Ganz im Sinne der Umerziehung

von UBasser

Wenn man sich die Meinungen und Vergleiche auf verschiedenen Internetseiten der sogenannten Trutherszene anschaut, erkennt man erst wirklich das Ausmaß der erfolgten Umerziehung. Viele Blogs und Internetseiten haben sich der Wahrheitsfindung verschreiben – meinen sie – doch werden daraus auch die richtigen Lehren und Schlußfolgerungen gezogen? NEIN!

Gerade die „Neue Rechte“ zeichnet sich dafür verantwortlich, wenn abermals historisch Falsches verbreitet wird. Wenn auch der Meinungen, Einsatz fürs Volk und die Aktionen der „Neuen Rechten“ richtig sind, ist es kaum zu übersehen, daß auch sie nicht richtig mit historischen Fakten in Bezug mit Vergleichen umgehen können. So wird das nichts, solange man den Sprachgebrauch der Umerzieher benutzt.

Einen Wandel oder eine Veränderung herbeizuführen, ohne echte Lehren aus der Vergangenheit gezogen zu haben, ist schier unmöglich. Es ist doch den meisten Leuten in der Wahrheitsbewegung bekannt, das Worte verfremdet, bzw. deren Sinn neu besetzt werden (z.B. Worte negativ besetzen) oder, daß auf Grund der falschen Geschichtsschreibung Vergleiche zu heutigen Tendenzen gezogen werden, die noch nicht mal im Ansatz richtig sind.

Dabei muß es jedem Gegner der heutigen Politik besonders klar erscheinen, daß wir alle umerzogen wurden, besonders mit der Hilfe der Fälschung und Falschdarstellung unserer Historie. So wie es jedem passieren kann, einen falschen Schluß aus einer Sache zu ziehen, passiert es eben auch, daß falsche Vergleiche, falsche Lehren, falsche Lösungen dar geboten werden. Es geht nicht darum, die Vergangenheit in schillernden Farben darzustellen, es geht darum, daß wir bei unserer ureigenen Sprache bleiben, Begriffe und Wörter richtig verwenden, Vergleiche nur dann ziehen sollten, wenn es wahrhaft eine Ähnlichkeit gibt.

Mit einem Beispiel an Vergleichen möchte ich beginnen. Nehmen wir die Amtszeit von Adolf Hitler und Wladimir Putin. Rußland und die Ukraine verhält sich ähnlich, wie damals Teile von Pommern und Westpreußen zum Deutschen Reich. In beiden Fällen kamen durch nichtrussische und nichtdeutsche Interessen Menschen ums leben, die durch andere unterdrückt und mit Repressalien überzogen wurden.

Ein zweites Beispiel: Wiederum Deutsches Reich und Rußland. Der Anschluß Österreichs ans Deutsche Reich und der Anschluß der Krim an Rußland. In beiden Fällen wurden Volksabstimmungen gemacht, in beiden Fällen war der Anschlußwille fast 100 Prozent. Ein Unterschied nur, den Anschluß Österreichs ans Deutsche Reich wurde formal anerkannt, der Anschluß der Krim nicht.

Diese Situationen kann man vergleichen, aber sollte man Putin mit Hitler vergleichen? Wohl kaum! Einerseits, weil die Interessenlagen komplett anders sind und andererseits weil Putin gegenüber Hitler eine gänzlich andere Politik betreibt – und außerdem wird durch Rußland europäische und deutsche Historie komplett durch das Umerziehungsprogramm, welche schließlich im Jahre 1944 in Jalta (Krim) auf dem Tisch lag, unterstützt.

Daher kann hier nur der Schluß folgen: Rußland wird mit dieser Einstellung niemals dem deutschen Volke helfen. So und nicht anders mit der VSA oder anderen damaligen feindlichen Staaten. Was wird denn durch die damals (aber auch heutigen!) feindlichen Staaten am meisten bekämpft? Der deutsche Nationalsozialismus! Der darf nämlich weder bei den Russen noch bei den Amis vorbehaltlos und neutral diskutiert werden!

Damit ist doch klar, daß in Rußland und in den VSA die gleiche Machtelite das sagen hat. Wie es bereits mehrfach von mir salopp beschrieben wurde, liegen der russische Präsident und der amerikanische Präsident in einem Bett und ziehen sich hin und wieder die Decke abwechselnd weg, um somit eine Spannung zu erhalten.

