Deutsche Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg

Die sowjet-bolschewistische Kriegsgefangenschaft während und nach dem Zweiten Weltkrieg war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht.

Die Befürchtungen der deutschen Führung hinsichtlich der Behandlung von deutschen Kriegsgefangenen durch die Sowjets sollten sich als sehr begründet erweisen; von den ersten Tagen des Rußlandfeldzuges an wurden deutsche Soldaten, die der Roten Armee in die Hände fielen, meist getötet und oft grausam verstümmelt. Im weiteren Verlauf des Krieges pflegten die Sowjets häufig auch ganze Lazarette niederzumachen.

Die Todesstatistik für deutsche Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft sah wie folgt aus:

Von den 1941/42 in Gefangenschaft geratenen verstarben 95 %.
Von den 1943 in Gefangenschaft geratenen verstarben 70 %.
Von den 1944 in Gefangenschaft geratenen verstarben 40 %.
Von den 1945 in Gefangenschaft geratenen verstarben 25 %.
Von den ca. 3.155.000 deutschen Kriegsgefangenen in der UdSSR verstarben, meist als Folge von Unterernährung und Krankheiten, ca. 1.110.000 Mann, das sind 35,2 %.

Die letzte größere Entlassung von Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion („Heimkehr der Zehntausend“) fand 1955 statt. Vorangegangen war ein Staatsbesuch des BRD-Bundeskanzlers Konrad Adenauer vom 8. bis 14. September 1955 zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen und zwecks Freilassung deutscher Kriegsgefangener.

http://de.metapedia.org/wiki/Kriegsge…
http://de.metapedia.org/wiki/Sowjet-b…
http://de.metapedia.org/wiki/Deutsche…
http://de.metapedia.org/wiki/Verbrech…


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: