Clicky

Flüchtling, Flüchtling über alles…? – Die Stimmung kippt

von Udo Ulfkotte

Noch vor wenigen Wochen prahlte die Bundeswehr damit, wie viele Asylforderer sie täglich im Mittelmeer gesammelt hat. Inzwischen ist es eher leise um die Schlepperaktivitäten unserer Marine geworden. Und nicht nur um diese. Dabei hat der eigentliche Ansturm der Asylforderer doch noch gar nicht eingesetzt.

Jeder einzelne Asylforderer, über den sich Politik und Medien derzeit in grenzenloser Naivität freuen, darf in absehbarer Zeit seine Familie und deren Angehörige nachholen – natürlich auf Kosten der Steuerzahler. Wer also schon jetzt behauptet, dass die Grenzen der Aufnahmekapazitäten erschöpft seien, der hat nicht ansatzweise verstanden, was da draußen gerade passiert.

Der Bürgermeister von Büttelborn hat verstanden. Er bereitet seine Gemeinde auf die nicht mehr abzuwendende Zukunft vor. Die Lokalzeitung zitiert ihn mit den Worten, die Migranten könnten irgendwann ihre Familien nachholen. Und dann heißt es im Artikel:

»So habe in einer Nachbargemeinde ein einzeln aufgenommener Flüchtling seine zwei Frauen und neun Kinder nachgeholt, was die dortige Verwaltung vor eine große Herausforderung stellte.«

Da kommen bei der Familienzusammenführung dann nicht europäische Singlehaushalte oder Kleinstfamilien, sondern orientalische oder afrikanische Sippen.

Das ist abzusehen und nach unseren bestehenden Gesetzen auch nicht mehr abzuwenden. Insofern ist es fast schon lustig, wenn Politiker und Journalisten sich jetzt Gedanken darüber machen, wo man die frisch eintreffenden Asylanten unterbringen kann. Wenn man schon das nicht mehr hinbekommt und um Hilfe schreit, wo bitte werden dann deren Sippen beim Familiennachzug leben?

Das alles ist seit Jahren abzusehen gewesen. Ich habe es in meinem Sachbuch Albtraum Zuwanderung als Prognose genauso beschrieben. Und die Folge davon lautet: »Armut für alle im Lustigen Migrantenstadl«.

Und dann heißt es: »Vorsicht Bürgerkrieg«. Diese Schritte kann jetzt keiner mehr aufhalten. Denn der Wutstau in der Bevölkerung über die Zustände, welche Politik und Medien uns beständig schönreden, wird sich ganz sicher irgendwann entladen.

Es gibt Menschen, die das erst ganz langsam verstehen, daher nochmals die Fakten: Auf jedem deutschen Erwerbstätigen lasteten schon 2007 (!) im Durchschnitt 40 000 Euro Schulden durch Migranten, welche aus unserem Sozialsystem mehr abziehen, als sie einzahlen.

Die Zahlen sind von 2007 und aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Streiten wir uns nicht über aktuelle Zahlen, schauen wir lieber ganz nüchtern die Entwicklung an. Wir sind uns schließlich einig darin, dass wir Steuerzahler für diese Entwicklung bezahlen müssen.

Bis zu welchem Punkt werden wir ohne innere Unruhen und Straßenschlachten zahlen? Das erklären Psychologen so: Vielleicht haben Sie gern Gäste. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen großen Tisch und zehn Stühle. Sie laden jede Woche die gleichen Gäste zu sich ein. Man kommt überein, dass jeder ein wenig an Speis und Trank mitbringt. Schließlich können Sie ja nicht dauerhaft für alle Gäste zahlen.

In der ersten Woche bringen neun Ihrer Gäste etwas mit. In der zweiten Woche acht. In der dritten Woche sieben. In der vierten Woche sechs. Irgendwann fällt Ihnen auf, dass eine bestimmte Gruppe Ihrer Gäste nie etwas mitbringt. Und diese Gruppe wird immer größer. Wie reagieren Sie, wenn Ihnen klar wird, dass nur noch wenige etwas mitbringen, aber auch weiterhin jene wie selbstverständlich an Ihrem Tisch Platz nehmen, die nie etwas mitbringen?

Irgendwann sprechen Sie diese auf ihr Verhalten an. Und wenn sie sich nicht ändern, dann beenden Sie Ihre Gastfreundschaft. Ihre Gäste werden Ihnen dann wahrscheinlich »soziale Kälte« vorwerfen. Manche nehmen sich dann einen Anwalt und versuchen auf dem Klagewege zu erreichen, dass sie weiterhin an Ihrem gedeckten Tisch Platz nehmen dürfen. Nicht anders ergeht es derzeit den europäischen Sozialstaaten. Es sitzen immer mehr Menschen an den Tischen. Und immer weniger bringen etwas mit. Sie vertrösten uns vielmehr auf die Zukunft.

Und nun zur Realität da draußen, ein paar Zahlen zu Asylanträgen und Abschiebungen. Es sind Zahlen für Bayern aus dem Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2015 (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr).

