Es stimmt: Du bist was Du isst

von DerDeutsche

Vorwort: Da ich schon einige Male gefragt wurde, ob ich etwas über meine Ernährung schreiben könnte und es in ein paar Einträgen bereits angekündigt hatte, werde ich mich heute diesem Thema annehmen. :-)

Bevor ich dazu komme, erst einmal ein paar gründsätzliche Gedanken:

Was ist eigentlich „Ernährung“?

Kauen, Schlucken, Verdauen und Ausscheiden?

Machen wir es nur deshalb, weil uns dieser Kreislauf so viel Freude bereitet?

Nein, natürlich nicht. Der Teil vom Essen / Trinken, der nicht ausgeschieden wird, bleibt in unserem Körper.

Das ist eine Erkenntnis, die sonderns wichtig ist und die sich Jeder verinnerlichen sollte.

Seid Euch dessen stets bewußt:

ALLES, WAS IHR ESST UND TRINKT WIRD ZU EINEM TEIL VON EUCH!

Auf wissenschaftlich-rationaler Ebene kann man z. B. sagen: Das Fett vom Schweinebraten oder der Zucker in der Limonade (umgewandelt in Fett) landet auf den Hüften, am Bauch oder am Arsch ähm… Gesäß :-) – je nach dem wie die genetische Veranlagung ist. Das sind lediglich die nach Außen sichtbaren Konsequenzen. Was es mit den Blutgefäßen und den Organen macht ist ein Thema für sich.

Energetisch betrachtet ist es m. E. noch drastischer – gerade was den Fleischkonsum betrifft: Die Ängste und Qualen, die ein Tier erleidet, bevor es geschlachtet wird, bleiben in seiner physischen Hülle (also dem Fleisch) gespeichert. Diese Ebene jedoch existiert nicht in der Wahrnehmung der unbewußten Masse bzw. wird als „Hokuspokus“ abgetan. Die Folgen sind jedoch real spürbar und die „Schlafenden“ verstehen nicht, warum sie sich schlecht fühlen.

Jeder Fleisch-Konsument nimmt diese Angst auf und macht sie zu einem Teil von sich – die Meisten tagtäglich, da selbst in vielen Produkten, von denen man es garnicht erwartet, tierische Bestandteile enthalten sind (z. B. Gelatine in Gummibärchen -> mehr Infos zu „tierischen Überraschungen“ im Essen hier).

Dieses Gefühl für die „Energie“ der Nahrung entwickelt man aber erst ab einem gewissen Grad der Entgiftung. Die Unbewußten haben dann irgendwelche Psycho-Probleme und lassen sich vom „Arzt ihres Vertrauens“ ein paar bunte Pillen verschreiben. Problem erkannt – Problem gebannt? Von wegen! Die wahre Ursache für ihre gesundheitlichen Probleme erkennen sie nicht einmal ansatzweise. Eben aus dem Grund, weil sie in Fleisch- und Milch-Produkten nichts Schlechtes sehen.

Ganz nach dem Motto: „Wenn es schädlich wäre, dürfte es nicht verkauft werden.“

Da fällt mir mal wieder nur Folgendes dazu ein: :-)

Von den ganzen Giften im Billig-Futter und den Medikamenten, die man ebenfalls mit dem Fleisch-Verzehr zu sich nimmt, fange ich erst gar nicht an.

Vor vielen Jahren habe ich ein sehr einprägsames Plakat gesehen. Abgebildet waren darauf ein Schwein, eine Kuh und ein Huhn – darüber in großen Buchstaben:

IHR HABT UNS VERGIFTET – JETZT VERGIFTEN WIR EUCH

Sehr treffend formuliert, wie ich finde…

Eines habe ich inzwischen auch begriffen: Die Menschen geben der Nahrungaufnahme keinen Wert. Das kann ich immer sehr gut beim Einkaufen bzw. auch hier bei mir im Haus beobachten. Wenn die Nachbarn vorfahren mit ihren protzigen Limousinen und Geländewagen, was ist dann im Einkaufskorb? Der billigste Fraß, den Ihr Euch vorstellen könnt. Abgepacktes Fleisch und Wurst, Tütensoßen, Tiefkühl-Kuchen, China-Brot für 99 Cent das Kilo usw. Warum ist das so?

