Flüchtlingskrise: Der Vandalismus der Merkel-Gabriel-Regierung

von Gerhard Wisnewski

Eine wichtige Forderung aus einem unserer letzten Artikel wurde inzwischen erfüllt: An zahlreichen Grenzen Europas wird wieder kontrolliert, auch an den deutschen. Aber das kann nur der Anfang sein. Der Scherbenhaufen der Merkel- und Gabriel-Regierung muss konsequent aufgeräumt werden. Alle, die nicht als politische Asylanten anerkannt werden, müssen wieder ausreisen, und zwar ausnahmslos. Nur so lässt sich ein verfassungsmäßiger Zustand wieder herstellen.

Refugees cross into Austria on their way to central Europe

Und das gilt auch für den Rücktritt der Merkel-Gabriel-Regierung.

Nur so lässt sich auch ein Heilungs- und Aufräumprozess einleiten. Und wir müssen inzwischen weitere Fragen beantworten: Was geschieht eigentlich mit Deutschland und mit der Welt? Wo führen eigentlich all die Krisen hin, die wir zur Zeit erleben? Und was steckt dahinter?

Die Flüchtlingskrise ist nur ein Teil des Krieges, der gegen die gesamte Menschheit geführt wird. Die Migranten haben ebenso wenig wie die Deutschen ein Recht auf Heimat. Dieses müssen sich alle zurückholen: Deutsche und Migranten – um wieder friedlich in ihrer Heimat leben zu können. Alle fremden Mächte müssen rausgeworfen werden, egal ob in Nordafrika oder anderswo.

Die Vertreibung von Millionen Menschen durch die US-geführte westliche Kriegskoalition und die Aufnahme der Migranten durch US-Vasallen wie Merkel ist indes nur ein Teil des Problems. Denn die Frage ist ja: Woran hat unsere Welt außerdem noch zu leiden? Ganz einfach: zum Beispiel an Kriegen, Finanzkrisen, Wirtschaftskrisen, Bildungskrisen und Geburtenkrisen, um nur einige zu nennen.

Die Wahrheit ist: Egal, welche aktuelle Schlagzeile oder welches aktuelle Problem man auch immer betrachtet – immer steckt dahinter das existenziellste Problem der Menschheit überhaupt: der Abbau von Grenzen.

Das existenziellste Problem der Menschheit

Die Auflösung der Grenzen lässt sich überall beobachten, nicht nur auf der nationalen Ebene:

Symptom Art der abgebauten Grenzen
Euro, Euro-Bonds, »Rettungspaket«, Transferunion, Schrottpapiere finanziell
Europäische Union, »Einwanderung von Fachkräften«, Integration politisch, national, ethnisch
»Freihandelsabkommen« wirtschaftlich
Gesamtschule, zweigliedriges Schulsystem intellektuelle und Begabungs-Grenzen
Inklusion (Eingliederung von Behinderten in die Regelschulen) Grenzen zwischen Behinderten und nicht Behinderten
Anonyme Bewerbungen (um Migranten und Frauen in Jobs zu bekommen) Ethnisch/sexuell
»Multikulti« kulturell
Frauenquote, Emanzipation, Frauenfußball, »Homo-Ehe«, Geschlechtsumwandlungen sexuell
»Anti-Aging«, Schönheits-OPs, Autoritätsverfall, Jugendgewalt gegen Erwachsene und Senioren Generationengrenzen
Duzen sozial
»Crossover« künstlerisch
Geothermie geologisch
Etc.

Jede Tür ist eine Grenze

Nehmen wir zum Beispiel eine Tür in einem Einfamilienhaus. Eine Tür ist eine typische Grenze, also ein Regelungsmechanismus, der bestimmt, wer wann hinein darf und wie viele davon. Und was würde passieren, wenn man die Haustür einfach ausbauen würde? Antwort: Da nun jeder immer und jederzeit hinein kann, würde sich die Hausgemeinschaft auflösen. Und das Problem ist, dass in der globalen Gesellschaft sämtliche Türen ausgebaut werden, aber nicht nur zwischen Nationen, sondern auch zwischen Generationen, Geschlechtern, Kulturen, Währungen und Handelsräumen. Da eine solche Desorganisation keine Gesellschaft und Art wirklich überleben kann, geht es in Wirklichkeit um die totale Auflösung der Gesellschaft, ja letztlich der Menschheit.

