Ein recht kurzer Beitrag über das Recht

von Alexander Berg

Im Netz herrscht vielerorts die Meinung, der Mensch existiere in Verbindung mit einem Völker-, See- und/oder Handelsrecht und es bedürfe irgendwelcher von ihm in der Art geschaffenen Grundlagen (positives Recht).

Der Mensch als Teil der Schöpfung orientiert sich jedoch an den Gesetzmäßigkeiten der Natur (überpositives Recht), dazu gehört nicht die Aussage, dass „der Stärkere gewinnt“, da dies nur von den klassischen Denk- und Verhaltensmustern eines die alte Ordnung erzeugenden „Ichs“ ausgeht.

Es „gewinnt“ derjenige, der sich dem natürlichen Lebensprozess anzupassen (in Form von: hingibt) weiß, der das vom Menschen (auf Basis der klassischen Konditionierungen seines „Ichs“) künstlich geschaffene System der alten Ordnung überlagert und zunehmend durchdringt. Das ist der eigentliche Wandel. Ob er dies heimlich tut oder im offenen Raum, hat ebenfalls Auswirkungen für die Entwicklung der Gemeinschaft in der er sich bewegt: Sein und Schein haben etwas mit Authentizität zu tun.

Das „alte System“ basiert auf der Gesetzmäßigkeit der Autorität: „Du bist solange gut, solange mir das gefällt“ und führt zur Fremdbestimmung und damit zum Massenphänomen gesellschaftlich beibehaltener, tolerierter und betreuter Unvernunft.

„Nur der Gierige braucht eine Re-Gierung.“

Nicht selten in der Kindheit einmal für eigene Gedanken der Kreativität oder einer „neuen“ Idee bestraft worden oder aus Unerfahrenheit gescheitert zu sein, kapselt sich das „Ich“ von seinem natürlichen Lernprozess für gewöhnlich nahezu ab. Sicher gibt es noch mehr Situationen, die dieses Verhalten verursachen.

Über die autoritäre(!) Fremdbestimmung wird dem Menschen erzählt, was „gut und richtig“ für ihn und wie er denn auch sein soll. Autoritäre Fremdbestimmung und gegebenene Hinweise, werden gern miteinander verwechselt und als „Auferlegung“ empfunden und ist ein Phänomen der Abkapselung.

Durch diese Abkapselung isoliert sich ein „Ich“ gegen andere „Iche“ nahezu ab und akzeptiert fortan nur noch die Dinge, die es kennt. Alles andere, was zu seiner Veränderung führen könnte, wird für gewöhnlich ausgegrenzt. Das ist der Punkt, wo sich auch eine „Szene“ mehrheitlich noch innerhalb der alten Ordnung bewegt.

Das was man kennt, ist in der Regel das „Gestern“ – die rückwärtsorientierte Lebensweise ist geboren, während der innere Zustand des Menschen weiter umhüllt wird, um sich gegen Veränderung „schützen“ zu wollen (während aus einstigen „Lösungen“ zunehmend… wahrgenommene Probleme werden.)

Hier riecht es ganz ordentlich nach Betreuern, die nur darauf warten, etwas „schützen und betreuen“ zu wollen oder schaffen Strukturen, wo es nur allzu leicht ist, sich den Verlockungen des Systems hinzugeben, um dann „betreut“ zu werden.

Offen gesagt, es macht mehr Sinn, den Menschen die tatsächliche Bedeutung von Vernunft und Gewissen deren Entfaltung zu vermitteln und damit verbunden seine innere Werten. Werte, die den Menschen selbst ausmachen!

Werte, die in der Gesellschaft nur allzu gern „woanders“ gefordert, mehrheitlich jedoch nur als Worthüllen gehandhabt werden.

„Wir müssen unsere Menschenrechte einfordern!!!“ „Artikel 1 AEMR: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. Wie magst du denn das einfordern wollen?“

Ich erspare mir hier weitere „Ausführungen“.

„Vernunft ist der intuitiv getriggerte (Gewissen) Prozess zwischen bedingungslosem Geben und bedingungslosem Empfangen. Das ist auch der eigentliche Hort der Gerechtigkeit, die nie bei anderen gefordert werden kann, während sie der Meinung sind, selbst an der konditionierten Unvernunft festhalten zu wollen. Es ist und bleibt der Entwicklungsprozess des Einzelnen“

Die Entfaltung von Vernunft und Gewissen führt den Menschen aus seinem selbst geschaffenen Kopfgefängnis. Denn das Leben selbst ist bedingungslos – lediglich der Mensch schuf sich ein System, um sich davon abzuwenden und erzeugt mit seinen Denk- und Verhaltensmustern, abgespeichert in seinem „Ich“ eine Welt der Bedingtheit, die ihn im Schweiße seines Angesichts, sein Brot verdienen lassen.

Ab diesem Moment bedarf es keines künstlichen Rechtes, keiner Gesetze oder gar einer Verfassungen mehr.

Weiterdenken. Nicht morgen und nicht übermorgen. Jetzt.

Denn weniger, ist mehr.

Frieden und Freiheit sind die Abwesenheit von Bedingungen und Begrenzungen. Das ist die eigentliche Erfreiung des Menschen – durch ihn selbst.

Populismus ist im eigentliche Sinne einem Kinde nach dem Munde zu reden. doch er will schon als Kind behandelt werden?


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