemacht hat. Der Gegenüber wird dann mit irgendwelchen kleinen Nebensächlichkeiten antworten, die man seiner Meinung nach leicht in den Griff bekommen wird. Darauf kannst Du dann ganz erschrocken die Frage aufwerfen, ob er sich denn bei all seinem Eifer für Multikulti überhaupt nicht richtig mit den negativen Aspekten auseindergesetzt hat, die da wären: Bürgerkrieg, Aufteilung des Landes in ethnische Teile (Balkanisierung), Unmöglichkeit einer handlungsfähigen Politik durch gegensätzliche Interessen, usw. Die Auflistung schließt Du dann ab mit der Bemerkung, daß Du jetzt verstehen kannst, warum der Gegenüber sich so für Multikulti einsetzt, wenn er sich mit den negativen Aspekten noch gar nicht auseinandergesetzt hat. Der Gegenüber wird meist emotional reagieren und versuchen dieses Argument mit einem “das ist so unwahrscheinlich” abtun. Darauf fragst Du dann, ob er das denn zu 100% ausschließen könne. Die Antwort wird ein Nein sein, aber der Gegenüber wird versuchen noch ein “aber” unterzubringen. Deshalb nutzt Du die Pause nach dem Nein und bedankst Dich für die ehrliche Antwort des Gegenübers.

Stille Zustimmung und Scheinheiligkeit
Die Mehrheit der Deutschen teilt unsere Ansichten, da sollte man sich nicht vertun. Alle Umfragen bestätigen, daß die Deutschen von dieser Demokratie die Schnauze gestrichen voll haben und lieber heute als morgen mit Multikulti und Korruption aufräumen würden. Nur fehlt ihnen dazu der Antrieb und wir sind dank der Deutungshoheit der Medien die Bösen. Aber schaut mal in die Kommentarspalten von Spiegel und Welt, was “das Volk” da kundtut. Da sind selbst wir teilweise noch durchaus lammfromm und die zuständigen Redakteure kommen bei heiklen Themen mit dem zensieren gar nicht mehr nach.

Deswegen sagen wir bei Unterhaltungen auch immer, daß der Großteil der Deutschen unsere Ansichten teilt. Der Gegenüber verneint das natürlich, woraufhin es an uns ist den Beweis zu erbringen. Was passiert denn, wenn viele Türken in einen Stadtteil ziehen? Richtig, die angestammte deutsche Bevölkerung zieht sich in deutsche Gegenden zurück. Die Deutschen machen sich zu Flüchtlingen in ihrem eigenen Land, weil sie sich nicht trauen an passender Stelle den Mund aufzumachen. Fragt den Gegenüber mal, in welchen Multikuli-Stadtteil er denn gerne ziehen würde oder in welche Multikulti-Schulen er seine Kinder schicken würde. Die perfidesten Lügner werden irgendwelche Namen nennen und vage Gründe, warum sie dahin ziehen würden. Wenn das passiert, fragt warum sie das nicht machen, wenn Multikulti doch so schön und erstrebenswert ist. Die Deutschen halten sich fern von Multikulti, weil sie es nicht wollen. Die meisten sagen es zwar nicht offen heraus, aber Taten sind nunmal eindeutiger als Worte, insbesondere bei den Verfechtern von Multikulti. In der Theorie mag Multikulti für manche ja ganz schön klingen, aber in der Praxis sollen es bitte immer nur die anderen haben und nicht man selbst. Weist so oft es geht auf diese Scheinheiligkeit hin.

Ihr könnt natürlich auch versuchen Eure eigenen Argumente zu untermauern, wenn Ihr Euren Gegenüber fragt, warum er denn nicht in einem Multikultiviertel wohnt und er ehrlich antwortet, daß schlechte Schulen für die Kinder und hohe Kriminalitätsraten der Grund sind. Dann könnt Ihr dem Gegenüber zuallererst unter die Nase reiben, daß er ja aus den selben Gründen nicht in eine Multikulti-Gegend zieht, wegen denen andere Deutsche von da wegziehen. Ab dann holt ihr zum Gegenschlag aus und sagt eindeutig, daß es ja gerade an Multikulti liegt, daß die Kriminalität dort so hoch und Bildung eigentlich gar nicht mehr stattfindet und er ja scheinheilig ist Multikulti zu preisen aber selbst nicht mit den Konsequenzen leben will.

