Eine kleine Liste von Fälschungen (1)

von ki11erbee

Ich bin der Meinung, daß das Stoffstück mit DNA-Material von Uwe Böhnhardt im Nachhinein von Geheimdiensten oder Polizisten im Umfeld des Fundortes der Leiche von Peggy K. platziert wurde.

Dabei ist übrigens nicht zwingend, daß derjenige im Voraus wusste, wo sich der Leichnam befand, sondern er kann das Stoffstück auch erst nach der Entdeckung der Leiche dort platziert haben.

Oder sogar erst in der Gerichtsmedizin, indem man dort einfach behauptet, man habe das Stück Stoff dort gefunden, was nicht der Wahrheit entsprechen muss.

Für viele Normalbürger ist der Gedanke, daß ein Rechtsstaat Beweismittel fälscht, um Schuldige zu entlasten oder Unschuldige zu belasten, abwegig und wird gar nicht in Betracht gezogen.

Denn ein Rechtsstaat, der selber Verbrechen begeht, ist offensichtlich kein Rechtsstaat mehr.

Die Justiz eines Staates ist sein Aushängeschild; was nützen die besten Gesetze, wenn die Richter sich nicht um sie kümmern, sondern Selbstjustiz üben?

Man kann nicht durch die Welt laufen und mit dem Finger auf angebliche „Bananenrepubliken“ zeigen, wenn zugleich im eigenen Land nach Belieben Beweismittel gefälscht werden.

Um zu zeigen, daß die BRD noch nie ein Rechtsstaat war, in dem mutige und anständige Richter die Gesetze schützten, sondern die Deutschen seit jeher ein feiges Volk von Opportunisten waren, denen Wahrheit und Gerechtigkeit nie etwas bedeuteten, habe ich eine kurze Liste mit bekannten Verbrechen erstellt, bei denen die Fälschung von Beweisen entweder absolut erwiesen ist oder mit gesundem Menschenverstand als erwiesen betrachtet werden muss.

Als Quelle benutzte ich überwiegend Wikipedia.

Adenauer_israelische-Atombomben(Mögest du in der tiefsten Hölle brennen und grüße Churchill von mir)

Beginnen wir mit dem Anschlag auf Konrad Adenauer im Jahr 1952.

Verübt wurde er von der jüdischen Terror-Organisation „Irgun“, die Briefe/Pakete mit Bomben an BRD-Politiker verschickte.

Beim Öffnen des für Adenauer bestimmten Pakets wurde der Polizist Karl Reichert getötet.

Wie reagierte die BRD auf diesen hinterhältigen Anschlag, der mit dem Ziel verübt wurde, eine Versöhnung zwischen Deutschland und Israel zu verhindern?

[…] entschloss sich die Bundesregierung, das Beweismaterial geheim zu halten, um keine antisemitischen Reaktionen in der Öffentlichkeit zu provozieren.

Fünf Verdächtige wurden letzten Endes nach Israel abgeschoben; der mutmaßliche Drahtzieher, Jakob Farshtej, der Bombenbauer, Elieser Sudit, sowie der Überbringer der Bombe, Josef Kronstein, entkamen, woraufhin von deutscher Seite keine weiteren Schritte mehr unternommen wurden.

Israels Premierminister David Ben-Gurion begrüßte diese Entscheidung und soll sich Adenauer zeitlebens dafür verbunden gezeigt haben. Um die allmählich neu erwachsenden bilateralen Beziehungen nicht noch zusätzlich zu belasten, stellten die deutschen Behörden die Ermittlungen ein.

Springen wir nun ins Jahr 1967, zur Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg durch einen Polizisten.

ohnesorgKarl-Heinz Kurras, so der Name des Mörders, ist wirklich das Paradebeispiel eines widerlichen Bullen-Drecksschweins; sein mieser Charakter wird nur noch von seinen Vorgesetzten übertroffen.

Kurras stand völlig unbedrängt vor dem unbewaffneten Ohnesorg und hat ihn mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet.

Vor Gericht hat Kurras, so wie es sich für einen deutschen Polizisten gehört, ausschließlich gelogen und die Richter haben so getan, als würden sie diese Lügen glauben, um ihn freisprechen zu können.

Am Ende haben die Verbrecher in Roben allen Ernstes zu Kurras gesagt:

Menschliches Fehlverhalten oder moralische Schuld: Das haben Sie mit sich selbst und dem Herrgott auszumachen und die Last selber zu tragen. Ihnen eine strafrechtliche Schuld nachzuweisen, waren wir nicht in der Lage.

Auch das ist eine Lüge.

Natürlich war aufgrund der Zeugenaussagen völlig offensichtlich, daß Kurras ein kaltblütiger Mörder war, aber weil die Richter in Deutschland ehrlose Lumpen sind, haben sie den Mörder Kurras wieder auf die Gesellschaft losgelassen.

Besondere Beachtung verdient aber das Vorgehen der Justiz bzw. der Gerichtsmedizin, um den Mord zu vertuschen:

Die Justiz hat nur eine Anklage auf „fahrlässige Tötung“ zugelassen, nicht jedoch auf Totschlag oder Mord.

Dem toten Ohnesorg wurde ein 6×4 cm großes Knochenstück der Schädeldecke entfernt worden und die Kopfhaut darüber zugenäht, um den Einschuß der Pistolenkugel zu verdecken.

Als Todesursache wurde nicht etwa der Pistolenschuß, sondern „Schädelverletzung durch stumpfe Gewalteinwirkung“ bzw. „Schädelbasisbruch“ angegeben.

Es ist also offensichtlich daß deutsche Gerichtsmediziner Gutachten fälschen und an Toten herummanipulieren, um den Staat und seine Schergen zu schützen.

Und zwar schon seit 50 Jahren…

mord-in-titos-namen-opferAls nächstes geht es um die bekannte Mordserie an Exilkroaten in der BRD, der insgesamt mindestens 29 Menschen zum Opfer fielen; ich zitiere:

Der frühere jugoslawische Geheimdienst liquidierte mindestens 29 Exilkroaten in der Bundesrepublik zwischen 1967 und 1989.[…]

Die blutige Mordserie war nur scheinbar rätselhaft.

Die Bundesregierung wusste spätestens seit Ende der 1970er-Jahre Bescheid, intervenierte aber nicht offen bei der jugoslawischen Regierung.

In diesem Fall möchte ich das Augenmerk mehr auf die Tatsache legen, daß in Deutschland über 22 Jahre lang mit dem Wissen der Bundesregierung Menschen ermordet wurden.

Soviel zum Thema, Verschwörungen seien nicht möglich, weil jemand sprechen würde.

Tatsache ist, daß die BRD trotz wechselnder Regierungen das Morden fremder Mächte im eigenen Land deckte und niemand machte seinen Mund auf:

Nicht die CDU, nicht die CSU, nicht die SPD, nicht die FDP.

Obwohl alle davon wussten und es jetzt im Nachhinein auch zugeben.

celler-loch1Kommen wir nun zum Celler Loch.

Im Jahr 1978 sprengte der niedersächsische Verfassungsschutz ein Loch in die Außenwand eines Gefängnisses und behauptete, eine RAF-Gruppierung sei dafür verantwortlich.

Und natürlich gehörte auch das Legen falscher Spuren zum Aufgabenbereich des Verfassungsschutzes:

Der Verfassungsschutz präparierte einen gestohlenen Mercedes SL mit Munition und gefälschten Pässen, darunter auch einem Pass mit dem Foto von Debus.

Vordrucke und Dienstsiegel stammten aus Einbrüchen bei Behörden. […]

Der Verfassungsschutz hatte Ausbruchswerkzeug in Debus’ Zelle schmuggeln lassen, das bei der dem Anschlag folgenden Durchsuchung gefunden wurde und die Tatbeteiligung von Debus beweisen sollte.

Als weiterer „Beweis“ wurde das so genannte „Dellwo-Papier“ veröffentlicht, das angeblich vom RAF-Mitglied Karl-Heinz Dellwo stammen sollte; Dellwo bestritt dies.

Man erkennt hier das volle Programm der Geheimdienste:

  • Munition und gefälschte Pässe,
  • Platzieren von gefälschten Beweisen (Ausbruchswerkzeug)
  • Gefälschtes „Bekennerschreiben“

Und was für eine glückliche Fügung, daß der Sündenbock im Gefängnis angeblich einen Hungerstreik begann, er künstlich ernährt werden musste und dabei eine Ader in seinem Gehirn platzte, so daß er leider verstarb.

Springen wir nun ins Jahr 1980, zum größten Terroranschlag in der deutschen Geschichte beim Oktoberfest.

staatsterrorismusBesondere Beachtung verdient hier der Umgang des Staates mit Beweismitteln, die an der Einzeltäterthese rütteln könnten:

2010 forderten Anwälte von Opfern neue DNA-Analysen der Asservate vom Tatort; dazu gehörten Splitter der Bombe und Teile einer Hand, die keinem der Opfer zugeordnet werden konnte und deshalb als Hinweis auf einen Mittäter galt.

Das Bundeskriminalamt teilte daraufhin mit, dass alle Asservate 1997 vernichtet worden waren.

Dieses Vorgehen sei üblich, da der Fall aufgeklärt gewesen sei und alle Ermittlungen nach Mittätern ergebnislos geblieben seien.

Zu den vernichteten Asservaten gehörten auch 47 Zigarettenkippen aus den Aschenbechern von Köhlers Auto, die zu sechs verschiedenen Sorten gehörten – teils mit, teils ohne Filter; dies spricht dafür, dass auch jemand anderes in Köhlers Auto geraucht hatte.

So ein Pech aber auch!

  • Das unbekannte Handfragment: vernichtet
  • Die 47 Zigarettenkippen: vernichtet

Aber Gundolf Köhler, der war ganz sicher der Täter!

Zuletzt noch stichwortartig ein paar andere Fälle, bei denen der Staat ganz gezielt Beweise manipulierte oder verschwinden ließ:

  • Uwe Barschel (das unbekannte Haar, das auf dem Weg zum Labor „verloren ging“)
  • Alfred Herrhausen (Bekennerschreiben von der „3. RAF Generation“, die dieses dann prompt als Fälschung bezeichnete)
  • Detlev Rohwedder (Link)

So, mit all diesen Fällen im Hinterkopf, was haltet ihr für wahrscheinlicher?

Daß ein Stoff-Fetzen mit der DNA von Uwe Böhnhardt 15 Jahre lang Wind, Wetter und Mikroorganismen trotzte,

oder

daß die bis auf die Knochen korrupte BRD mal wieder einen roten Hering gepflanzt hat?

LG, killerbee

PS: Teil 2 dann die wundersamsten „Beweise“ im Zusammenhang mit dem „NSU“.

Die Wunder-DNA von Böhnhardt ist nämlich bei weitem kein Einzelfall, sondern beim „NSU“ stinkt wirklich alles von vorne bis hinten!


Quelle und Kommentare hier:
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