Der Vatikan und die Stadt Rom verklagen Deutschland auf Schadensersatz in Milliardenhöhe

Rom: Vor dem internationalen Gerichtshof wollen der Vatikan und die Stadt Rom als Rechtsnachfolger des einstigen Römischen Reiches gegen die Bundesrepublik Deutschland Schadensersatzklage in Milliardenhöhe einlegen. 

Es geht um die Niederlage des Römischen Heeres aus dem Jahr 9 nach Christi, die als Varusschlacht oder die Schlacht vom Teutoburger Wald Geschichte schrieb. Dabei wurden drei römische Legionen samt ihren Hilfstruppen vollständig von den Germanen unter Führung des Arminius (Hermann) vernichtet.

Nach Prüfung von internationalen Rechtsanwälten und Experten verstieß jedoch der Aufstand der Germanen gegen die römischen Besatzertruppen gegen das Völkerrecht. Die Römer besaßen das Mandat zur Verwaltung der Rheinprovinzen und der germanischen Stammesgebiete rechtmäßig. Aus dem Vatikan und der Stadt Rom hieß es, man wolle vor allem Wiedergutmachung und Anerkennung für das erlittene Unrecht erreichen.

Die geforderte Schadenssumme in Höhe von 33 Milliarden Euro sei nur symbolisch zu verstehen. Würde man den Wert der verlustig gegangenen Soldaten und ihrer Ausrüstung, sowie die fortan fällig gebliebenen Steuereinnahmen mit nur einem Zinssatz von 1 Prozent verzinsen, käme man auf einen Betrag in unendlichen Höhen.

Man wolle deshalb lieber einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen und sich endlich um ein normales Verhältnis beider Staaten bemühen.


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