Der Völkermord von Srebrenica eine Lügengeschichte?

Von NEOPresse

Franz Krummbein – Das Thema Srebrenica ist heute Gegenstand politischer Spekulationen, obwohl es immer mehr Hinweise darauf gibt, dass es sich um eine durchgeplante Operation muslimischer Geheimdienste gehandelt hat.

Foto: Grabsteine an einer Gedenkstätte des Massakers / Michael Büker
Foto: Grabsteine an einer Gedenkstätte des Massakers / Michael Büker

Dieser Tage wird weltweit wieder an den von Serben während des Krieges im Juli 1995 begangenen »Völkermord an 8000 bosnischen Muslimen in Srebrenica« erinnert.

Russland hat den Entwurf einer Srebrenica-Resolution im Weltsicherheitsrat mit Veto belegt. Für das Dokument, in dem die Ereignisse von 1995 in Ex-Jugoslawien als Völkermord eingestuft werden, stimmten zehn Ratsmitglieder. Weitere vier – China, Angola, Nigeria und Venezuela — enthielten sich der Stimme.

Die von Großbritannien unter Mitwirkung der USA vorgelegte Resolution ist aus Sicht Russlands „absolut antiserbisch“. Nach Ansicht von Russlands Außenminister Sergej Lawrow würde die Resolution nur weitere ethnische Probleme auf dem Balkan provozieren, statt die dort ansässigen Völker auszusöhnen.

Das Dokument wertet den Mord an etwa 8.000 bosnischen Muslimen im Juli 1995 in Srebrenica als Völkermord. Moskau fordert, dass alle Opfer jener Tragödie in der Resolution genannt werden. Nach serbischen Angaben handelte es sich in Srebrenica um eine Vergeltungsaktion, nachdem muslimische Kämpfer Serben in ihren Dörfern massakriert hatten.

Damals erarbeitete die kroatische Führung im engen Kontakt mit der Nato den Plan eines Blitzkrieges gegen die Republik Serbska Kraina der kroatischen Serben. Um die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit abzulenken, wurde über Sonderpressekonferenzen, Reportagen und andere Formate eine Meldung über Satellitenaufnahmen ins Informationsfeld laviert, welche angeblich Massaker im bosnischen Srebrenica beweisen würden. Diese Aufnahmen zeigten allerdings nur irgendwelche Erdarbeiten und waren insgesamt von ungewisser Art, wie übrigens viele Videoaufnahmen, die die USA heute zur Ukraine demonstrieren. Die Hauptsache war jedoch getan: Die europäische Öffentlichkeit sprach nun von Massengräbern in Srebrenica, und die nachfolgende antiserbische Operation der kroatischen Armee war somit in den Nachrichten in den Hintergrund gedrängt und hatte sogar eine „moralische“ Rechtfertigung bekommen.

Serbiens Präsident Tomislav Nicolic hat Russlands Veto gegen den Entwurf einer Srebrenica-Resolution im Weltsicherheitsrat hoch eingeschätzt:

„Heute ist nicht nur eine Abstempelung des ganzen serbischen Volkes als ein Volk, das Völkermord zu seinem Ziel setzt, verhindert worden. Auch hat Russland gezeigt, dass es ein echter und ehrlicher Freund ist. Das ist ein großer Tag für Serbien“.

Klar ist, dass Moskau mit diesem Schritt einen internationalen Skandal verhindert hat und der serbischen Regierung dabei hilft, ihr Gesicht zu wahren. Der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, hatte zuvor mit dem Austritt aus Bosnien-Herzegowina gedroht, wenn die Resolution im Weltsicherheitsrat durchgekommen wäre.

Serbischer Journalist und Schriftsteller Nikola Zivkovic kommentiert:

„Das Gebiet um Srebrenica wurde im Juli 1995 Tag und Nacht von zahlreichen westlichen militärischen Beobachtern und von US-Satelliten überwacht. Es gibt bislang keine Zeugen, Beweise oder Fotos von Massenerschießungen solcher Dimension. Hätten sie stattgefunden, müßten sie stundenlang gedauert haben. Solch ein Ereignis geheimzuhalten und nicht zu fotografieren, wäre bei der Präsenz der vielen westlichen Militärs unmöglich gewesen.

