Die Polizei: Einbrechers Freund und Helfer

Von Klaus Lelek

Mutiger Hofheimer schlägt Kriminellen nieder und wird angezeigt

Als ich die Meldung las, habe ich mir erst mal selbst einen tüchtigen Watschen geben müssen:
Habe ich das richtig gelesen, oder war das eine Novemberhalluzination? Ein verspäteter Halloween-Scherz? Die FAZ hat den Hammer wie immer schön hinter verquasten missverständlichen Formulierungen vergraben, aber andere seriösere Nachrichtendienste wie etwa FOKUS  haben den skandalösen Klartext gleich in die Überschrift gepackt.

Die Polizei hat einen mutigen Mieter, der einen Serieneinbrecher mit einem Faustschlag überwältigt hat, wegen Körperverletzung angezeigt.

Die völlig unfähige, strunzdumme Polizei, dem der dreiste Einbrecher 200 Mal durch die Lappen ging, bestraft einen couragierten jungen Mann für seinen Mut und seine Zivilcourage, den Burschen dingfest zu machen.

Zugetragen hat sich der Schildbürgerstreich in der Kreisstadt des MTK-Kreises Hofheim vor den Toren Frankfurts. Der 30 Jahre alte Mieter hatte gegen 2.30 Uhr verdächtige Geräusche aus dem Keller gehört. Da der Einbrecher einen großen Schraubenzieher in der Hand hielt, mit dem man wie mit einem Messer wunderbar zustechen kann, ging der Hausbewohner sofort zum Angriff über. Ähnliches lernt man in jedem Selbstverteidigungskurs, ist aber laut Rechtsstaattotengräber  strafbar. Vor allem wenn bei dieser Attacke Nasenbein und Kiefer gebrochen werden und der Ärmste – über die Nationalität schweigt sich die Lügenpresse aus –  ins Krankenhaus muss.

Und die Moral von der Geschichte:
Deutschland schafft sich ab- wir schaffen das schon! Die Unordnungshüter, die uns zum vogelfreien Freiwild von Kriminellen erklärt haben „Bullen“ zu nennen finde ich eine Beleidigung für die flinken geistig wendigen Tiere, die so manchen Torero auf die Hörner nehmen und fix auch mal die Tribüne hochklettern. Was die erst mit einem Einbrecher machen würden?

In fünf Jahren sind Mieter in diesem, von einer debilen, kinderlosen Greisin „regierten“ Land, wahrscheinlich dazu gesetzlich verpflichtet dem Einbrecher noch beim Einladen der geklauten Geräte zu helfen. Alfred Kubins apokalyptische  Horrorgeschichte  „Die andere Seite“, die das dramatische Ende einer diktatorisch regierten Anarchie beschreibt, wird von Tag zu Tag realer. Die Realität besteht darin, dass sie von Tag zu Tag absurder wird.

Ps: In Hofheim gibt es eine Klinik gegen Schlafstörungen. Vielleicht bieten die auch Therapien für Schlafmützen an.


Quelle und Kommentare hier:
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