Aber ist das nicht Nationalismus? Keineswegs. Sondern eine jüdische Wissenschaft namens Kybernetik: die von dem jüdischen Mathematiker Norbert Wiener begründete Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen, lebenden Organismen und sozialen Organisationen.

Die Lehre von der Kybernetik

Denn wodurch definiert sich eigentlich Leben? In unserer Sprache wurde die richtige Antwort längst gegeben: Das Leben schafft und definiert sich durch Organisation. Daher spricht man auch von einem »Organismus«. Die Organisation wird bewerkstelligt durch eine Grenze (Haut, Zellmembran), durch Kreisläufe (Stoffwechsel) und durch Arbeitsteilung (Organe, Organelle).

Dabei ist auch die Zellmembran keine absolut undurchlässige Grenze, sondern ein »Verkehrsmanagement«, das den Verkehr oder Austausch zwischen innen und außen organisiert. Denn absolut dichte Grenzen sind oft genauso tödlich wie fehlende Grenzen. Der Zelle die Membran wegzunehmen, wäre eine klare Sabotage-Strategie. Sie würde sterben wie ein Mensch, dem man die Haut wegnimmt. Und nimmt man den menschlichen Gesellschaften die Haut weg, sprich: die inneren und äußeren Grenzen, sterben sie auch.

Lokale Kreislaufstörung

Eine weiteres wichtiges kybernetisches Element einer Organisation oder eines Organismus sind Kreisläufe: Der Schreiner kauft beim Schuster seine Schuhe, der Schuster beim Schreiner seinen Tisch. Ob die entstehenden globalen Kreisläufe die lokalen Kreisläufe ersetzen können oder ersetzt haben, ist noch die Frage.

In Wirklichkeit spricht viel dafür, dass die Folgen der lokalen »Kreislaufstörung« nur vertuscht werden. Die wirkliche Zahl der Arbeitslosen in Deutschland schätzen manche auf zehn Millionen – kaschiert durch Definitionen (was ist überhaupt »arbeitslos«?), statistische Tricks und die Sozialsysteme, also letztlich die Staatsverschuldung.

Finanzkrise: Grenzen – ja, bitte!

Wenn wir die Gesetze zur »Steuerung und Regelung von Maschinen, lebenden Organismen und sozialen Organisationen« weiter mit Füßen treten, wird die Realität also bald uns mit Füßen treten, wie wir nun an der Flüchtlingskrise sehen – wobei die Realität stärker ist. Wie sagte doch die jüdische Schriftstellerin Ayn Rand so schön:

»You can ignore reality, but you can’t ignore the consequences of ignoring reality.«

Die globale Finanzkrise ist ein anderes Beispiel. Möglich wurde sie nur durch den Abbau von Grenzen (Euro etc.) und die »Deregulierung« der globalen Finanzmärkte. Die gesamte Welt konnte sich nun mit Junk-Anlagen, Müll-Krediten und Schulden anstecken. Dies ist eine Folge der totalen Entgrenzung der internationalen Finanzmärkte. Grenzen sind aber wie die wasserdichten Schotten bei einem Schiff. Sind sie weg, genügt das kleinste Leck, und der Dampfer säuft ab.

Die drei großen »I« – Ich, Identität und Interessen

Die »Griechen-Schuldenkrise« konnte zum Beispiel nur deshalb so verheerend werden, weil es zwischen den Ländern und den Währungen Europas keine Grenzen mehr gab bzw. die noch vorhandenen Grenzen glatt ignoriert werden. Und schon konnte man die verheerenden Folgen des Grenzverlustes beobachten: Ein Rettungsschirm nach dem anderen wurde aufgespannt, und immer mehr Milliarden, immer mehr Volksvermögen und immer mehr Staatshaushalte kamen ins Feuer. Da die Kredite und Bürgschaften (»Rettungsschirme«) anerkannter- und bewiesenermaßen nichts helfen, kann der Sinn nur darin bestehen, auch die restlichen Euro-Staaten in den Abgrund zu ziehen.

Daher brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Grenzen. Ohne Grenze gibt es kein Ich, ohne Ich gibt es keine Identität, und ohne Identität gibt es keine Interessen, die verfolgt oder verteidigt werden könnten. Ein Organismus ohne Ich, Identität und Interessen ist schlicht todgeweiht (also in etwa der Zustand, in dem sich Deutschland nach 23 Jahren Kohl, Schröder, Merkel und Gabriel jetzt befindet).