Den Geländewagen können die anderen Leute sehen und neidisch werden. Was man zu Hause isst, das sehen die Anderen nicht – da kann man natürlich sparen. Tztz… Arme reiche Leute.

Die Quittung dafür werden sie noch bekommen bzw. haben sie diese bereits, da sie Dauerkunden in der Apotheke sind, jeden Tag rumjammern und sich fragen, warum es ihnen so schlecht geht. Natürlich trifft das auch auf Diejenigen zu, die kein so „dickes“ Konto haben. Das bisschen Geld, das ihnen zur Verfügung steht, wird dann lieber in Zigaretten, Alkohol, Fussball-Tickets, Computerspiele, Smartphone und anderen wertlosen Dreck investiert.

Wenn man diesen Unbewußten aber etwas sagt, wird es als Unsinn abgetan. Jemanden, der wissen möchte wie Licht aussieht, die Augen aber fest zukneift und sie nicht öffnen möchte, dem kann man das Licht nicht beschreiben – und es wäre auch Zeitverschwendung. Er muss seine Augen nur öffnen, dann kann er es selbst sehen.

So… aber jetzt zu meiner Ernährung: :-)

Ich habe was dieses Thema betrifft auch noch einen weiten Weg vor mir und gerade in den letzten zwei Wochen geschieht Einiges. Ich könnte fast sagen, meine Vorlieben ändern sich täglich. Wohl der Kampf in meinem Inneren zwischen dem programmierten Verstand und meinem wahren Selbst.

Für Diejenigen, die sich bereits ausschließlich von veganer Rohkost ernähren, werde ich wohl nicht viel Wissenswertes hier mitteilen – ab dem Stadium sollte jeder wieder ein natürliches Verständnis darüber entwickelt haben, was der eigene Körper benötigt.

Wer aber noch im „konventionellen“ Ernährungsmuster drin ist und das Bedürfnis verspürt dies zu ändern, der findet nachfolgend sicherlich den einen oder anderen brauchbaren Hinweis.

Grundsätzlich ist es schwierig, denn auch hier gibt es nicht DEN Weg, der passend für Jeden ist. Jeder Körper ist unterschiedlich bzw. in diesem Zeitalter kann man sagen – jeder ist unterschiedlich schwer vergiftet und deshalb muss sich auch Jeder dementsprechend entgiften, um eine optimale Heilung zu gewährleisten.

Wie gesagt, ich werde keine ellenlange „wissenschaftlich-fundierte“ Abhandlung darüber schreiben, sondern nur ein paar wichtige „Meilensteine“ in meiner Ernährungsumstellung aufzeigen.

Und falls sich jemand fragt, ob ich das alles so geplant habe: Nein, es hat sich alles von Selbst ergeben. Es waren kleine Schritte – nicht daß Ihr denkt ich bin über Nacht vom Fast-Food-Junkie zum veganen Rohköstler geworden. ;-)

Auch was das Thema „Entgiften“ betrifft. Ich wache Morgens auf, habe keinen Hunger, dann esse ich nichts – nur trinken. Das den ganzen Tag – am nächsten Morgen habe ich wieder Hunger – also esse ich. So einfach ist das. :-)

Das ist mit das Wichtigste. Nehmt Euch Zeit und habt Geduld. Die radikale Variante wird nach hinten losgehen, das kann ich Euch jetzt schon sagen.

Es ist wichtig zu realisieren, daß sich der „normale“ Körper dieser Zeit in einem schweren Vergiftungszustand befindet, auch wenn Viele meinen, es sei „alles in Ordnung“, weil „die Werte beim Arzt stimmen“. Das ist Verarsche der „moderenen Medizin“. Jeder, der den ganzen industriellen Müll vom Fließband in sich reinschiebt ist vergiftet – ausnahmslos. Das ist Fakt.