Naser Oric, der Kommandeur der muslimischen Streitkräfte in Srebrenica, muß sich vor dem Haager Tribunal verantworten. Seine Verbrechen werden von holländischen Uno-Blauhelmen bezeugt, die damals dort stationiert waren. „Die Überlebenden haben Zeugnis abgelegt über das, was sich im Lager der Mudschaheddin abgespielt hat. Ihre Zeugnisse werden durch Fotografien bestätigt, die die Männer aus dem Hinrichtungskommando aufgenommen haben, als sie neben ihren serbischen Opfern posierten. Auf den Fotos (alle mit Datum versehen) kann man gefangene Serben sehen, die gefesselt am Boden liegen und noch leben. Die Männer aus dem Hinrichtungskommando fotografierten die Hinrichtungen nicht nur, sondern filmten sie auch und stellten damit Propagandamaterial für ausländische Geldgeber her. Eine Kopie des Bandes mit der rituellen Schlächterei wurde später als Geschenk an Präsident Alija Izetbegovic geschickt.“, berichtete im September 2001 das Magazin Slobodna Bosna aus Sarajevo. Die deutsche Frau eines Mudschahed war Augenzeugin mehrerer Exekutionen 1995 im Dorf Guca Gora bei Tuzla. Darüber berichtet sie in ihrem Buch.

Eine weitere Frage bleibt: Warum wurden die Serben aus der Gegend um Srebrenica kaum erwähnt, die bis 1994 von Muslimen ermordet wurden? Sie sind alle identifiziert. Bei der serbischen Eroberung von Srebrenica sind viele Muslime von den Serben ermordet worden, die zuvor ihre Angehörigen massakriert aufgefunden hatten. Das ist natürlich keine Entschuldigung. Es gehört aber zur ganzen Wahrheit dazu. Warum wird in westlichen Medien die Anzahl der bosnisch-muslimischen Toten erhöht und die der Serben verringert?

Am 2. August 2015 ist der 20. Jahrestag der Vertreibung von etwa 200.000 Serben aus ihren Häusern und Dörfern in der Krajina. Wie werden die westlichen Medien darüber berichten?”

Auf einen weiteren Aspekt hatte Prof. Milivoje Ivanisevic von der Universität Belgrad hingewiesen. Er hatte die Vermisstenliste des IKRK (Internationales Rotes Kreuz) geprüft und entdeckt, dass auf der Liste etwa 500 Personen als „vermisst“ geführt wurden, die schon vor der Einnahme Srebrenicas gestorben waren. Als er diese Vermisstenliste dann mit der Wählerliste für die Herbstwahlen von 1996 (also einem Jahr nach dem „Massaker von Srebrenica“) abglich, fanden sich Namen von 3016 Personen auf der Wählerliste, die auf der IKRK Liste als „vermisst“ aufgeführt waren. Hatte die bosnisch-muslimische Regierung Tote wählen lassen – beging also Wahlbetrug – oder waren die Wähler tatsächlich am Leben und das „Massaker“ war ein Betrug?

Die Medien und das Haager Tribunal gingen offensichtlich davon aus, dass in einer Region, in der seit Jahren ein Bürgerkrieg wütete, nur Serben schossen und nur Muslime starben und alle Leichen, die unter den Schlachtfeldern gefunden wurden, demnach Muslime waren. Im Verlauf der Exhumierungen war das Tribunal weder daran interessiert die Identität der Leichen festzustellen, noch den Todeszeitpunkt oder die Ursache.

Srebrenica ist eine kleine Stadt im Osten der ehemaligen jugoslawischen Republik (und des heutigen von der NATO mittels Feuertaufe gegründeten Staates) Bosnien-Herzegowina, eine bis Mitte der 90er Jahre mehrheitlich von Moslems bewohnte Enklave in serbischem Siedlungsgebiet. Aber Srebrenica war mehr: in der bald von UN- und NATO-Truppen besetzten, vom Bürgerkrieg zerrissenen Teilrepublik war es eine von den Besatzern installierte (schein-)entmilitarisierte “Schutzzone”. Alle diese “Schutzzonen” lagen in mehrheitlich von Serben bewohnten Gebieten, standen aber unter UN- bzw. (was dasselbe ist) NATO-Kontrolle. Im Schutz der ausländischen Besatzer verübten die gar nicht “entmilitarisierten”, sondern mit modernen Waffen ausgerüsteten Moslems Überfälle auf die umliegenden serbischen Dörfer, deren Bewohner sie viehisch mißhandelten, folterten und abschlachteten.