Umgang mit Einwanderern
Die schärften Verfechter von Multikulti sind Weiße, aber es gibt auch genügend Neger und Türken, die öffentlich über Multikulti diskutieren wollen. Als “geschützte Minderheit” gehen die meisten von ihnen natürlich ganz anders an eine solche Diskussion heran als ein selbsthassender Deutscher. Nun kann sich der Einwanderer entweder als “gut integriert” darstellen oder behaupten er sei wegen den Deutschen nicht gut integriert. Die Vorgehensweise ist die Gleiche. Fragt einfach mal, was wir Deutschen denn noch tun könnten, damit sich Ausländer hier wohler fühlen. Entweder kommt der Gegenüber mit völlig absurden Forderungen, die ihn selbst bloß stellen oder er zählt Dinge auf, die schon längst getan werden. Im ersten Fall fragst Du ob denn auch andere Ausländer so denken wie er, wobei die Antwort zumeist “ja” lautet. Im zweiten Fall erklärst Du, daß das alles schon getan wird und er trotzdem nicht dankbar ist, was Du als unverschömt empfindest. Die Diskussion kannst Du dann weiterführen indem Du den Gegenüber fragst, ob die Deutschen denn ausländerfeindlich/böse/rassistisch oder sonst irgendein Schlagwort wären. Wenn der Gegenüber dies bejaht, dann frage mal weiter, ob er denkt, daß sich das schnell ändern wird. Wenn er dies auch verneint, frage ihn, warum er überhaupt hier ist, wenn die Deutschen doch so unheilbar ausländerfeindlich/böse/rassistisch wären.

Eine weitere Möglichkeit ist es, einen Ausländer zu fragen, ob er denn gerne Deutscher wäre. Meistens lautet die Antwort “nein”, woraufhin Du dann argumentieren kannst, daß es den Deutschen doch angeblich so gut ginge und den Ausländern so schlecht, warum er denn nicht tauschen wolle. Je nach Antwort kannst Du dann argumentieren, daß er sich hier ja ohnehin nicht integrieren will.

In Diskussionen mit Ausländern über Multikulti solltest Du Dich immer darauf konzentrieren, daß Dein Gegenüber ganz offen zugibt, was er wirklich von den Deutschen hält. Die meisten nicht-europäischen Ausländer halten herzlich wenig von uns und das gilt es dem Publikum aufzuzeigen. Sobald der Gegenüber dies das erste mal offen sagt, stochere immer weiter und fordere immer mehr heraus. Lasse den Gegner emotional werden, bis man den Hass in seinen Augen sehen kann und dann holst Du zum finalen Schlag aus: “Wenn Du uns Deutsche so verachtest, warum bist Du dann überhaupt hier?” Diese Frage alleine wird das Publikum auf Deine Seite bringen und die Diskussion kannst Du damit beenden.

