Erschreckende Parallelen: Untergang des Römischen Reiches und unsere heutige Zivilisation

von Gaby Kraal

oder was Schlafmützen unbedingt sehen sollten

Ist die offensichtliche und massive Veränderung unserer traditionellen Gesellschaftsform eine bewusst herbeigeführte Zerstörung, oder eine natürliche Entwicklung, deren Gesellschaften am Ende auseinanderdriften bis sie sich letztendlich selbst auflösen oder von außen zerstört werden?

Für den Untergang des Römischen Reiches, einst Hochkultur am Mittelmeerraum, ging es mit dem Tod des letzten von Ostrom anerkannten Kaisers Julius Nepos im Jahre 480 endgültig Zuende. Über die Gründe für den Zerfall des Römischen Reiches sind sich die Wissenschaftler bis heute uneins. In der historischen Forschung gibt es vier gewichtige Positionen, die den Fall Roms insbesondere im Verlauf, nachvollziehbar machen:

Dekadenz – ein moralischer Verfallsprozess

Katastrophe – Druck von aussen: Völkerwanderung und Invasion

Transformation – in eine vorfeudale und in sich verfaulende Gesellschaft

Bürgerkrieg – Quintessenz: jahrelange Bürgerkriege

Unstrittig sei, dass sich der Untergang des Römischen Großreiches in zwei wesentlichen Schritten vollzog:

Rund 550 Jahre ist es her, dass der osmanische Sultan Mehmed II. Byzanz – den Nachfolger Ostroms mit der Hauptstadt Konstantinopel besiegte und damit auch dessen Ende besiegelt hat. Doch was rund eintausend Jahre vorab in dem westlichen Teil des Imperiums tatsächlich geschah und wie das zu heute interpretieren ist, darüber diskutieren die Wissenschaftler, – denn nach wie vor fraglich ist – ob die Übergabe des Kaiserornats 476 n.Chr. an Konstantinopel tatsächlich den Untergang des alten Weströmischen Reiches bedeutete.

Letztlich fiel das Römische Reich Invasionen unterschiedlicher Stämme zum Opfer. Diese bildeten auf ehemals römischem Gebiet neue, ganz eigene Reiche. Die Abwehrkämpfe an den vielen unterschiedlichen Grenzen stürzten die innenpolitische Ordnung ins Chaos.

In den letzten Jahrzehnten hat sich in unserer westlichen Gesellschaft sehr vieles dramatisch verändert. Die Älteren unter uns haben, ganz losgelöst von ihrer politischen Einstellung, Probleme damit, diese Veränderungen, die eher an eine Zerstörung erinnern, nachzuvollziehen. Die Jüngeren wachsen in eine turbolente Zeit hinein und können sich kaum vorstellen, dass die Welt um sie herum einmal ganz anders aussah. Jahrzehntelang galt es Werte wie Familie oder Mitmenschlichkeit zu verteidigen – doch wo sind diese Werte heute geblieben?

Über die gesellschaftspolitischen Veränderungen in unserem Land wurden mittlerweile soviele wissenschaftliche Publikationen herausgegeben, Bücher geschrieben und auch Zeitungsartikel veröffentlicht, die sie Mangels Zeit kaum lesen werden, oder aber sich in Ihrem Behagen gestört fühlen könnten. Daher schauen Sie sich nur dieses 3-minütige Video an, was „besorgte Bürger“ schon länger kennen, aber Schlafmützen unbedingt einmal sehen sollten.

Im Januar 2015 prophezeite Barbara Coudenhove-Kalergi die „neue Völkerwanderung“ und sagte damit punktgenau voraus, was wenige Monate später eintraf. Ihr Onkel, Richard Nikolaus, gilt als Gründervater der EU und wollte bereits vor 100 Jahren Europas Gesicht für immer verändern.

Graf Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi war der Gründer der Paneuropa-Union und wird als der Vordenker und Wegbereiter der „Europäischen Union“ angesehen. Sein Programm sah eine nie dagewesene Einwanderung nach Europa vor, um Europa lenkbar zu machen.

1925 schrieb er in seinem Buch „Praktischer Idealismus“:

„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äusserlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.“

Coudenhove-Kalergi freute sich über die Charaktereigenschaften der Mischlinge, da diese vielfach mit gewissen Eigenschaften behaftet wären, welche sie für die Zwecke des künftigen Europas besonders qualifizierten:

„Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit“.

Europa müsste jährlich 1,5 Millionen aufnehmen, damit es nie wieder …

Thomas Barnett(*) hat sein Urteil über Europa längst gefällt: „Das Alte Europa ist – historisch gesehen – längst tot und kann nicht wiedererweckt werden.“ Zudem müsse Europa jährlich 1,5 Millionen Immigranten aufnehmen, damit sich Europa nie wieder aus der Umarmung der Globalisierung befreien werde können. (Eine Vorgabe, welche Merkel im Oktober 2015 endlich erfüllte.)

„Blueprint for action“ (New York, 2005), träumt Barnett von einer Wiederkunft einer biblischen Ideal-Rasse:

„Wer sich gegen die Vermischung der Rassen sträubt, handelt unmoralisch und unzeitgemäss. Ich bin mir sicher, dass die ersten Menschen hellbrauner Farbe waren … War dies nicht auch Jesus Christus, als er auf Erden wandelte?“ (S. 282)

Wer dennoch „das Wiedererwecken einer früheren Gemeinschaft und vergangener Wertvorstellungen“ verfolge, sei in einem Atemzug zu nennen wie „radikal fundamentalistische Islamisten wie Osama Bin Laden“. All jene feindlichen Kräfte „befürchten den Verlust ihrer Identitäten innerhalb einer gleichgeschalteten, urbanisierten, aufgespalteten Masse, in der jeder seine Einzelinteressen vertritt.“

Für sie hält er eine einfache Lösung bereit:

„Jawohl, ich nehme die vernunftwidrigen Argumente meiner Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!“

Gaby Kraal

Thomas Barnett: Thomas Barnett stellte die geostrategischen Ergebnisse des damaligen US-Verteidigungsminister Donalds Rumsfeld der Öffentlichkeit vor. Die Pläne und Analysen hat er in mehreren Büchern zusammengefasst

Videozusammenschnitt: „Die-Wahrheit-ist-in-dir“


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