Wenn Ihr nun beginnt von Heute auf Morgen die Zufuhr des „Gifts“ einzustellen, werdet Ihr übelste Entzugserscheinungen bekommen. Und jetzt kommt wieder ein entscheidender Punkt:

Die Unbewußten schaufeln dann wieder ihr „Gift“ nach, fühlen sich danach besser und bestätigt, daß diese andere Art der Ernährung nicht gut sein kann. Dabei hat ihr Körper nur begonnen zu entgiften und das ist kein angenehmer Vorgang – das könnt Ihr mir glauben.

Deshalb: Langsame Umstellung. Mit der Zeit bekommt Ihr wieder ein Verbindung zu Eurem Körper und er wird Euch mitteilen was er haben möchte. Das Bedürfnis nach der gewohnten, „alten“ Nahrung wird mit der Zeit verschwinden.

Was esse ich nicht mehr?

  • Alles, was weißen Zucker enthält
  • Fleisch weder pur noch in irgendeiner verarbeiteten Form
  • Milchprodukte

Wenn Ihr Euch die drei o. g. Punkte als groben Wegweiser nehmt, dann habt Ihr schon ein gutes Fundament gelegt, um eine erfolgreiche Umstellung zu erreichen.

Gerade was Milchprodukte betrifft ist die mediale Manipulation extrem. Ihr kennt ja den Werbespruch: „Die Milch macht’s!“ oder „Weisheiten“ wie: „Trink Milch für starke Knochen!“

Wie bei allem in dieser Welt der Finsternis dreht es sich ums Geld. Stellt Euch vor keiner würde mehr Milchprodukte kaufen. Eine riesige Industrie – Milliardenschwer würde den Bach runtergehen. Da kann man ruhig ein paar „Studien“ finanzieren, die bestätigen wie „gesund“ die tägliche Dosis Milch ist.

Dabei muss man nur mal seinen Verstand einschalten: Wie kann die Säuglingsnahrung einer anderen Spezies (Rind) für uns gesund sein? Die Milch ist geschaffen für die Bedürfnisse des Kalbs. Sein Wachstum, seine Verdauung. Außerdem werden die Kühe dauerschwanger gehalten, damit sie ständig Milch produzieren. Ihre Kälber werden ihnen weggenommen, um entweder selbst Milchkühe zu werden oder als Kalbsschnitzel zu enden.

Was esse ich?

  • Viel Obst und Gemüse in unterschiedlichsten Variationen
  • Brot – kein Helles nur Vollkorn
  • für zwischendurch vegane Riegel (Kakao, Apfel-Zimt,..)

Die optimale Mahlzeit ist natürlich so unverarbeitet wie möglich, weil durch jeden Verarbeitungschritt wie z. B. mixen, kochen oder backen wichtige Nährstoffe verloren gehen.

Ihr müsst – und Ihr werdet lernen kreativ zu sein – den Mut zu finden Neues auszuprobieren. Inspiriert Euch z. B. in Büchern oder im Internet und passt es dann Euren Bedürfnissen an.

Sobald Eure Zunge beginnt wieder richtig zu funktionieren und Ihr den Geschmack dieser Füllstoffe vom Fließband nicht mehr ertragen könnt, werdet Ihr automatisch beginnen Euch auf die Suche nach Alternativen zu begeben.

Was trinke ich?

  • Quellwasser (ohne Fluorid)
  • Bio-Tee (kein Beutel-Abfall, sondern Lose im Edelstahl Filter aufgegossen)
  • Hafer“drink“ – zum Müsli

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Apropos „Müsli“: Das ist inzwischen bei mir die wichtigste Mahlzeit geworden. Ich habe mir eine extra große Schüssel gekauft und die leere ich jeden Morgen. Das hält bis zum Abendessen!

Was mache ich in mein Müsli?

  • Bananen, versch. Beeren
  • Haferflocken
  • Leinsamen, Flohsamenschalen
  • Haferdrink
  • wenn ich mal Lust auf mehr „Exotik“ habe: Kokosflocken, Kokosblütensirup
  • Auch mal Quinoa und Amaranth

Worauf achte ich?