Unser ärgster Feind sind trotzdem unsere Gedanken, welche wir falsch übermittelt bekommen haben. Sie führen uns tagtäglich in Sackgassen. Wir können selbst unserer eigenen Sprache nicht mehr trauen. Daher widmen wir uns heute einem immer wieder gern von der „neuen Rechten“ anführten Vergleich:

Heute zum Thema: SA

Es geht um eine Bezeichnung für die linken Chaoten, die Eigentum zerstören, die Menschen verletzen und die Staatsgewalt mit aller Macht daran hindern, für Ordnung zu sorgen. Sie nennen sich „Antifa“ oder auch linke Anarchisten, wie die FAU-Oganisationen. Befeuert und beschützt werden diese linken Spinner von allen BRD-Parteien, in diesem Fall ist die AfD eine Ausnahme. Mehr als 100 Mio. Euro erhalten diese Gruppierungen vom Bund und den Bundesländern für ihr chaotisches und zerstörerische Treiben.

Das Umerziehungsprogramm und die Geschichtslügen der Sieger zeigen dabei auch bei der „Neuen Rechten“ ihre Wirkung. Das die „Neue Rechte“ von Feinden gegen das deutsche Volk bereits durchzogen ist, sollte so manche Symbolik, welche man dort verwendet, bereits offenbart haben. Besonders bei den Vergleichen sollte man genauer hinschauen. So wird zum Beispiel die „Antifa“ als SAntifa bezeichnet. Anti heißt gegen, die Abkürzung „FA“ soll Faschist bedeuten, zusammen Anitfaschist.

Wenn es also bei der AntiFA es gegen Faschisten geht, sind sie in Deutschland jedoch im falschen Lande. Der Begriff „Deutsche Faschisten“ wurde bereits in den 1930iger Jahren vom bulgarischen Kommunisten Georgi Dimitroff geprägt. Besonders während des Reichstagsbrand-Prozesses, in dem er als möglicher Organisator vernommen wurde, sprach er immer wieder vom deutschen Faschismus.

Wichtig zu wissen ist, daß es einen deutschen Faschismus nie gab, weder formell noch physisch! Das lehnten die Nationalsozialisten ab, obwohl der NS und der Faschismus das Führerprinzip als Organisationsform inne hatte, unterschieden sich beide Systeme in vielen Dingen.

Doch zurück zur Antifa und deren Vergleich zur SA (Sturmabteilung). Bereits während des noch andauernden 1. Weltkriegs und danach kamen unter der KPD-Führung und Mitgliedern des Spartakusverbandes viele Menschen zusammen, die militärisch organisiert und mit äußerster Gewalt Schlachten gegen Unternehmen, Konzerne, Parteien und politisch nicht Organisierte führte. Dabei kam es auch immer wieder zu Zusammenstößen mit der Reichspolizei, oder mit der Paramilitärischen Freikorpstruppen.

Zu den Freikorps: Zu Beginn der November-Revolte 1918 verfügte der Rat der Volksbeauftragten über keine zuverlässigen Truppen in Berlin. In Absprache mit der Obersten Heeresleitung (OHL) wurden seit November 1918 aus ehemaligen Frontsoldaten des Ersten Weltkrieges Freikorps aufgestellt. In diesen Freiwilligenverbänden sammelten sich monarchistische und rechtskonservative Kräfte, die durch Kriegsende und bolschewistischen Umbruch keine Perspektive und gesicherte Zukunft mehr sahen.

Die roten Schlägertruppen suchten immer wieder den Straßenkampf mit den Konservativen, sie überfielen Versammlungen und Demonstrationen. Der wohl bekannteste Überfall der roten Schlägertruppen ereignete sich am 24.Februar 1920 im Münchner Hofbräuhaus, in dem sie die Deutsche Arbeiterpartei heimsuchten. Dort kam es zu einer regelrechten Saalschlacht, bei der nichts mehr heil blieb. Wieviele Verletzte und Schwerverletzte oder Tote es gab, ist nirgends beschrieben.

Nach diesem Vorkommnis wurde durch die DAP, die kurze Zeit später zur NSDAP umbenannt wurde, beschlossen, eine Saalschutzabteilung aus gestandenen Kriegsveteranen aufzustellen. Diese war nichts anderes als der heutige Ordnerdienst in einer Diskothek oder bei einer Demonstration. Da die Regierung der Weimarer Republik zunehmend gegen militante Organisationen vorging, entschloß sich der neue Vorsitzende der Partei, Adolf Hitler, die Saalschutz-Abteilung am 3. August 1921 weniger provokativ in „Turn- und Sportabteilung der N.S.D.A.P.“ umzubenennen.

Die Turn- und Sportabteilung trat am 4. November 1921 bei einer Versammlung im Münchener Hofbräuhaus zum ersten mal als Saalschutz auf. Nach der Saalschlacht wurde sie legendär, und kurz darauf erhielt der NSDAP-Versammlungsschutz offiziell den Namen „Sturmabteilung“. Die SA war die Ordnertruppe und eine „Abteilung der Bewegung“. Sie war keine Wehrorganisation bürgerlicher Auffassung, ebensowenig eine verschworene Geheimorganisation. Ihre Aufgabe bestand darin, die öffentlichen Versammlungen der NSDAP zu schützen.

