Deutschland beherbergt fast ein Fünftel der US-Auslandstruppen

Von Marco Maier

Knapp jeder fünfte im Ausland stationierte US-Soldat ist in Deutschland stationiert. Nach Japan ist die Bundesrepublik damit am stärksten betroffen.

Derzeit befinden sich rund 200.000 der insgesamt 1,32 Millionen aktiven US-Soldaten im Ausland. Das sind rund 15 Prozent des Militärpersonals. Davon sind 39.345 (19,7 Prozent) in Japan, 34.805 (17,4 Prozent) in Deutschland und 23.468 (11,8 Prozent) in Südkorea stationiert. US-Truppen befinden sich demnach in rund 800 US-Militäreinrichtungen und sonstigen US-Institutionen in insgesamt 177 Ländern. Alleine diese militärische Expansion verursacht Kosten von rund 100 Milliarden Dollar.

Eine Grafik von „Visual Capitalist“ (dort auch in größerer Auflösung) verdeutlicht die Ausdehnung des „US-Empires“:

Donald Trumps Pläne sehen bislang jedoch (trotz anderslautender Wahlkampfversprechen) keine Reduktion der Auslandstruppen vor und zudem eine dramatische Erhöhung des Militärbudgets um 54 Milliarden Dollar. Das entspricht in etwas jener Summe, die Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Indien für ihre Truppen ausgeben. Angesichts der knappen Kassen und des Erreichens der Schuldenobergrenze stellt sich jedoch die Frage: Wie will er dies finanzieren?


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: