Der Mensch und die Person – Eine Kurzgeschichte

von Holger Schmid

Nun, die Geschichte ist wirklich schnell erzählt, auch wenn es sich eigentlich um keine Geschichte handelt. Alle eingetragenen Firmen unterliegen dem Handelsrecht [1] und versenden dementsprechend Angebote, die man annehmen oder ablehnen kann.

Wer oder was als Firma eingetragen ist, lässt sich mit relativ wenig Aufwand bei entsprechenden Anbietern überprüfen. [2] Blöderweise hat man bei einigen Firmen den Mitarbeitern zwar Dienstausweise ausgestellt, aber leider vergessen ihnen mitzuteilen, dass sie lediglich Angestellte einer Firma ohne Sonderrechte sind.

Was ist eine Person?

Geschäfte und Verträge dürfen lediglich Personen abschließen. [3] Was eine Person rechtlich ist, weiß jeder der schon einmal Post von der (Firma) Gericht bekommen hat. Dort steht grundsätzlich: In Sachen X gegen Y.

Wenn man in ein Auto steigt und es benutzt, dann wird man nicht automatisch zu einem Auto. Genauso verhält es sich mit der Person. Wikipedia erwähnt zwar die Herleitung aus dem Lateinischen persona, „vergisst“ dabei allerdings die Übersetzung. Persona bedeutet nämlich Maske. Also nur der Mensch mit Maske, die Person – die Sache, kann Geschäfte tätigen.

Doch was genau ist der Mensch?

Ist der Mensch dieses Stück Fleisch, Knochen, Haut und Nervengewebe? Oder ist der wahre Mensch dass was wir als Seele bezeichnen? Und benutzt die Seele nicht den Körper, wie der Körper das Fahrzeug?

Solange wir nicht wissen was wir sind, solange wird man die Sache herumschubsen und dirigieren wollen.

Andererseits könnte man ja die Maske auch so benutzen, wie man ein Fahrzeug verwendet. Und nicht vergessen, hinter jeder Person ist ein Mensch und hinter jedem Mensch eine Seele.

Gutes Gelingen wünscht euch, Holger (schmid_67-ät-web.de)

Quellenangaben

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Handelsrecht_(Deutschland)
  2. https://www.upik.de/
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Person

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