Die SA wurde nach dem Scheitern des Marsches auf die Feldherrenhalle in München 1923 verboten.

Nach der Neugründung der NSDAP 1925 wurde die SA zu einer schlagkräftigen und straff organisierten Organisation. Kommunistische Kampfverbände wie der mittlerweile gegründete „Rote Frontkämpferbund“ lieferten sich heftige Straßen- und Saalschlachten mit den SA-Verbänden. Die Angriffe von Kommunisten auf SA-Angehörige stiegen stetig an, viele wurden Opfer von Ermordungen durch kommunistische Hand.

Auch die Auseinandersetzungen zwischen dem „Rote Frontkämpferbund“  mit dem von Sozialdemokraten gegründeten republikanischen „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ häuften sich, während die SA, begünstigt durch Wirtschaftskrise und Wahlerfolge der NSDAP, immer stärkeren Zulauf erhielt (1930 noch 60–80.000 Mitglieder, hatte sie 1932 bereits etwa 220.000 Mitglieder). Ein im April 1932 von Reichskanzler Heinrich Brüning ausgesprochenes Verbot der SA wurde bereits im Juni von seinem Nachfolger Franz von Papen wieder aufgehoben, weil es zu vielen Todesopfern durch die Überfällen der Roten kam. Im Vorfeld der Reichstagswahlen im Juli gab es erneut bürgerkriegsähnliche Zustände mit insgesamt etwa 300 Toten und über 1.100 Verletzten.

Nach der Machtergreifung der NSDAP wurde die SA relativ bedeutungslos. Nach der nationalsozialistischen Revolution war der „linke Flügel“ der SA unzufrieden mit der Gesamtlage, allen voran Ernst Röhm verlangte eine zweite Revolution und die Schaffung eines Volksheeres, das die Reichswehr ersetzen sollte. Dabei war Röhm zu keinen Kompromissen bereit, die Hitler mehrfach zu erreichen versuchte. Eine solche Machtkonzentration ließ die Führung der NSDAP nicht zu, zumal Adolf Hitler die NS-Revolution im Oktober 1933 als beendet erklärt hatte.

Angriffe durch die SA auf Unternehmen, Fabriken, Demonstrationen oder anderer politischen Veranstaltung ist nicht bekannt, bzw. in den öffentlichen Akten nicht beschrieben.

Heute würde man die SA als Ordnerdienst, Bereitsschafts- oder Hilftspolizei betiteln, mehr auch nicht. Diese aber mit der Antifa zu vergleichen, ist geradezu ein Hohn!

Die Antifa und alle dazugehörigen militanten Ableger sind nichts anderes als die damaligen „Rote Frontkämpferbund“ oder der „Spartakusbund“. Sie sind schlicht Störer, Randalierer, Vandalen und mit dem heutigen Begriff: Terroristen des eigenen Volkes, vergleichbar.

Wer solche Vergleiche, wie die „Neue Rechte“ zieht, sollte sich nicht wundern, wenn auch diese in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Mit Feindausdrücken und Umerziehung kann kein neuer Staat errichtet werden, weil er auf den gleichen Lügen aufgebaut wäre, wie die sogenannte BRD.

Ubasser

PS: Ernst Nolte urteilte über die SA:

„Die SA-Männer hatten nicht den Charakter, der von vornherein abstoßend wirkte wie derjenige der NPD-Leute von heute. Die wenigsten hatten ein Aussehen, das den Bürger erschreckte; es waren Menschen, die vom allgemeinen Bild nicht allzusehr abwichen.

Die braunen Uniformen dürften zwar schon wegen der Farbe manchen unangenehm berührt haben, aber unter den braunen Mützen waren doch im großen und ganzen normale deutsche Gesichter zu sehen. […]

Ich erinnere mich, daß ein bekannter Historiker zu mir sagte: ‚Wenn ein Lastwagen vorbeikam, der mit SA-Leuten besetzt war, nachdem zuvor ein Wagen voller Rotfrontkämpfer vorbeigefahren war, fühlte man sich beschützt.‘

Eine der wichtigsten Ursachen für den Erfolg des Nationalsozialismus war gerade dies, daß weder die SA- noch die SS-Männer als Außenseiter oder Barbaren auftraten wie die Glatzköpfe heute. Denn zu behaupten, eine von Anfang an als verbrecherisch erkennbare Bewegung hätte in freien Wahlen die Hälfte der Stimmen eines großen Volkes gewinnen können, das noch dreißig Jahre vorher als die wissenschaftlich führende Weltmacht galt, ist absurd. Dann müßte man schon das ganze deutsche Volk als verbrecherisch bezeichnen, und das wäre in meinen Augen grotesk.“


Quelle und Kommentare hier:
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