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Fakten über das Leben im Protektorat Böhmen & Mähren

von Deutscher Volksgenosse

Währenden des gesamten zweiten Weltkrieges blieb die Bevölkerung des 1939 errichteten Protektorats Böhmen und Mähren von den Auswirkungen des Krieges verschont. Den Tschechen ging es vergleichsweise gut. Eine Reise nach Prag war eine Reise in den Frieden.

Das Protektorat Böhmen und Mähren war das einzige mitteleuropäische Land, in dem nie Kampfhandlungen stattfanden. Eigentlich gehörten die Tschechen zu den Profiteuren des Krieges, denn sie brauchten keinen Militärdienst zu leisten, hatten genug zu essen, blieben vom Bombenkrieg verschont und genossen alle Vorteile der Kollaboration ihrer Regierung mit der Führung in Berlin. Sie beteiligten sich ohne Murren an den deutschen Rüstungsanstrengungen. Sie genossen die Vorteile der Autonomie die ihnen mit der Gründung des Reichsprotektorat im April 1939 zugefallen waren.



Es gab tschechische Schulen mit tschechischen Lehrern. Tschechische Künstler pflegten die nationale Kunst. Tschechische Polizisten sorgten für Ruhe und Ordnung. Tschechische Unternehmer und Handwerker arbeiteten mit Profit. Die Tschechischen Arbeiter partizipierten am modernen deutschen Sozialsystem.

1940 arbeiteten etwa 120.000 Tschechen im Reich aufgrund freiwilliger Arbeitsverträge. Ihre Arbeitsbedingungen waren die gleichen wie die der Reichsdeutschen: gleiche Urlaubszeit, gleiche Sozialversicherung, gleiche Lebensmittelkarten, gleiche Urlaubszeiten und gleiche Freizeitangebote usw.

In der tschechischen Hauptstadt blieb die Ministerial-Bürokratie aus der gescheiterten Republik intakt. Die Verwaltung des Landes lag in tschechischen Händen. Über allen öffentlichen Gebäuden wehte neben der Hakenkreuzfahne die tschechische in den Farben Blau, Weiß und Rot.

Die tschechischen Sportvereine veranstalteten Wettkämpfe wie vor dem Krieg. Statistisch gesehen wurden nie so viele tschechische Bücher herausgegeben, nie so viele tschechische Theatervorstellungen uraufgeführt und nie so viele Filme in tschechischer Sprache gedreht, wie in der Zeit des Reichsprotektorats. Die tschechische Bevölkerung lebte sozusagen auf einer Insel der Seeligen.


1941-12-17 – Reinhard Heydrich – Rede zur Tagung der Südosteuropa-Gesellschaft auf der Prager Burg (20 Min. 36 Sek.)

(Die störenden Hintergrundgeräusche verschwinden ab 2 Min. und 20 Sek.)


Deshalb hatten die Tschechen an Widerstandshandlungen oder Sabotageakten kein Interesse. Das Attentat auf den Reichsprotektor Reinhard Heydrich am 27. mai 1942 musste – mangels tschechischer Eigeninitiative – vom britischen MI6 organisiert werden. Auch in der Folgezeit gab es im Reichsprotektorat keine Widerstandshandlungen von politischer Relevanz mehr.

Reinhard Heydrich

Umso unverständlicher waren die ab dem Mai 1945 in aller Öffentlichkeit an deutschen Zivilistenund Kriegsgefangenen begangenen Massenmorde durch Tschechen.

Das “Argument”, die Deutschen hätten bei Angleiderung des Sudetenlandes an das Reich mit einer Vertreibung der Tschechen begonnen ist falsch.

Aus dem Sudetengebiet wanderten ab 1938 nur 122.000 Tschechen in das Reichsprotektorat ab, in der Mehrzahl Menschen, die erst nach 1918 in Sudetenland gekommen waren.

Es handelte sich bei diesen im wesentlichen um Angestellte staatlicher Institutionen und Verwaltungen: Berufssoldaten, Polizisten, Eisenbahner, Zollbeamte und Postbeamte. Das sich die Deutschen im Sudetenland nur von deutschen Beamten verwalten lassen wollten sollte eine Selbstverständlichkeit sein!


Lina Heydrich, die Witwe Reihnhard Heydrichs, über ihren Mann und die Zeit des Protektorats:

Das Deutsche im späteren Protektorat den Anschluss des Sudetenlands ans Reich feierten sollte auch klar sein. Die deutschen auf dem Boden der im Untergang begriffenen tschechisch-slowakischen Republik wurden in Hetztiraden von Staatspräsident Eduard Benesch und General Sergej Ingr kollektiv beschuldigt “Verrat” an der “tschecho-slowakischen Nation” begangen zu haben, weil sie 1938 die Angliederung des Sudetenlandes an das Reich begrüßt hatten.

Nach dem 8. Mai 1945 brachten die Tschechen und Slovaken fast 700.000 wehrlose Deusche zu Tode, und zwar 280.000 Zivilpersonen und über 400.000 Wehrmachtsangehörige. Die Opfer starben an  Hunger, Hinrichtungen, Mißhandlungen und den Folgen unmenschlicher Zwangsarbeit. Ganze Orte wurden ausgelöscht.

Es gab dafür überhaupt keine stichhaltige Begründung außer dem politischen Willen, die Deutschen, die seit über einen Jahrtausend in Böhmen und Mähren zu Hause wahren, loswerden zu wollen. Die Dimension dessen was die Tschechen ihren deutschen Mitbürgern antaten war ähnlich grauenhaft wie in Polen. Den ab 1945 mal wieder neuen Staat “Tschechoslowakei” von Deutschen zu säubern war ein lang gehegtes Ziel der Benesch-regierung welche im Mai 1945 aus dem Exil zurückkehrte.



Wilhelm Dennler, der bis zu seiner Verhaftung am 5. Mai 1945 als Ministerialsrat beim Reichsprotektor in Prag gearbeitet hatte, schilderte seine Gedanken die er im Juni 1945 in einen Arbeitslager hatte:

“…Erst jetzt erfahre ich wie ungeheuerlich die Entrechtung ist, die der neue tschechoslowakische Staat gegen alle Deutschen im Lande, aus eigener Machtvollkommenheit verfügt hat. Nicht gehört ihnen mehr. Kein Haus und kein Hof, kein Geschäft, keine Fabrik, keine Wohnung, NICHTS!


Mit einen Federstrich haben sie ihren Besitz und ihre habe verloren aber damit erschöpft sich die Rache nicht.


Nein! Als Deutsche sollen sie zu jeder Stunde des Tages fühlen, dass sie nun endlich für immer ihren triumphierenden Feinden auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind und dass ihre Niederlage sie zu den einzigsten Menschen auf der Welt macht, den man die Rechte von Menschen versagen darf.


Darum lässt man sie hungern, darum lässt man sie arbeiten ohne Lohn, darum versperrt man ihnen Krankenhäuser und Kirchen, darum darf man sie quälen und töten und darum gibt man ihren Toten nicht mal ein Grab. Wir besinnen uns. Haben wir den Tschechen getan was sie uns jetzt antuen?


Haben wir sie verjagt, enteignet, ihrer rechte beraubt, ihre Kirchen geschlossen, sie gequält und getötet?


Mag die Gestapo & SD Fehler und vielleicht auch Verbrechen begangen haben. Die Hände aller anderen Deutschen sind reingeblieben. Nie haben sie sich auch nur an einen der 7 Millionen Tschechen vergriffen und nie haben sie sich mit dem Blut ihrer tschechischen Mitbürger besudelt.


Sind in der deutschen zeit jemals Tschechen auf den Straßen verbrannt worden?

Hat man jemals tschechische Kinder in Flüsse ertränkt?

Hat man jemals in der deutschen zeit gebärende Tschechinnen auf die Straße geworfen, Kranke aus den Betten gerissen, Sterbenden die Sakramente verweigert und die Toten in Straßengräben verscharrt?


Nein!

Sie lebten wie wir, sie aßen wie wir, sie wohnten wie wir, nichts unterschied sie von uns!…”