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Die Bevölkerung als Arbeitsvieh – Kombilohn: Steuergeschenk für die Wirtschaft

von Grilleau

clement-finger

Die Bevölkerung wird zum Arbeitsvieh wie in Burma. Denn heute schon wird Demonstration als geduldete Kriminalität verteufelt. Mit Ein-Euro-Jobs und Kombilöhnen wird die Tarifautonomie systematisch untergraben und die Arbeit, das einzige Gut des Menschen, inflationiert. Mit dem Kombilohn unterstützt der Staat Niedriglöhne und Hungerlöhne. Mit dem Kombilohn bezahlt sich der Staat selber Sozialabgaben und entlastet damit die Wirtschaft von den lästigen Löhnen und Nebenkosten. Zeitarbeitsfirmen begünstigen die schlechte Lage der Arbeitnehmerschaft.

Bei einem Bruttostundenverdienste von 8 Euro (gute Bezahlung bei einer Zeitarbeitsfirma) fallen lediglich aus diesem Niedriglohn Sozialabgaben an. Auf diesem Niveau kann sich der Staat bald nicht mehr finanzieren, denn die Zwischengewinne von Zeitarbeitsfirmen fallen unter Betriebseinnahmen bzw. Betriebsausgaben AN, und erzeugen keine Sozialabgaben mehr.

Dieses ganze Szenario wird noch verschärft, in dem die Bundesregierung auch noch die Wirtschaft mit Steuergeschenken und Subventionen überhäuft.

Zeitarbeitsfirmen sind eine lukrative Möglichkeit, den Arbeitnehmer vom direkten Anbieten seiner Arbeitskraft abzuhalten und dadurch sogar Aktiengesellschaften zu bilden, die Dividenden ausschütten. Eine unglaubliche Entwicklung in einer Demokratie, die so gar nichts mehr mit sozialer Marktwirtschaft zu tun hat – das ist Raubtierkapitalismus.

Auffällig ist, dass Bundeswirtschaftsminister Clement (SPD) heute vom Adecco-Zeitarbeitskonzern als Vorsitzender zur Erforschung der Arbeit bezahlt wird. Außerdem vertritt er heute bei REW die Interessen der Anteilseigner. Darüberhinaus sitzt er im Aufsichtsrat (Personalausschuss) des fünftgrössten deutschen Zeitarbeitsunternehmens Deutscher Industrie Service AG (DIS AG).

In spätestens zehn Jahren sind wir Bankrott und unser gesamter Staat, samt Steuereinnahmen fällt an die Hochfinanz, weil Deutschland seine Zinsen nicht mehr zahlen kann. Von Schuldenabbau spricht ja schon seit 20 Jahren niemand mehr.

Die Macht muss wieder zum Volk