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„Flüchtlingen“ ist langweilig – Deutsche sollen Animateure spielen

von Janina

Eigentlich dachte man das Maximum an Naivität sei bereits erreicht, aber der Artikel auf Welt Online zeigt, es geht noch schlimmer. Manchmal fragt man sich, von welchen Planeten deutsche Journalisten stammen:

„Was wir den Flüchtlingen jetzt bieten sollten. Wir müssen die Menschen rausholen, wir müssen sie provozieren, müssen sie zum Lachen bringen, sie maßlos überfordern. Und zwar mit unserer Kultur.“

Wenn es nicht so ernst und traurig wäre, könnte man über den Artikel nur lauthals lachen! Schlichtweg abwegig, die Ideen und Vorschläge, im wahrsten Sinne des Wortes. Während Schweden zur Aufgabe des Kurses der offenen Türen gezwungen ist und das offiziell zugibt, ja ganz ehrlich resigniert und aufgibt, während nach neuesten Informationen weitere 600.000 Pseudoflüchtlinge in Richtung Europa = Deutschland (wohin auch sonst?) bereit für die „Reise“ sind, während die deutsche Regierung ein Kasperltheater nach dem anderen fabriziert und vor Hilflosigkeit und Feigheit nicht mehr weiß, was sie als nächstes tun könnte, sollen also die bereits hier befindlichen Pseudoflüchtlinge mit Konzerten und Klimbim bei Laune gehalten werden?

Es graut vor dem nicht mehr weit entfernten Tag, an dem Medien die Ernüchterung mit voller Wucht das Tageslicht erreicht und es Meldungen geben wird, die man sich nicht in seinen schlimmsten Träumen ausgemalt hat.

Ist Deutschland ein Vergnügungspark und die Deutschen die Kindergärtner? Die Deutschen müssen die „Flüchtlinge“ jetzt auch zum Lachen bringen? Sicher ist zumindest, dass die ganze Welt über Deutschland lacht.

Die Frage ist, wie lange noch die Deutschen lachen dürfen. Sollen sich die Deutschen zum Affen und Clown machen, um die Pseudoflüchtlinge zu unterhalten, damit denen nicht langweilig wird?

Die Mehrheit der Deutschen geht arbeiten, kümmern sich um ihre Familie und Kinder und fallen müde ins Bett, deren Probleme zu lösen ist schon mehr als genug in dem so „familienfreundlichen“ Land, die brauchen nicht noch zusätzlich Refutschis, und wer Langeweile haben sollte, kann sich dann um die armen Deutschen sorgen.

Umgekehrt würde eigentlich ein Schuh daraus werden. Diese Pseudoflüchtlinge müssten eigentlich alles tun, um die Deutschen zum Lachen zu bringen, zu gefallen, deutsche Kultur und Gesellschaft von sich aufsaugen und fleißiger und lernbegieriger sein, um sich für die Großzügigkeit zu bedanken und zu rechtfertigen, dass sie ins Land gelassen wurden. Wann immer man allerdings einen Bericht in den Medien liest, geht es nur und ausschließlich darum, welche Forderungen noch alle erfüllt werden müssen, damit sie sich überhaupt wohlfühlen und sich nicht ständig beschweren. Manchmal ist die Welt eben ein bisschen verkehrt und man sollte sie vom Kopf wieder zurück auf die Beine stellen.

Daher sollte ihnen angeboten werden, die deutsche Effizienz in ihren Asyl-Verfahren. Also extrem schnelle, maximal eine Woche dauernde Asyl-Verfahren, die Rechtssicherheit und exakte Perspektiven bieten. Asylverfahrens-Verhandlungsräume mit zwei Ausgängen, einen direkt in die unvermeidbare Abschiebung ohne Flucht- oder Verdunkelungsmöglichkeit und einen in die Gesellschaft mit unausweichlichen Verfahren der umgehenden Verpflichtung, sich zu assimilieren. Wenn sie da dann mal durch sind, dann dürfen sie ebenfalls wie die Deutschen arbeiten, schlafen, arbeiten, schlafen…..