Am 20. Jahrestag “des Massakers von Srebrenica” sieht die Expertin Jelena Guskowa keine Beweise für einen Völkermord an Muslimen durch bosnische Serben. Guskowa leitet das Forschungszentrum für die gegenwärtige Balkan-Krise am Slawenkunde-Institut der Russischen Wissenschaftsakademie. Hier ist ihr Kommentar:

“Das Thema Srebrenica ist heute Gegenstand politischer Spekulationen, obwohl es immer mehr Hinweise darauf gibt, dass es sich um eine durchgeplante Operation muslimischer Geheimdienste gehandelt hat.

Srebrenica gilt derzeit als Synonym für Völkermord an Muslimen. Diesen Völkermord sollen serbische Militärkräfte im Juli 1995 begangen haben. Schon damals hatten Manipulationen mit den Opferzahlen begonnen. Im Jahr 2009 erklärte das Europaparlament den 11. Juli zum „europäischen Gedenktag für die Opfer des Völkermords von Srebrenica“, wo rund 8.000 Zivilisten von bosnischen Serben ermordet worden seien. Diese Opferzahl lässt sich aber durch keine Fakten bestätigen.

Mittlerweile tauchen neue Unterlagen auf, die eine andere Version der Geschehnisse ermöglichen und die Zahl der Todesopfer korrigieren. Menschen, die damals dabei waren, greifen zu Wort, Geheimdienste einiger Länder legen ihre Daten offen, detaillierte analytische Berichte (die zum Teil von westlichen Forschern und Journalisten stammen) werden vorgelegt.

Im Jahr 1999 zitierte der UN-Generalsekretär in seinem Bericht einige Bosnier aus Srebrenica mit den Worten, Präsident Izetbegovic habe ihnen gesagt, dass ein Nato-Einsatz nach seinen Angaben nur unter der Bedingung möglich sei, wenn die Serben in Srebrenica eindringen und „mindestens 5.000“ Bewohner töten würden.

Das bestätigte Hakija Meholjic, Ex- Polizeichef von Srebrenica. In einem Interview mit dem Magazin „Dani“ sagte er, Izetbegovic habe sich an eine Delegation aus Srebrenica mit den Worten gewandt:

„Bill Clinton hat mir im April 1993 vorgeschlagen: Ein Stoßtrupp soll in Srebrenica einmarschieren und 5.000 Muslime niedermetzeln – dann wird es eine Militärintervention geben“.

Im Zeitraum zwischen 2003 und 2006 wurden 2.442 Tote in Massengräbern gefunden – diese Menschen sollen im Juli 1995 erschossen worden sein. 914 von ihnen stimmten aber im September 1996 bei den damaligen Wahlen ab.

Experten des Jugoslawien-Tribunals nahmen die Massengräber unter die Lupe. Wenn man ihre gerichtsmedizinischen Befunde analysiert, stellt es sich heraus, dass die Todesursache in 92,4 Prozent der Fälle offiziell nicht festgestellt wurde.

Weder unter UN-Kräften noch unter zahlreichen Journalisten gab es im Juli 1995 jemanden, der den „Völkermord“ in Srebrenica mit seinen eigenen Augen gesehen hatte.

Unter EU-Druck beeilten sich die Serben, ihre Schuld einzugestehen. Das sollten sie aber nicht tun, solange nicht alle Umstände jener Ereignisse in Srebrenica geklärt und offengelegt sind. Sonst gilt dieses Geständnis als Bestätigung der Nato-Behauptung, wonach die Serben an allem schuld seien, was in den 1990er Jahren auf dem Balkan geschehen war. Dadurch rechtfertigt die Nato auch ihre Bombenangriffe im Jahr 1999”.

