G20: Der tote Polizist, der verschwiegen werden sollte …

Von Peter Bartels

Peter Bartels – Ein Gespenst geht um in Deutschland: Gab es einen toten Polizisten bei der Schlacht um Hamburg? JouWatch hat recherchiert. Ergebnis: JA, es gab tatsächlich eine toten Polizeibeamten. Nicht ganz so, wie es in Polizeikreisen durch’s Netz wabert, aber es gab und gibt ihn tatsächlich … 

G 20- Gipfel in Hamburg. 20.000 Polizisten aus ganz Deutschland. 6.000 Mordbrenner aus halb Europa. 500 zum Teil schwer verletzte Polizeibeamte. Angegriffen von einer uniformierten, militärisch gedrillten linken SA. Nicht braun, nur schwarz. Keine Knobelbecher, nur Sneaker. Keine Tornister mit Kommissbrot, nur Rucksäcke zum Tarnen und Täuschen. Keine Handgranaten, nur Molotowcocktails. Keine Walther, nur Präzisions-Stahlzwillen. Keine Signalpistolen, nur Leuchtspur-Revolver. Keine Flammenwerfer , nur brennende Kleinwagen. Nicht die Braune SA marschierte, nur der Schwarze Block marodierte. Nicht nach Einsatzbefehlen der SS aus der Wolfsschanze, nur nach Antifa-Order wie „Bunt“ aus der Roten Flora…

Millionen sahen in Merkels halbamtlichem Fernsehen, wie miserabel „geschützte“ Polizisten Arm in Arm mit potemkinschen „Papphelmen“ und Visier gegen Polit-Verbrecher vorrückten. Die „Demo-Grundrecht-Verteidiger“, vermummt, schwarz angemalte Schuhsohlen, Spezial-Handy und -Smartphone, gesteuert von der Roten SS, vorgeschickt oder umgelenkt. Die Millionen erfuhren hinterher, dass offenbar an strategisch wichtigen Punkten irgendwelche „Jutta Ditfurths“ von vorderster Front „eifrig und instruktiv twitterten“, wie die Alt-Grüne mit den rotgefärbten Haaren anerkennend schmatzend von SPIEGEL ONLINE gelobt wurde. Heute, mit „instruktiv“ konfrontiert, würde sie wahrscheinlich sagen: Die Polizei war so brutal, das m u ß t e ich einfach meinem Liebsten mitteilen! Klar doch, Jutta…

Und die Herr/Innen der Reichsrundfunk-Kammer von ARD, ZDF bis PHOENIX oder „Radio 90,3 Belgrad“ säuselten niedlich aber konsequent von „Zivilem Ungehorsam“ bis „Gewaltbereit“. Und als die Knochenbrecher, Feuerteufel und Plünderer längst vor aller Augen „Schweine-Deutschland“ zerlegten, säuselten sie immer noch von „Demonstranten“, tobten sie von „brutaler Polizei“.

Ist es da ein Wunder, dass Zuhörer, Zuschauer und Verschwörungs-Zombies das „Undenkbare“ zu Ende denken? Sogar in Netz-Nischen, in denen ehemalige und aktive Polizisten sich austauschen? Motto: Einer hat was gehört … der nächste etwas mehr … der übernächste schnappatmet was Aufgeschnapptes weiter, fügt hier ein Verb, dort ein Adjektiv hinzu.

Schließlich wird aus einem kleinen Fakt ein großes Fanal: Ein Polizist ist tot raunt das Netz! Erst: Beim Einsatz in Hamburg getötet. Dann: Nach dem Einsatz seinen Verletzungen erlegen…

Denn, natürlich, wird mal wieder alles verschwiegen … Anweisung von ganz oben… Kennt man ja … Die Wahrheit wäre ja Wasser auf die Nazi-Mühlen … Wir könnten IHN wecke wecken … Bloß das nicht … Allah quält uns schon genug …

Hier die ganze Wahrheit:

Jouwatch hat mit Jörg Rostow in Hannover gesprochen. Er ist/war Pressesprecher des G20 Gipfels in Hamburg. Von einem Toten (Polizisten) während oder auf der Rückfahrt des Gipfels sei ihm nichts bekannt. Erst nachdem Jouwatch weiter bohrte, rückte Rostow mit der ganzen Wahrheit raus:

Ja, es gab einen bedauerlicher Todesfall… Auf der Hinfahrt zum Gipfel sein ein Kollege an einem Herzinfarkt gestorben … Trotz Soforthilfe der eigenen Sanitäter …

Er, der Herr Polizeisprecher Jörg Rostow (Tel-Nummer liegt vor), glaube aber nicht, dass der Tod des Polizei-Kollege was mit dem G20-Gipfel zu tun habe …

Ende der Jouwatch-Recherche, jedenfalls des wichtigsten Teils, es gibt schon noch ein paar mehr.

Was „lernen“ wir daraus? Wir wissen jetzt, was Verschweigen auslöst. Im schlimmsten Fall Verschwörung. Klar, eine Schlagzeile in BILD hätte einen Schatten auf den Gipfel von SPD-Scholz und CDU-Merkel geworfen: „Düsteres Omen: Polizist tot vor G20- Gipfel“. Die Hamburger Mottenpest oder die Berliner BZ hätten sogar womöglich geplärrt: „Das Herz! Starb der Bulle aus Angst Terror?“ Da wären Maizière und Merkel vielleicht einen Moment zusammengezuckt. Dann „Ach so…“. Tagesordnung. Und Olaf, der Scholz, hätte vielleicht eine Sekunde an den Hafengeburtstag gedacht. „Zufälle gibt’s …“ Zum Diktat, bitte …

Bleibt wirklich nur die eine Frage: Kann einem vor Angst das Herz stehen bleiben? Wenn man Polizist ist in Deutschland? Und jede Menge „friedliche Demonstrationen“ mit Ach und Krach heil überstanden hat? Wenn man vielleicht kurz vor der Pension steht, sich auf den Frieden im Schrebergarten freut …?

Die Antwort kennt nur der liebe Gott. Und Hollywood, natürlich …


Quelle und Kommentare hier:
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