Geheime Dokumente bestätigen, daß die US-Regierung das Krebsrisiko durch Mobiltelefone vertuscht hat

von cosmicus

Eine US-Gesundheitsbehörde hat ein jahrelang geheim gehaltenes Dokument veröffentlicht, in dem Warnhinweise gegeben werden, wie ein Mobiltelefon – auf Neudeutsch “Handy” – am besten zu verwenden ist, um nicht an Krebs zu erkranken.

Nachdem es zuvor jahrelang vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten wurde, haben Beamte des Gesundheitsministeriums in Kalfornien endlich den Entwurf eines Dokuments veröffentlicht, das die gesundheitlichen Bedenken umreißt, die sich aus der von Handys freigesetzten Strahlung ergeben – einschließlich mehrerer Krebserkrankungen und Unfruchtbarkeit.

Obwohl die Behörde sich dafür entschieden hatte, das Dokument letztlich nicht zu veröffentlichen – auf beiden Seiten prangt seitdem der Sperrvermerk “Entwurf und Nicht zur Veröffentlichung Freigegeben” – íst dessen Inhalt von entscheidender Beeutung für Handy-Nutzer auf der ganzen Welt.

Das San Francisco-Büro des Nachrichtenkanals ABC7 berichtet:

“Moskowitz sagt, es habe eine Menge Druck aus der Mobilfunk-Industrie gegeben, jegliche Art negativer Berichte über Handys vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten”

und er stellt fest:

“Und Sie haben dabei einen in ihrem Sinne sehr guten Job gemacht, im Wesentlichen nach dem gleichen Muster, das die Tabakindustrie anwendet.

Die Schlussfolgerung von Moskowitz scheint treffend zu sein. Trotz des recht faktischen Tons, in dem die Gesundheitsgefahren durch Handys im einzelnen dargestellt werden, liest sich das Dokument – entsprechend dem Titel “Handys und Gesundheit” – eher wie eine Checkliste für Telefonnutzung.

Das Befolgen einiger einfacher Richtlinien, welche die Beamten herausgefiltert haben, könnte dabei helfen, die Entwicklung von Gehirn- und anderen Krebsarten zu verhindern, sowie weiteren Beschwerden. In der Tat können einige grundlegende Regeln dazu beitragen, Risiken reduzierem, wie etwa, das Telefon in gewisssem Abstand vom Kopf zu halten, die Freisprechfunktion zu verwenden, und am besten, Kopfhörer für Gespräche zu verwenden.

Und die Abteilung zur Bekämpfung Umwelt- und Arbeitsbedingter Erkrankungen sieht ausreichenden Grund zur Besorgnis wie es in dem Dokument heißt:

“Handys, ebenso wie andere elektronische Geräte, strahlen eine Art von Hochfrequenz-Energie ab, sogenannte elektromagnetische Felder (EMF). Die Gesundheitsbehörden sind besorgt über mögliche Auswirkungen von Handy-EMF’s auf die Gesundheit, weil einige neuere Studien darauf hindeuten, dass die langfristige Handy-Nutzung das Risiko von Hirntumoren erhöht, und dasjenige weiterer gesundheitlicher Probleme […]

“Mehrere Studien haben herausgefunden, dass bei Menschen mit bestimmten Arten von Hirntumoren die Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich hoch ist, dass sie zuvor Handys für 10 Jahre oder länger benutzt hatten. Die meisten der Krebserkrankungen waren auf der gleichen Seite des Kopfes, an welche diese Menschen in der Regel ihre Telefone gehalten hatten. 

Obwohl die Chance Gehirnkrebs zu entwickeln eigentlich recht sehr gering ist, zeigen diese Studien, dass eine regelmäßige Handy-Nutzung das Risiko der Entwicklung einiger Arten von Hirntumoren erhöht. Einige Studien haben auch die Belastung durch elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen mit Fruchtbarkeitsproblemen in Verbindung gebracht. 

Da immer weitere Studien durchgeführt werden, und wir mehr über mögliche Risiken für Krebs und andere mit der Handy-Nutzung verbunde gesundheitliche Problemen lernen, könnten die Empfehlungen in diesem Informationsblatt möglichweise künftig geändert werden.”