Einer der eifrigsten deutschsprachigen Propagandisten für die serbische Sache wohnt in der Nordwestschweiz und tritt meist unter dem Pseudonym Alexander Dorin auf. Srebrenica ist die Krönung des antiserbischen Medienfeldzuges, meint Dorin. Immer wenn die Serben mal aufbegehren, wird Srebrenica heranzogen, sagt er im Interview (Junge Welt, 11.07.2009):

Dorin: Die serbische Armee hat damals vor den Augen der Weltöffentlichkeit die gesamte muslimische Zivilbevölkerung von ca. 25.000 Menschen evakuiert und sicher in muslimisch kontrolliertes Gebiet geleitet. Man stellte ihnen Nahrung und Busse zur Verfügung. Niederländische Blauhelmsoldaten bezeugten, daß diese Zivilisten gut behandelt wurden. Bis heute kann man ca. 2.000 Tote vorweisen. Alles deutet darauf hin, daß es sich dabei größtenteils um Gefechtstote handelt. Es soll nun jeder selbst beurteilen, ob man das als Völkermord bezeichnen kann.

Journalist: Evakuiert wurden aber doch nur Frauen und Alte, die gesamte männliche Bevölkerung im wehrfähigen Alter wurde isoliert und fiel, wie es heißt, kurz danach einem Massaker zum Opfer.

Dorin: Fast die gesamte männliche Bevölkerung hatte Srebrenica vor dem Fall zusammen mit den Truppen des berüchtigten bosnisch-muslimischen Kriegsherren Naser Oric verlassen. Diese Truppe Tausender muslimischer Männer lieferte sich auf dem Weg in die muslimische Stadt Tuzla mehrere Gefechte mit dem serbischen Militär. Dabei starben auf muslimischer Seite mindestens 2000 Männer. In der Stadt blieben eher ältere Männer und Jugendliche zurück. Einige von ihnen wurden von den Serben zwecks Befragungen gruppenweise nach Bratunac gebracht. Niederländische Blauhelmsoldaten sprachen von einigen Bussen mit diesen Insassen. Die Serben erhofften sich durch die Befragung genauere Informationen über Orics Truppen, die seit 1992 massenhaft Verbrechen gegen die serbische Zivilbevölkerung in der Region verübt hatten. Obwohl die Stadt 1993 zur entmilitarisierten UNO-Schutzzone erklärt worden war, konnte die muslimische Armee unter den Augen der Vereinten Nationen ungehindert weiter morden.

Journalist: Was passierte nach der Befragung mit den Männern?

Dorin: Die Leute wurden im Anschluß freigelassen. Sogar Ibran Mustafic, damals muslimischer Bürgermeister von Srebrenica, bestätigt, von den Serben unversehrt freigelassen worden zu sein.

Journalist: Berichten zufolge lagen die meisten der gefundenen Toten in Massengräbern, ihre Hände waren auf dem Rücken gefesselt.

Dorin: Die Ermittler des NATO-gesteuerten Jugoslawien-Tribunals standen unter Druck, einen Völkermord zu beweisen. An den ca. 2.000 in einem weiten Umkreis von Srebrenica gefundenen Toten, deren Zahl mit der der Gefechtstoten übereinstimmt, konnten die Ermittler keine Exekutionsverletzungen nachweisen – das zeigt ihr eigener Report von 2001, der dennoch als Exekutionsbericht betitelt wurde. Also wurde behauptet, man habe an einigen Stellen 380 Fesseln und Augenbinden gefunden. Doch den serbischen Ermittlern wurde der Zugang untersagt. Das Tribunal hat unterdessen über 1.000 Srebrenica Beweise vernichtet, angeblich aus “Platzmangel”.

Das größte Verbrechen hat der Westen zu verantworten. Das bewusste Schüren von Animositäten und Krieg, um das Land Jugoslawien zu zerschlagen und zu schwächen – rein aus politischen Gründen.

Damals Jugoslawien, heute Ukraine. Die „westliche Demokratie“ hat in beiden Fällen keinen beruhigenden, sondern im Gegenteil einen kriegerischen Ausgang begünstigt. Damit haben sich sowohl NATO, als auch EU, als unfähige Konfliktlöser „berühmt“ gemacht! Was in der Ukraine geschieht, lässt sich mit der Errichtung der Diktatur von Pinochet in Chile vergleichen. Odessa, Mariupol, Luhansk, Donezk. Jede Stadt gleicht Srebrenica in Jugoslawien. Warum wird im Westen darüber nicht gesprochen?

Erschienen bei www.berlin-athen.eu


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