Der rasche wirtschaftliche Verfall Österreichs

von Johannes

Österreich ist in kürzester Zeit vom „Musterknaben der EU“ zu einem der Schlusslichter geworden – ein weiterer Sanierungsfall bahnt sich an!

regierung_apaUnd die Politik? Stritten sie nach den beiden Landtagswahlen ob der blauen Zugewinne: „Warum die Idioten (die Wähler) die Blauen (FPÖ) wählen?“ (Facebookeintragung einer SP-Politikerin in der Steiermark) und taten völlig überrascht warum immer mehr Wähler ihnen das Vertrauen entziehen. Arbeiten, Entscheidungen treffen, Politik für die Bevölkerung machen, rutschte aus den Tagesagenden unserer rot/schwarzen Regierenden. Zuviel zu tun hatten sie mit Eurovisions Song Contest und Life Ball (Homosexualität / Transgender / Gendern / etc.) und jetzt mit einer völlig ausser Rand und Band gelaufenen Asylantenpolitik, wo sie sich gegenseitig die Schuld zuschieben.

Vor allem zwei schwarze Minister zeichnen sich aus, für das wirtschaftliche Debakel verantwortlich zu sein. Und zwar der Vizekanzler und der Finanzminister … inklusive den ebenfalls gescheiterten und erfolglosen Vorgängern, speziell seit Josef Pröll, der ja bekanntlich die größte Bankpleite Österreichs den Steuerzahlern zum Geschenk machte.

Nun wird nicht die wirtschaftliche Lage in Österreich verbessert, sondern, im Gegenteil, durch noch strengere und teilweise sinnlose Regelmentierungen allen Mittel- und Kleinunternehmen zusätzliche Hürden der scheinbar allmächtigen Beamten installiert. Hunderte Finanzkontrolleure werden auf Steuerzahlers Kosten aus der Pension zurück geholt um eben aus diesen Betrieben die allerletzten Euros herauszupressen.

Ein mir bekannter Steuerberater und Buchprüfer sagte vor einiger Zeit:

„Sie müssen sich an die kleinen und mittleren Betriebe halten, denn dort können sie ihre Macht ausspielen. Bei Grossbetrieben fehlt den Juristen in den Finanzämtern das Fachwissen. Großbetriebe, vor allem internationale Konzerne, werden kaum mehr geprüft, weil die Unternehmensjuristen einfach mehr Wissen haben und mehr Tricks kennen. Damit werden auch teure Finanzverfahren bei Gerichten verhindert. Teuer für die Republik, dh. teuer für den Steuerzahler!“

Die Vertretung der Unternehmer, die Wirtschaftskammer, ist ein trauriger Fall von Inkompetenz, Ahnungslosigkeit, Lethargie, Selbstbeweihräucherung und internen Machtkämpfen geworden. Für die Belange der Unternehmer setzen sie sich fast ausschliesslich bei den Zwangsmitgliedsbeiträgen ein. Denn in der eigenen Partei (ÖVP) dürfte eine aktive und unternehmenssolidarische Wirtschaftskammer derart wildgewordene Politiker wie Mitterlehner und Schelling nicht zulassen bzw. müsste sie zurückpfeiffen.

Im heutigen Österreich ist eine Unternehmensneugründung ein Selbstmordkommando angesichts der Allmacht und Willkür der Behörden.

Extrem hohe Steuern und Auflagen lassen kaum Unternehmenszuzüge aus dem Ausland zu, eher sind Abgänge, Mitarbeiterentlassungen und Schließungen die Regel. So unternehmerfeindlich wie Österreich ist derzeit kein anderes Land in Europa!

Und dann wundern sich, bei aller Selbstbeweihräucherung und Selbstüberschätzung, die beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP über die Stimmverluste bei Wahlen? Stimmverluste, die dramatisch den Vertrauensverlust aufzeigen.

Aber wie eingangs erwähnt, sie „spucken nicht in die Hände“ um wieder ein unternehmerverträgliches, liberales Wirtschaftsklima zu schaffen und den Steuerdruck verringern, lieber streiten sie um Asylquoten und warum die Blauen sie derzeit bei Wahlen mit „Erdrutschsiegen“ demütigen.

Wobei ich der Meinung bin, dass die Blauen nicht unbedingt die besseren Politiker sein werden, wenn sie an den Hebeln der Macht sitzen.

Noch etwas macht nachdenklich. Von uns Bürgern verlangt der Staat komplette Transparenz und absolute Kontrolle. Selbst dagegen versteckt und verheimlicht er möglich viel von jenem Fluss der Steuergelder, der allerdings viele von uns sehr interessieren täte. Vor allem, weil wir diesen Politikern schon lange nicht mehr trauen!

Bedrohlich ist nicht nur, dass Österreich in der EU plötzlich das Schlusslicht bezüglich Wirtschaftswachstum ist, wirklich bedrohlich sind die weiteren Massnahmen, den kleinen und mittleren Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes „die Hölle heiss zu machen“. Damit werden viele dieser, ehemals Stützen der Wirtschaft und der Steuereinnahmen, verschwinden. Denn welch dummer Mensch tut sich das in Zukunft noch an, als voll verantwortlicher Unternehmer der Willkür der Repressalien wildgewordener Politiker respektive eines Staates in Diktaturmanier ausgesetzt zu sein? Der Niedergang scheint fix zu sein, solange diese Art von Politikern über uns bestimmen!

Ich allerdings frage mich immer, wer wählt dieses Gesocks und Gesindel überhaupt noch?


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