Grundsätzlich auf Bio-Qualität (Demeter, Bioland). Da kommt bei Manchen wieder der Einwand: „Bio? Da wirste doch auch verarscht!“ Mag sein, aber auf solche Aussagen erwidere ich immer: „Bei Bio-Produkten habe ich eine 50%-Wahrscheinlichkeit, doch etwas Schlechtes zu mir zu nehmen. Im Billig-Supermarkt die Produkte für ein paar Cent – da kann man sich sicher sein nur giftige Füllstoffe zu erhalten. „

Dann kommt immer wieder das Argument: „Bio-Lebensmittel kann ich mir nicht leisten.“

Dazu erstmal vorweg: Eines muss Euch auch klar sein – nicht alles was in einem Bio-Supermarkt / Reformhaus angeboten wird, ist auch gesund. Lest immer die Inhaltsangaben und informiert Euch was die Bezeichnungen bedeuten. Mit der Zeit lernt man das.

Am besten sind natürlich Produkte mit sehr kurzen Inhaltsstoff-Listen, in der nur natürliche Zutaten stehen. Wenn Euch ein Produkt anspricht, Ihr aber die Bezeichnung eines oder mehrerer Inhaltsstoffe nicht verseht (z. B. die E-Codes), dann laßt es liegen und recherchiert im Internet nach, was es für ein Stoff ist und ob er als gesundheitsschädlich deklariert wird. Gerade in diesen Info-Listen gibt’s einige „Augenöffner“. Manchmal findet sich da das „Totenschädel-Symbol“ und das Zeug ist trotzdem im Essen drin. Die Antwort des Herstellers: „In diesen Mengen ist der Stoff unbedenklich!“ Aha, alles klar! :-)

Zurück zum Kostenfaktor: Wenn Ihr hochwertige Lebensmittel, die viel Nährstoffe in sich tragen zu Euch nehmt, dann braucht Ihr nicht viel davon! Ich esse Morgens meinen riesen Pott Müsli und habe dann Energie für den Rest des Tages bis zum Abendessen. Und Abends esse ich nicht viel. Mein Körper braucht einfach nicht mehr.

Man geht immer davon aus, daß man von den „guten“ Lebensmitteln genau soviel benötigt, wie von den giftigen Füllstoffen, die man bisher zu sich genommen hat. Das stimmt aber nicht! Ich habe das mal ausgerechnet und war erstaunt: Ich brauche weniger Geld für Essen und Trinken als vor meiner Umstellung!

Und laßt Euch nicht von der „Bio“-Masche abzocken. Gerade am Anfang, wenn man noch überwiegend verarbeitete Produkte zu sich nimmt, kann ich nur empfehlen immer die Inhaltssstoffe zu vergleichen. Da habt Ihr dann z. B. ein Produkt im Bio-Markt / Reformhaus, in dem dieselben Zutaten sind wie im Bio-Pendant im „normalen“ Supermarkt, nur ist das wesentlich günstiger. Ja, das Lesen, Vergleichen und Nachforschen kostet Zeit, aber das muss Euch Eure Gesundheit einfach wert sein.

Vergesst nicht: Alles was Ihr zu Euch nehmt wird zu einem Teil von Euch! :-)

Das Ergebnis meiner Umstellung spricht für sich:

3 Jahre – 30 kg weniger – Durchtrainiert – Gute Kondition – Klarer Geist

Allgemein möchte ich noch festhalten, daß ich mich nicht in eine Schublade stecken lasse. Ich ernähre mich überwiegend vegan, auch immer öfter roh, aber ich sehe darin keine Religion und ich versuche auch nicht Menschen zu bekehren. Das ist ein Weg, den jeder freiwillig beschreiten soll, weil er / sie davon überzeugt ist.

Diese Überzeugung wächst, sobald man bemerkt welche Fähigkeiten Körper und Geist entwickeln, wenn sie nicht permanent mit den Nebenwirkungen der Dauervergiftung zu kämpfen haben.

Wie gesagt, dies soll keine Anleitung sein, sondern nur die Beschreibung meines bisherigen Weges was die Ernährung betrifft.

Vielleicht konnte ich damit den Einen oder Anderen dazu inspirieren die „gewohnten Pfade“ zu verlassen. ;)

Fangt einfach an – der Rest entwickelt sich ganz von alleine. Habt Vertrauen in Euch Selbst. Euer Körper wird es Euch Danken.

In diesem Sinne…


Quelle und Kommentare hier:
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