Wo die Regierung noch kramphaft einen neutralen Ton wählte, um die Schwere der möglichen Nebenwirkungen zu diskutieren, warnen andere bereits seit Jahren vor den Gefahren durch Handys.

“Die Menschen müssen das wissen, den Menschen ist derzeit nicht bewusst, dass Handys, wie sie jetzt verwendet werden, nicht sicher sind”,
sagte Ellie Marks von der kalifornischen Gehirntumor-Vereinigung gegenüber ABC7.

Die Umweltarbeitsgruppe EWG hat bereits vor 8 Jahren ihre eigenen Richtlinien für mehr Sicherheit beim Handybetrieb veröffentlicht, einschließlich ihrer Überprüfung der Studien über Handy-Strahlung, darunter einer der “Weltgesundheitsorganisation, die Handy-Strahlung mit Gehirn-Krebs in Verbindung brachte, und andere Studien, welche den Zusammenhang zwischen von Handys ausgehender Strahlung und verminderter Spermienzahl bzw. Spermienschäden darlegten.

Offizielle des Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention der USA stellen in Abrede, dass sie etwa unter Druck seitens der Handy-Industrie erlegen seien – aber dennoch hätten die Information in dem Gesundheitsdokument durch eine volle Veröffentlichtlichung weitaus besser genutzt worden können. Wie das Zentrum weiter ausführt:

“In epidemiologischen Studien am Menschen ist die Handy-Nutzung mit einem erhöhten Risiko von Gehirn- und Speicheldrüsenkrebs in Verbindung gebracht worden. Studien von Wissenschaftlerteams in mehreren Nationen haben beunruhigende Fragen aufgeworfen über mögliche Verbindungen zwischen intensiver Handy-Nutzung und verändertem Stoffwechsel im Gehirn, Schlafstörungen, und sogar verminderter Spermienzahl und Spermienschäden. 

Im Jahr 2011 qualifizierte die Weltgesundheitsorganisation Handy-Strahlung als  möglichen Krebserreger.

“Tierstudien unterstützen dabei die gewonnenen humanmedizinischen Erkenntnisse. Eine Langzeitstudie des Nationalen Toxikologie-Programms der USA fand heraus, dass bei männlichen Ratten, die bereits vor der Geburt und bis zum Alter von zwei Jahren Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt worden waren, die Wahrscheinlichkeit mit einem Gehirntumor diagnostiziert zu werden, der als malignes Gliom bezeichnet wird, sowie die Entwicklung eines Tumors am Herzen, erhöht war. Die Strahlungswerte, denen die Ratten ausgesetzt wurden, waren im Rahmen der Level, die heutige Handys emittieren dürfen.”

Das Zentrum betont, dass noch mehr Forschung und Studium über das Ausmaß der Risiken von Handys erforderlich sei, um eine vollständige Bewertung zu ermöglichen, wies aber bereits darauf hin, dass genügend Beweise in früheren Studien gefunden worden seien, die nahelegen, dass die Bestimmungen der US-Regulierungsbehörde für Kommunikation (FCC) hinsichtlich dieser allgegenwärtigen Telefongeräte wenig beruhigend sind.

In der Zwischenzeit rufen die kaliformische Gesundheitsbehörde und ihre Beamten auch weiterhin nach zusätzlicher Forschung – ohne jedoch irgendwelche Leitlinien zu veröffentlichen, die zumindest eine minimale Orientierung anbieten würden, wie die am wenigsten riskante Verwendung eines Handy aussieht.

“Das hätte vielleicht einigen Menschen das Leben retten können, wenn es von der Abteilung schon 7 Jahre früher veröffentlicht worden wäre,”

beklagte Moskowitz.

“Es ist befremdlich, dass es so lange gedauert hat, das nun herauszugeben. Und sie sind immer noch dabei, zu unterstreichen, dass dies nicht die offizielle Position in dieser Frage sei. “

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/conspiracy-confirmed-secret-docs-reveal-govt-covered-cell-phone-cancer-risks-years/


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