Umgang mit den Medien
Die Medien sind gegen uns. Da müssen wir uns nichts vormachen und selbst die nettesten Wort von Redakteuren oder Assistenten werden daran nichts ändern. Im Gegenteil, je freundlicher der Redakteur, desto schlimmer die Hintergedanken. Als wir vor einigen Jahren mit dem Projekt “Der Nonkonformist” begonnen haben, bekamen wir eine Anfrage von Patrick Gensing (damals noch unbekannt) eine Sendung über uns machen zu dürfen. Gensing war so nett und freundlich, daß er von uns nach dem ersten Telefonat schon den Spitznamen “Der Schleimer” erhielt. Natürlich wurde uns auch versichert, daß die Berichterstattung vollkommen objektiv sein würde und man der Öffentlichkeit nur mal ein Genaueres Bild zeigen wolle. Das haben wir dann auch akzeptiert, aber wir sind ja nicht von vorgestern und hatten für Gensing einen Vetrag mit den besprochenen Dingen aufgesetzt, unter anderem auch mit dem Inhalt “Die Redaktion verpflichtet sich objektiv zu berichten und keine Aussagen zu entstellen oder aus dem Zusammenhang zu reißen um sie in einem anderem Licht darzustellen.” Lange Rede, kurzer Sinn, Gensing war dazu nicht bereit und stattdessen gab es einen Beitrag über Der Nonkonformist aber nicht mit uns. Die restliche Laufbahn von Gensing dürfte weitreichend bekannt sein, zählt er doch heutzutage zu der vordersten Front der Hetzer. Seitdem beantworten wir alle Anfragen von Fernsehredakteuren mit dem gleichen Vertragswerk, woraufhin sich das Gespräch dann immer erledigt hat. Es heißt zwar, daß es keine schlechte Werbung gibt, aber zum Affen machen lassen wir uns nicht.

Bei Radios sieht das ganz anders aus, da die meisten Sendungen “live” gesendet werden und auch bei “live” Fernsehsendungen sollte man ruhig die Chance nutzen, wenn man nicht gerade anonym bleiben möchte. Generell läßt sich bei Radiointerviews die Identität schützen, wenn man selbst den Radiosender via Internet anruft.

Generell sagt nie etwas, das strafrechtliche Konsequenzen haben kann und vertraut bei den Medien keinem. Egal wie nett und freundlich Ihr behandelt werdet, seid immer auf der Hut.

Rabulismus
Wer kennt nicht Michel Friedman, dessen rabulistische Diskussionstaktiken berühmt und berüchtigt sind. Recht hat er eigentlich nie, bekommt es aber trotzdem aufgrund seiner abfälligen Diskussionsart. Michel Friedmans gibt es viele und notfalls muß man einfach mal eine Diskussion mit so einem Menschen sausen lassen. Dazu genügt der dezente Hinweis, daß man hier sei um zu diskutieren und nicht um sich Worte in den Mund legen oder sich unterbrechen zu lassen. Beim zweiten mal fügt dann noch den Hinweis hinzu, daß dem Gegenüber ja offenbar die Argumente fehlen, wenn er so diskutieren muß und man gehen werde, wenn sich die Diskussion nicht auf Argumente beschränkt. Beim nächsten mal seid auch wirklich so konsequent und geht, mit dem Hinweis, daß Ihr mehrmals darum gebetet hattet doch sachlich zu diskutieren, aber daß der Gegenüber offenbar die sachliche Auseinandersetzung fürchtet.

Schlußgedanken
Wenn Du Dich egal in welchem Rahmen auf eine Diskussion einläßt, denke immer daran, daß es nicht gilt Deinen Gegenüber zu überzeugen, sondern das Publikum. Der Gegenüber ist eine Einzelperson; das Publikum kann Dutzende oder Millionen sein. Sei vor allem immer freundlich und positiv, aber in Deinem Auftreten bestimmt und selbstbewußt, und vor allen Dingen bleibt sachlich.

Sobald Du eine Diskussion vor dem Publikum eindeutig gewonnen hast, lasse Dich nicht lange auf weitere Diskussionen auf irgendwelchen Nebenschauplätzen ein. Zeige, daß Du besser bist, aber verhalte Dich nicht überheblich.

Die hier dargestellten Argumentationsmuster lassen sich im realen Leben ebenso anwenden wie im Internet. Natürlich ist vieles noch verbesserungswürdig, aber wir hoffen dem einen oder anderen mit diesem Aufsatz helfen zu können andere Menschen zu überzeugen. Falls Ihr Anregungen habt, tragt die in die Kommentarspalte ein und wir werden beizeiten eine aktualisierte Version dieses Aufsatzes bereitstellen.

Der Nonkonformist


Quelle und Kommentare hier:
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