Ein Anastasia-Ökodorf entsteht bei Graz

von Johannes

Passt man als Andersdenkender, Aussteiger oder permanenter Kritiker des herrschenden Systems nicht mehr ins Klischee des Systemssklaven, wird man gerne mal ins rechte Eck gestellt, einer Sekte zugeordnet uder einfach abfällig benannt (Ökofuzzi, etc.). Vor allem, wenn Systemmedien darüber schreiben. Das herrschende System ist gut und muss durch uns Sklaven möglichst lange erhalten werden, so der Tenor. Allerdings verwendet man in den Medien nicht den Terminus des Systemsklaven ;-)

Steinreich_TreffenSo wurde die OPPT-Bewegung als Sekte bezeichnet und auch jetzt die aus Russland kommende Anastasia-Bewegung, die die ersten Projekte von Ökodörfern in Österreich verwirklichen möchte. Und die Medien suggerrieren natürlich einen pseudo-esoterischen Hintergrund und die Gefahr von Rechtsextremismus …

Geht es euch noch gut, Redakteure und Schreiberlinge? Im Grunde ist dies ein Beweis dafür, dass man sich mit der Materie, in diesem Fall mit den Anastasia-Büchern nicht auseinander gesetzt und deshalb nur oberflächlich recherchiert hat. Denn würde einer dieser Medienseitenfüller sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, müsste er alles daransetzen, seinen Hektar Grund und Boden in solchem Ökodorf der Anastasia-Bewegung zu ergattern.

Doch Kritik an unserem System darf einfach nicht sein. Ohnehin sehr labil und kurz vor der Implosion, lässt es alternative Gedankenweisen und Umsetzungen kaum zu. Da könnte doch jeder kommen …

Allerdings sind es immer mehr Menschen, die das System durchschauen und die Rolle als Erhalter, als Sklave nicht mehr weiter spielen wollen. Vor allem die Nahrungsmittelindustrie, die uns mit „toten Magenfüllmaterial“, minderwertigen Zutaten und Giftstoffen in unserer Nahrung, gefährdet unsere Gesundheit. Und zwar in einem besorgniserregenden Ausmass.

Bunte, gut gemachte Verpackungen und die begleitende Werbung gaukeln uns etwas vor, das nicht ist. Nur wenn man die kaum lesbaren Zutatenlisten ansieht und auch versteht, weiss, wie gesundheitsschädlich der Grossteil jener Produkte, die wir als Nahrung in den grossen Supermärkten angeboten bekommen, ist. Die Liste derer ist sehr lange: künstliche Farbstoffe, chemische Aromen, viel, viel Zucker, Süsstoffe entwickelt aus ehemaligen Kriegskampfstoffen, veränderter, nicht verdaubarer Weizen und Mais, genveränderes Soja, giftige Schwermetalle in Fisch, Antibiotika und Hormone im Fleisch, radioaktive Bestrahlung von Hybridgemüse, etc. Vieles ist gar nicht auf der Verpackung aufgelistet!

Versucht man nun seine Lebensmittel selbst zu produzieren, in dem man ein Stück Land mit Obst, Gemüse und Tieren in ein Pardies verwandelt, ist man sofort als Sekterier, Rechtsradikaler oder schräger Ökofuzzi gebrandmarkt!

Anstatt in den Medien die Idee der Anastasia-Bewegung zu fördern und zu unterstützen, dass mit jedem realisierten, neuen Hektar eines Ökodorfes die Welt, die Gesellschaft eine bessere wird, verteidigt man ein System, das nur durch Menschenverachtung, absolute Profit- und Machtgier sich selbst ad absurdum führt.

Wir sollten alle überdenken, ob Erdbeeren aus Spanien, Pflaumen aus Chile, Birnen aus Argentinien und Hühnerfleisch aus Vietnam tatsächlich sein muss. Zum einen sollte man kleine Produzenten aus der Region unterstützen und zum anderen auf Qualität achten. Und Qualität kann nur biologischer Anbau von Obst und Gemüse sein.

Wir müssen nicht alle jetzt sofort selbst unser Lebensmittelproduzent werden. Aber wenn dies Menschen tun wollen, ist diese Art der Kritik, wie es die Systemmedien machen, nicht angebracht, kontraproduktiv und verlogen!

In der Nähe von Graz entsteht derzeit ein Ökodorf der Anastasia-Bewegung, wo die Beteiligten naturnah, autonom und selbstbestimmend leben werden. Es wird ein gemeinschaftlicher Lebensstil gepflegt, Energie- und Nahrungsautarkie angestrebt und manch Entwicklung der letzten Zeit, wie Carsharing und Tauschbörsen sollen einfliessen.

Für den Staat, für das System, für die Obrigkeit sind diese Leute gefährlich! Denn wenn sie unabhängig und relativ autark sind, sind sie schwer kontrollierbar und manipulierbar! Deshalb ab ins radikale Eck mit ihnen!

Familienlandsitze und Siedlungen nach “Anastasia” einfach erklärt (gerhardschneider.at)

Was ist BIO? Was ist NICHT BIO? (bio-nichtbio)

Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln (newslichter.de)


Quelle und Kommentare hier:
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