Das gilt für ein Individuum genauso wie für einen Konzern, ein Geschlecht, eine Schicht, eine Wirtschaft, ein Land oder meinetwegen eine Fußballmannschaft – oder sollte man demnächst die Grenzen zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern niederreißen und die Mannschaften, das Management und die Fans zusammenlegen? Nach dem Motto: Wir haben uns jetzt alle lieb? Das Ergebnis wäre die Auflösung beider Mannschaften. In Wirklichkeit ist die Auflösung aller Grenzen ein struktureller Krieg gegen die Menschheit.

Der strukturelle Krieg gegen die Menschheit

Mit Ausländerfeindlichkeit hat das überhaupt nichts zu tun, mit Inländer- und Deutschenfeindlichkeit dagegen sehr viel. Denn wie sagte schon der letzte große »Talkshow-Riese«, der legendäre österreichische Talkmaster Günther Nenning:

»Wenn fünf Fremde zu einem Negerstamm kommen, wird ein Schwein gebraten. Wenn 50 kommen, wackelt der Häuptling mit dem Kopf. Sind es sogar 500, wackeln alle mit den Köpfen. Wenn 5000 kommen, werden die Speere geputzt und geschliffen.«

Diese Situation hat niemand anderer als unsere Politiker zu verantworten. Tatsächlich schlagen diese Menschen ein wie eine ethnische, kulturelle und soziale Bombe (bitte jetzt keine Sprachpolizei!). Sie zerreißen und zersetzen den vorhandenen »Sozialraum«, wie der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky das nannte, und verursachen Probleme und Kosten ohne Ende. Und dabei sind sie keineswegs Täter, sondern selbst Werkzeuge und Opfer einer Welt-Politik, die sie nur für ihre Zwecke benutzt, nämlich die Nationen und Grenzen zu zersetzen.

Ein Beispiel für den strukturellen Krieg

Ein weiteres Beispiel: der Abbau sämtlicher Grenzen zwischen geistigen Leistungsstufen. Das soll zum einen mit der Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und der Einführung der Einheitsschule geschehen. Schon das wird das Leistungsniveau signifikant senken, denn bekanntlich funktioniert die Beeinflussung zwischen Schülern vorwiegend in eine Richtung: nach unten.

Die noch viel schwerer wiegende Grenzverletzung ist aber die so genannte »Inklusion«. In vielen Grundschulen ist die Aufnahme (auch geistig) behinderter Kinder in »normale« Grundschulen bereits an der Tagesordnung. Wobei man von »Ordnung« gar nicht mehr sprechen kann. Es ist das Ende der erfolgreichen deutschen Schule, wie wir sie kannten. Denn es liegt auf der Hand, dass dann kein normaler Unterricht mehr stattfinden kann. Wobei auch die behinderten Kinder dabei nur als Waffe gegen die erfolgreiche Struktur benutzt werden.

In der »inkludierten Schule« werden sie genauso wenig adäquat gefördert wie die normalen Kinder und fühlen sich obendrein leichter ausgegrenzt als unter ihresgleichen. Es ist klar, dass damit die intellektuelle Basis des deutschen Berufsnachwuchses binnen weniger Jahre zusammenbrechen wird. Arbeitgeber, die sich jetzt schon über mangelnde Kenntnisse in Rechtschreibung und Grundrechenarten beklagen, werden dann ihr blaues Wunder erleben, weil Kinder unter diesen Bedingungen noch weniger lernen können als bisher schon. Die totale Desorganisation des Schulsystems führt direkt in die Desorganisation der deutschen Wirtschaft, weil unter diesen Bedingungen der hohe Leistungsstandard natürlich nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Erdwärme oder -wahnsinn?

Zerstörte Grenzen findet man überall, selbst auf Gebieten, wo man sie gar nicht vermutet hätte. Ein überraschendes Beispiel: Die Nutzung der Erdwärme (Geothermie). In politisch korrekter Raserei werden dabei – um »umweltfreundliche Energie« zu gewinnen – tiefe Erdschichten angebohrt und auf diese Weise geologische Grenzen verletzt. So kann zum Beispiel plötzlich freigesetztes unterirdisches Wasser Gesteinsschichten »schmieren« und Erdbeben verursachen. In Staufen im Breisgau wurden 2008 etwa 200 Häuser beschädigt, nachdem sich nach Tiefenbohrungen der Erdboden im Stadtgebiet bis zu 20 Zentimeter gehoben hatte.

