Deutschland kann sich nicht auf Merkel verlassen

von WiKa

Deutsch-Absurdistan: Da schließt sich natürlich nahtlos die Frage an, warum man Merkel überhaupt wählen sollte? Richtig, man kann sie gar nicht wählen, außer einige wenige in ihrem Wahlkreis. Sie wird uns nämlich von einer Partei namens CDU brutal übergestülpt. Und das auch nur, weil in dieser Partei (nicht in Deutschland) die ultimative Alternativlosigkeit regiert. Diese wiederum hat auch einen Namen und hört für gewöhnlich auf “Angela Merkel”, alias “Hells Angela” oder auch “Mutter Terroresia”. Wir sind also zu Gast in der Villa Muttikult.

Das es jetzt aber einen Typen wie den Donald Trump aus Übersee braucht, dass diese Frau endlich mal zur Einsicht kommt, ist schon harter Tobak. Hier wird sie zu dem Komplex zitiert: “Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, sind ein Stück vorbei”[Spei Gel auf Linie]. Interessant, aber für Politiker dieser Couleur durchaus üblich, ist die verschwurbelte Rede in der dritten Person. Wenn Merkel von “wir” redet, maßt sie sich an für eine Mehrheit zu reden. Selbst wenn die CDU mal 30 Prozent bei den Wahlen bekommt, bei einer Wahlbeteiligung von 60 Prozent, redet sie immer noch von, für und über eine Minderheit im Lande.

Aber das von ihrer neusten Erkenntnis ausgehende Signal stimmt hoffnungsfroh, selbst wenn sie im Majestätsplural daherschwätzt. Sie bereitet den Pöbel darauf vor, dass der wieder etwas ganz anderes serviert bekommt, als was man ihm derzeit offeriert. Von den Wahlversprechen reden wir besser gar nicht. Das ist an sich nichts neues und Merkels Versprecher sind diesbezüglich legendär. Ebenso ihre Ehrlichkeit, dass die deutschen beispielsweise keinen ewigen Anspruch auf Demokratie und Wohlstand haben. Sie will das alles über eine “marktkonforme Demokratie” monetarisieren. Mithin spiegelt der Donald Trump sehr unverblümt das Wesen der Merkel-Junta wider, nur viel brutaler. Sie hat auch nur ihre eigene Politik im Schädel und verlässt sich ausschließlich auf ihren Majestätsplural, den sie dann als Mehrheit anerkennt.

Große Geister und tiefe Gräber

Es erstaunt, dass Merkel dafür einen externen Aufhänger braucht, um die Unzuverlässigkeit endlich einmal zu thematisieren. Sie setzt scheinbar darauf, dass die Masse wieder einmal nicht begreift, was nach dem September 2017 hier abläuft. Sicher, die Deutschen hätten den “Geh sieben-Gipfel” in Italien nicht benötigt, um die “Enttäuschung Merkel” zu realisieren. Allerdings sind die großen Geister, die das erkannten, größtenteils längst unter der Erde.

Aber auch hier besticht Merkel mal wieder mit ihrer totalen (verklausulierten) Ehrlichkeit, nebst ihrem Majestätsplural, was mehr als bedauerlich ist. „Wir müssen unser Schicksal wirklich in die eigene Hand nehmen“[FAZ]. Sicher, für sie kann das Flucht oder Asyl bedeuten. Vielleicht will sie langfristig gar noch in die großen Fußstapfen ihres Ziehvaters Erich Honecker treten, wer weiß? Zutreffender hätte sie vor der Bundestagswahl jetzt formulieren müssen: „Ihr müsst euer Schicksal wirklich in die eigene Hand nehmen“. Schließlich kann man sich auf eine Angela Merkel nur bei total leeren Versprechungen und belanglosen Worthülsen todsicher verlassen.

Mit etwas Glück wird das Ministerium für Agitation und Propaganda bis zum September einen wiederholten “Angela-Hype” um die Kanzler|ine veranstalten, sodass sich die kleine CDU-Mehrheit, die für die Gängelung der Rest-Republik zuständig ist, erneut breitschlagen lässt die CDU nach vorne zu bringen. Dass sie Trumps unverschämtes und unverblümtes Maß an Ehrlichkeit jemals erreichen wird, das mag man offen bezweifeln.


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: