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Die Ost-Geschäfte der Bilderberg-Konzerne

Der Austragungsort der Bilderberg-Konferenz 2015 ist das Interalpen-Hotel im österreichischen Tirol, das der Industriellenfamilie Liebherr gehört. Diese baute während des Vietnamkriegs eine gigantische Getriebefabrik in Omsk für einen sowjetischen Autobauer, der von 1941 komplett für die Kriegswirtschaft genutzt worden war.

Auch andere Bilderberg-Konzerne fütterten das Sowjetreich: Direkt an der Wolga wurde in den 60er Jahren das größte Industrieprojekt der UdSSR geschaffen: Die Togliatti-Autowerke unter der Ägide des FIAT-Präsidenten Agnelli. Am Zustandekommen des Geschäfts zwischen Fiat und der sowjetischen Regierung war Palmiro Togliatti, der 1964 verstorbene Vorsitzende der Kommunistischen Partei Italiens maßgeblich beteiligt gewesen, sodass man die Stadt Stawropol-Wolschskij ihm zu Ehren in „Toljatti” umbenannte.

Agnelli ist eine der wichtigsten Figuren im italienischen Wirtschaftsleben der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er war ein Symbol des Kapitalismus und wurde von vielen als „der wahre König Italiens“ betrachtet. Agnelli war einer der bekanntesten Italiener außerhalb des Landes, mit engen Beziehungen zum internationalen Finanzwesen und zu Politikern (einige von ihnen wurden enge Freunde, wie zum Beispiel der Bilderberg-Boss Henry Kissinger). Auch die Bilderberg-Konzerne Siemens und Daimler helfen seit Jahrzehnten dem Ostblock und wünschen heute noch viel engere Bindung an Putin.


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