Land: Albanien
Schutzquote: 0%
Asylanträge: 2880
Abschiebungen: 25

Land: Kosovo
Schutzquote: 0,02%
Asylanträge: 7270
Abschiebungen: 718

Land: Ukraine
Schutzquote: 3,1%
Asylanträge: 1512
Abschiebungen: 4

Land: Nigeria
Schutzquote: 6,5%
Asylanträge: 1492
Abschiebungen: 12

Land: Syrien
Schutzquote: 79,6%
Asylanträge: 4399
Abschiebungen: 0

Im Klartext: Von 17 553 Menschen, die sich an unsere gedeckten Tische gesetzt haben, haben wir 759 wieder in die Heimat zurückgeschickt – obwohl der Großteil der 17 553 keinen Grund dazu hatte, an unserem Tisch zu sitzen, und hier garantiert nicht erwünscht ist.

Die meisten derer, die da kommen, werden bleiben und dauerhaft auf unsere Sozialleistungen angewiesen sein. In der Schweiz sagt man das inzwischen ganz offen: »Aus Asylanten werden Sozialfälle.« Die einzigen, die an Asylforderern verdienen, sind die Mitarbeiter der Migrations- und Integrationsindustrie.

Vergessen Sie also die horrenden Kosten der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise. Was ist schon Griechenland gegen das, was den Menschen im deutschsprachigen Raum jetzt beim Zustrom von Orientalen und Afrikanern bevorsteht?

Die Kosten der (vorübergehenden) Euro-Rettung sind trotz vieler Hundert Milliarden, die wir alle dafür zahlen müssen, nichts im Vergleich zu jenen Beträgen, die wir für die Heuschrecken der Migrations- und Integrationsindustrie in Europa ausgeben. Denn die Folgen der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise entstehen ja nicht jedes Jahr neu.

Man kann irgendwann einen Schlussstrich ziehen, sie auflisten und abarbeiten. Das ist bei den Heuschrecken der Migrations- und Integrationsindustrie völlig anders. In den europäischen Sozialsystemen ist der Kahlfraß dieser Heuschrecken schon deutlich sichtbar. Doch man hat uns die unvorstellbaren Kosten aus Gründen der politischen Korrektheit bislang (noch) verschwiegen. Sie verschlingen Billionen.

Wir errichten derzeit in ganz Deutschland Zeltlager für Menschen, die wir »Flüchtlinge« nennen. Wir vergessen, dass diese bald schon ihre (Groß-) Familien nachholen dürfen. Und wir wissen auch nicht, wie wir im bevorstehenden Winter die Zeltlager beheizen wollen. Ökologisch korrekt mit Windenergie oder mit Solarstrom? Wir bauen da gerade ganz Deutschland zu einem riesigen Zeltlager aus, in dem wir unsere Energie verheizen werden – und zwar rundum.

Wir freuen uns, wenn eine neue Zeltstadt eröffnet wird. Und wir feiern allen Ernstes Feste, um die in immer größerer Zahl zu uns kommenden Asylforderer an unseren Tischen zu begrüßen. Unterdessen sollen Schiffe der Bundesmarine noch mehr Asylforderer aus dem Mittelmeer holen. Und das reicht noch nicht – auch die Reeder sollen jetzt beim Asylantenimport verstärkt mitmachen.

Sind wir völlig verrückt?

Wie kann es sein, dass wir Millionen von Menschen in der Migrationsindustrie dafür entlohnen, dass sie diese Zustände im Eigeninteresse zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze immer weiter verschlimmern und unseren einstigen Wohlstand skrupellos vernichten?

Wie kann es sein, dass wir so auf dem besten Wege sind, jedem Migranten einen Betreuer an die Seite zu stellen – möglichst mit einem Muttersprachler des Migranten an seiner Seite, der alles übersetzt?

Und wie kann es sein, dass wir diesen Wahnsinn aus Gründen der politischen Korrektheit bislang niemals infrage gestellt haben?

Diese gigantische Wohlstandsvernichtung bewirkt doch nur eines: Fremdenfeindlichkeit und wachsenden Unmut unter jenen, die dafür bezahlen müssen.

Für die horrenden Folgekosten dieser Politik müssen nun Sie, lieber Leser, bis an Ihr Lebensende bezahlen. Das ist völlig unabhängig davon, ob Sie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben. Und dann Ihre Kinder. Die werden im deutschsprachigen Fernsehen wohl im ARD-Programm anstelle von Die Sendung mit der Maus künftig »Die Pfändung mit der Maus« zu sehen bekommen. Da wird unserem Nachwuchs dann durch staatliche Volkserzieher der öffentlich-rechtlichen Sender von klein auf schonend beigebracht, warum er sein ganzes Leben wird arbeiten müssen, um die Schulden abzutragen.

Kinder haften künftig für die Fehler ihrer Eltern – das müssen die Kleinen jetzt lernen. Denn das ist ja derzeit durchgehend das Motto unserer Politiker und Journalisten, die den nachfolgenden Generationen die schlimmen Zustände im »Mekka Deutschland« bescheren.


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email