Wahrscheinlich hatten sich unterirdisch Dinge gemischt, die nicht zusammengehören, nämlich Anhydrit und Wasser. Der dabei entstehende Gips dehnt sich aus und hebt den Boden an. In Kamen-Wasserkurl gab es 2009 einen regelrechten Erdrutsch, als nach Geothermie-Bohrungen plötzlich 48 Kubikmeter Boden »in einem Loch verschwanden« (Der Westen, online, 24.09.2009):

»Erdwärmebohrungen vergrößerten bereits vorhandene Risse im Felsgestein«.

Während allerorten über die Risiken von Kernenergie gesprochen wird, hat die Geothermie hierzulande bereits konkrete und massive Schäden angerichtet und führt uns anschaulich vor Augen, wie destruktiv die Verletzung von Grenzen ist.

Der Kollaps der Menschheit

Während solche Katastrophen spektakulär sind und aufrüttelnde Bilder für die Lokalpresse hergeben, kann man die vielen Katastrophen, die durch Grenzverletzungen in sozialen, sexuellen, ethnischen, finanziellen und wirtschaftlichen Bereichen geschehen, nicht immer mit bloßem Auge sehen. Dieses Elend kann man oft nicht einfach fotografieren – und wenn doch, dann wird es nicht als Folge der Auflösung von Grenzen gesehen. Vor lauter political correctness wird ignoriert, dass Grenzen das wichtigste strukturelle Gut sind, das dem Menschen anvertraut wurde – mindestens so wichtig wie die »Umwelt«.

Die verherrlichte Zerstörung der Grenzen bedeutet die Zerstörung des Lebens – sei es sozial oder finanziell, psychologisch oder sexuell, wirtschaftlich oder biologisch. Biologisch? Warum biologisch? Und ob. Denn dass dieser strukturelle Krieg und der wirtschaftliche, soziale und politische Zusammenbruch von Gesellschaften und Staaten schließlich existenzielle Folgen haben werden, ist wohl kaum zu bezweifeln. Und zwar in dieser Reihenfolge:

  1. wirtschaftlich (Umsatzeinbrüche, Vermögensverluste, Konkurse)
  2. psychisch (Existenzängste, Identitätskrisen)
  3. sozial (Existenznöte, Arbeitslosigkeit, Verarmung)
  4. biologisch (kollabierendes Gesundheitssystem, Krankheiten, sinkende Lebenserwartung, Suizide, Hungersnöte, Seuchen, Bürgerkriege, Kriege).

Kurz: Die Abschaffung von Grenzen, Kreisläufen und Strukturen ist eine leise Bombe, die dazu führt, dass die Menschheit kollabiert. So, als würde man im menschlichen Körper mit einem Medikament sämtliche Zellmembranen und Kreisläufe auflösen. Oder die Leberzellen animieren, in die Lunge zu wandern. In der deutschen Sprache haben wir dafür auch das schöne Wort »Zersetzung«.

Der Exitus wird nicht lange auf sich warten lassen, jedenfalls für die Menschheit, wie wir sie kennen. Denn was kommt dabei heraus, wenn man alle Körperzellen auflöst? Antwort: ein nicht mehr lebensfähiger Zellschlamm. Und das ist denn auch die Zukunft, die der Menschheit droht. Über kurz oder lang wird sie nur noch als kleinster gemeinsamer, ethnischer, kultureller und intellektueller Nenner existieren. Quasi als undefinierbare Masse, die natürlich weder in der Lage sein wird, über irgendetwas zu reflektieren, noch gegen irgendetwas zu revoltieren.

Nach dem »multiplen Organversagen« bliebe nur eine dezimierte und amorphe Masse dumpfer Arbeitswesen übrig. Vertreter, oder besser: Nachbeter, der »Eine-Welt-Ideologie« sind daher dem Irrtum bzw. -sinn verfallen, einen Körper (die Welt, die Gesellschaft) durch Auflösung seiner Zellen (zum Beispiel Staaten, Familien) retten oder verbessern zu wollen. Indem die lebenserhaltende Organisation zerstört wird, erledigt sich die Menschheit jedoch von selbst.

Und was werden die dafür verantwortlichen politischen Eliten tun? Drei Mal dürfen Sie raten: Natürlich sich abgrenzen.

hochzeitsfiguren

 


Quelle und Kommentare hier:
Print Friendly, PDF & Email

Das könnte Dich auch interessieren: