Erdogans Bataillone im Herzen Europas

von EA

Köln wird in jüngster Zeit immer wieder Sinnbild für das, was momentan in Europa falsch läuft. So zeigten die Geschehnisse in der Silvesternacht deutlich, dass sich die propagierte Gastfreundschaft und der Einlass hunderttausender “Flüchtlinge“ früher oder später rächt.

Leider waren und sind seit diesen Ereignissen wenig Massnahmen sichtbar geworden, dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Weiterhin bleiben die Tore Deutschlands und Europas für “Flüchtlinge“ weit geöffnet.

Die Zivilokkupation Europas schreitet somit voran.

Wenn wir vor einer massenhaften Zivilokkupation Europas warnen, so werden wir (noch) teilweise belächelt. Dass dies jedoch keine Phantasien und Schwarzmalereien sind, zeigte jüngst die Großdemonstration der Türken in Köln.

Auf Befehl des angehenden Sultan oder Kalifen Erdogan (je nach Fremd- oder Selbstbild) strömten 40‘000 Türken nach Köln, um ihren Befehlshaber zu unterstützen. In militärischer Größenordnung entspräche dies ca. 40 Bataillonen bzw. 1-2 Divisionen an Gefolgsleuten. Um die Relationen noch greifbarer zu machen – diese Zahl entspricht einem Viertel der Bundeswehr.

Und Erdogan verfügt in jedem Land über beträchtliches Mobilisierungspotenzial, wenn man die Zahlen auf Wikipedia studiert https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_t%C3%BCrkischer_Bev%C3%B6lkerungsanteile_nach_Staat. Ca. 6 Millionen Türken leben ausserhalb der Türkei und ein Grossteil davon in Europa.

Diese Größenordnungen und die Art und Weise der Gefolgschaft verdeutlichen, wie akut die Lage in Deutschland, dem Herzen Europas, ist. Denn diese Gefolgsleute sind keineswegs bereit, Zugeständnisse an die Gastgeber zu machen. Sie sind weder säkular, noch gemäßigt, noch anpassungsfähig und -willig [was wiederum den Vorteil hätte, dass man sie einfacher repatriieren kann]. Ganz im Gegenteil, sie sind islamisch, loyal zu Erdogan und vom Rest der Bevölkerung abgeschottet.

Trotz dieser Offensichtlichkeiten ist aber anscheinend niemand bestrebt, dem Einhalt zu gebieten. Dass dem Befehlshaber selbst verboten wurde, zu seinen Anhängern zu sprechen, ist dabei nur ein kleiner Trost.

Auf politischer Ebene wird ein Zugeständnis nach dem anderen gemacht, über Millionenbeträge bis hin zu Visafreiheit. Von den etablierten Politikern wird die heilige Kuh “Demokratie“ gepriesen, um ja nicht in die Situation zu geraten, sich bezüglich der nach dem Putsch – ganz abgesehen von der Frage, wie dieser zustande kam und durch wen er getragen wurde – stattfindenden Repressalien äussern zu müssen.

Es wird einfach zugesehen, wie Soldaten verhaftet und gefoltert, Zeitungen geschlossen, Journalisten verfolgt und Richter ihres Amtes enthoben werden – und nicht punktuell, sondern zu Tausenden!

Noch prekärer ist die Situation aus militärischer Sicht. Da die Türkei Nato-Mitglied ist, erhält Erdogan in seinem außenpolitischen Droh- und Machtgehabe die volle Rückendeckung. Denn er weiß auch um die geostrategische Bedeutung der Türkei, um im Nahen Osten die Kontrolle zu bewahren und gleichzeitig die militärischen Gegenspieler wie Russland und China in Schach zu halten. Wenigen ist aber bewusst, dass durch die Nato-Mitgliedschaft die Bündnisfallklausel greift.

Im Klartext: Sobald die Türkei in einen militärischen Konflikt verwickelt wird, sind alle anderen Mitgliedstaaten verpflichtet, einzugreifen. In der heutigen politischen Situation kann dies schnell zu einem Flächenbrand apokalyptischen Ausmasses ausarten.

Angesichts all dieser Tatsachen und Entwicklungen ist die Reconquista innerhalb Europas ein weiteres Mal von Nöten, wahrlich dringender denn je. Denn die Türken stehen nicht vor den Toren Wiens oder auf der Spanischen Halbinsel. Sie befinden sich mitten in Europa, in jedem Land. Sie sind willens und fähig, sich zu mobilisieren, und erhalten dabei die volle Unterstützung durch die Türkei.

Unternehmen wir nichts und schauen weiterhin tatenlos der Okkupation Europas zu, so stehen wir bald vor vollendeten Tatsachen. Nur ein offenes, lautes Entgegentreten in Kombination mit der bedingungslosen Forderung nach Repatriierung aller aussereuropäischen Einwanderer – man soll ja nicht den gleichen Fehler zweimal machen – kann und wird die Lösung für Deutschland und Europa sein. Einem schließlich freien Europa, in dem die Türkei keinen Platz hat.


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