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Etwas großes kommt auf uns zu – seien Sie bereit!

Von Mac Slavo

Der Wirtschafts-Prognostiker Martin Armstrong ist bekannt dafür, dass er wichtige Ereignisse wie den Zusammenbruch der Spar- und Darlehnskassen [in den USA], den Kollaps der japanischen Finanzmärkte und die Zerstörung der russischen Wirtschaft fast auf den Tag genau vorhergesagt hat. Er sagt, dass im kommenden Oktober ein großer Wendepunkt für das globale Paradigma auf uns zukommt. Obwohl er nicht so weit gehen mag, vor einem umfassenden Crash zu warnen, besagt Armstrongs zyklischer Wendepunkt 2015.75 doch, dass es bald sehr zu großen Veränderungen kommen wird.

Aber wie bereitet man sich auf die kommenden Unsicherheiten vor?

Armstrong sagt, man sollte besser einiges an Bargeld für kurzfristige Störungen zur Hand haben, nur für den Fall, dass Ihre Bank schließt, wie es in Griechenland geschehen ist:

»Keine Bank ist sicher, denn alle können per Dekret geschlossen werden, inklusive der Genossenschaftsbanken. Das gilt auch für Bankschließfächer. Sie mögen den Inhalt nicht konfiszieren, aber sie können den Zugang dazu verwehren. Plan B sollte einen gewissen Betrag an Bargeld umfassen, der groß genug ist, um davon mindestens einen, wenn nicht gar drei Monate leben zu können, was das Lebensnotwendige angeht (nicht Hypotheken udgl.).

Dies ist effektiv Essensgeld und Geld für Treibstoff. Goldmünzen werden in diesem Fall nicht helfen, auch Silbermünzen nicht, denn wir sprechen hier nicht über Vermögenssicherung; dies ist eine Notreserve für den Lebensunterhalt, für den Fall, dass Sie Bargeld benötigen, welches von allen anerkannt wird.

Versuchen Sie mal einem angestellten Teenager einen Silber-Vierteldollar zu erklären, der keinerlei Autorität hat, einen Vierteldollar für mehr als das zu akzeptieren, was er ist: ein Vierteldollar. Edelmetalle werden eher Teil einer Untergrund-Wirtschaft des Tauschgeschäfts sein; im lokalen Supermarkt sie werden nicht hilfreich sein.

Bedenken Sie auch, dass Bargeld sich im Falle eines Computer-Ausfalls als nützlich erweisen kann, wenn Sie keinen Zugriff auf Ihr Bankkonto etc. haben, nur um zu überleben, denn es könnte zu einem Szenario kommen, bei dem nicht einmal Plastik-Kredit- oder -Bankkarten helfen werden.«

(Quelle: Armstrong Economics)

Wenn Amerika den Weg Griechenlands geht und die Regierung Kapitalkontrollen einführt, dann dürfen Sie mit stundenlangen Warteschlangen an Bankautomaten und bei Banken rechnen, nur um Ihre tägliche Zuteilung von $ 50 bis $ 100 zu bekommen. Das reicht für die Mehrheit der Amerikaner natürlich nicht, um ihre Basiskosten abzudecken, als da wären Hypotheken-Zahlungen, Nahrung und andere Notwendigkeiten. In einem derartigen Szenario wird es sich als nützlich erweisen, eine Barreserve für ein bis drei Monate zu besitzen.

Und auch wenn Armstrong sagt, dass Gold und Silber vermutlich im lokalen Supermarkt nicht akzeptiert werden, so hat er kürzlich auch festgestellt, dass Gold ein Vermögenswert letzter Instanz ist, um sein Vermögen in einer Situation zu sichern, in der die Öffentlichkeit ihr Vertrauen in die Regierungsbehörden verloren hat.

Folglich mag es sein, dass Sie einem Kassierer im Lebensmittelgeschäft in Folge des finanziellen Notstands vielleicht keinen Vierteldollar von vor 1965 [bis 1964 bestand ein Vierteldollar aus ,900er Silber] geben können, es werden sich jedoch sehr wahrscheinlich wie in Griechenland infolge des Zusammenbruchs Tauschmärkte bilden und dann wird der direkte Handel mit Gold, Silber oder anderen physischen Wertgegenständen wie Alkohol, Zigaretten und Nahrungsmittel zum täglichen Geschäft werden.

Es sollte klar sein, dass in den Finanzmärkten etwas sehr falsch läuft. Es gibt eine große Menge an Indizien, die diese Beurteilung bestätigen, aber gerade jüngst haben wir gelernt, dass China über eine halbe Billion an in Dollar ausgezeichneten Assets abgestoßen hat und viele der selben Szenarios, die wir 2008 erlebt haben, spielen sich von Neuem ab.

Obwohl auch Prognostiker wie Armstrong verstehen, dass das System mit dem wir derzeit arbeiten zum Scheitern verurteilt ist, ist es doch schwierig vorherzusehen, wie genau sich so ein Zusammenbruch abspielen wird.

Es ist also in Ordnung, sich auf eine große Vielzahl von möglichen Szenarios vorzubereiten und das bedeutet, sich für eine kurzfristige Störung der normalen Geschäftstätigkeit zu wappnen, sowie auf langfristigere Szenarios, die die Kreditmärkte und das von ihnen abhängige System betreffen.

Sollte das System zusammenbrechen, dann dürfen wir weitverbreitete Unruhen, Panik und Konfusion erwarten – etwas, für dessen großflächigen Umgang damit die Regierung ihre Angestellten bereits aktiv trainiert hat.

Es kommen signifikante Veränderungen auf uns zu. Seien Sie bereit.

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