Gerhard Breunig sagt: Adieu!

Als meine liebe Freundin Susanne Kablitz im Februar diesen Jahres freiwillig aus dem Leben geschieden ist, hat Sie uns mit Ihrem letzten Artikel „Dieses Land ist unrettbar verloren“ noch einmal aufrütteln wollen.

Ich habe diesem Artikel damals mit Tränen in den Augen gelesen, weil er soviel Verzweiflung darüber enthält, was in diesem Land gerade passiert. Ich habe das, was Susanne damals schon empfunden haben muss nicht akzeptieren wollen und deshalb immer wieder versucht, durch meine Texte das Ruder doch noch herum zu reißen. Ich wollte möglichst viele Menschen aufzurütteln. Daß meine Möglichkeiten dabei begrenzt sind, war mir klar.

Inzwischen ist es jedoch auch für mich offensichtlich geworden, dass die Mehrheit in diesem Land weder bereit ist umzudenken, noch überhaupt dazu in der Lage zu sein scheint. Nachdem das Ergebnis der Bundestagswahl vorlag und mehr als 70% der Wahlberechtigten ihr Kreuzchen für ein fröhliches „weiter so“ gemacht haben, ist es für mich an der Zeit einzusehen: Dieses Land ist wirklich unrettbar verloren.

Die Fiktion, die uns tagtäglich als Staat präsentiert wird, hat bereits zu viele Menschen eingefangen und zu ihren Sklaven gemacht, als dass es noch einen rettenden Ausweg gäbe. Was eigentlich zum Schutze der Menschen gedacht war, hat sich längst als übermächtiges Staatsmonster über die Menschen erhoben. Der Staat ist zu einem Werkzeug für eine pseudo-Elite geworden, mit dem die Menschen klein und unten gehalten werden.

Dabei ist der Staat ohne Menschen NICHTS. Er hat nichts, ist nichts und kann nichts ohne die Menschen, die alle Dinge für ihn tun. So genannte Staatsdiener, Staatsschützer, Richter und Politiker sorgen dafür, dass eine Fiktion genannt Staat über die Menschen, also die eigentliche Substanz herrschen kann. Das eigentlich Schlimmste an dieser Sache ist jedoch, die Masse fühlt sich wohl dabei.

Zitat: Wenn du merkst, dass ein Handel nicht durch Zustimmung sondern durch Zwang zustande kommt –

wenn du erkennen musst, dass du, um zu produzieren, eine Erlaubnis von Menschen bekommen musst, die nichts produzieren –
wenn Du siehst, dass Geld zu denen fließt, die nicht mit Waren handeln, sondern diese nur für sich ausnutzen –

wenn du feststellst, dass manche Menschen durch Gaunereien und bezogene Vergünstigungen viel reicher werden als durch ehrliche Arbeit und deine Gesetze dich nicht vor ihren Machenschaften schützen, die Gesetze sie aber vor dir schützen –

wenn du siehst, dass Korruption belohnt wird und Ehrlichkeit nur zu Selbstaufopferung führt,

dann merkst du vielleicht, dass deine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist.“ – Ayn Rand, 1950

Es ist in der relativ kurzen Zeitspanne seit Februar 2017 sogar noch wesentlich schlimmer gekommen, als es Susanne Kablitz vor ihrem Tod gesehen haben mag. Freies Schreiben ist seitens der Regierenden praktisch unmöglich gemacht worden. Wer trotzdem weiter macht, der steht ständig mit einem Fuß im Gefängnis. Ein über die Jahrzehnte immer weiter angepasster Gummi-Paragraph 130 StGB aus dem Jahre 1871, ermöglicht es den „Staatsdienern“ und den freiwilligen Denunzianten, problemlos Jeden ans Kreuz zu nageln, der nicht systemkonform sein möchte.

Zitat „Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert“ – Alexander Solschenizyn –

Es hat in diesem Jahr schon sehr viele von uns Schreiberlingen erwischt und es wird mit mir nicht enden. Daher macht es für mich keinen Sinn mehr, gegen etwas anzuschreiben, was die Mehrheit eh nicht sehen, wissen oder gar ändern will.

Vielleicht muss dieses Land wirklich erst untergehen, um endlich den Ballast loszuwerden, den man den Menschen hier seit über 100 Jahren aufgebürdet hat. Vielleicht dauert es noch etliche weitere Jahrzehnte, bis die Mehrheit der Menschen in diesem Land endlich begreift, dass sich hier in Deutschland seit über 100 Jahren eigentlich überhaupt nichts geändert hat.

Es ist immer noch der angeblich so soziale Staat, der dieses Land in seinen Klauen gefangen hält. Nur die Farbe hat gewechselt.

Nach BRAUN kam ROT, gefolgt von GRÜN. Sozialistisch waren und sind sie alle, die vorgeben uns zu beherrschen. Am Ruder gehalten werden sie von unseren eigenen Leuten, von Menschen die sich dafür verschrieben haben, dem Staat zu dienen. Ohne zu erkennen, was sie da wirklich anrichten, machen diese Menschen ihren Job.

So lange es jedoch Menschen gibt die glauben, diesen Staat vor Menschen wie mir schützen zu müssen, anstatt Menschen wie mich vor diesem Staat zu schützen, so lange wird es keine Besserung geben. So lange Menschen andere Menschen in diesem Land verfolgen, weil diese der von oben verordneten Einheitsdenke widersprechen, ist das eindeutig kein freies Land sondern ein Gefängnis. So lange die Mehrheit nicht erkennt, wie sie missbraucht, veräppelt und durch Medienmüll beschäftigt gehalten wird, so lange wird dieses Deutschland nicht mehr mein Land sein können.

Es macht für mich keinen Sinn mehr, gegen etwas anzuschreiben, was doch so Viele offenbar unbedingt wollen. Brot und Spiele als Opium für das Volk haben schon immer funktioniert, wenn es um Lug und Trug gegangen ist. Was ist wirklich anders geworden, seit man Hitler verjagt hat? Viele seiner Gesetze sind bis heute in Kraft und auch die Manipulations-Methoden, die von den Regierungen immer wieder benutzt werden, sind leider immer noch die gleichen. Propaganda findet sich allerorten.

Ich werde deshalb erst wieder verfügbar sein, wenn sich diese perfide „Gesellschaft“ zur wirklichen „Meisterschaft“ weiterentwickelt hat.

Zitat: Der Schlüssel zum Wandel liegt darin seine Energie zu fokussieren, nicht darauf das Alte zu bekämpfen, sondern darauf Neues zu erschaffen – Sokrates –

Der Schlüssel zu Allem liegt für mich in der Substanz. Dort braucht es keine Staatsfiktion, denn dort zählt nur das Greifbare. Und genau deshalb will ich mit diesem fiktionellen Staat und mit diesem verlorenen Land so wenig wie irgendmöglich noch zu tun haben.

Um meine Familie und auch mich in Zukunft zu schützen, werde ich diesen Blog hiermit einstellen und nur noch privat unterwegs sein.

Die Probleme der Öffentlichkeit werde ich nicht mehr zu meinen machen, denn diese lenken mich nur ab von dem, was im Leben wirklich zählt – für mich sind das die Menschen die mich lieben und die Menschen, die ich liebe.

Trotzdem bin ich fest davon überzeugt:

Wir sehen uns irgendwann in Freiheit

euer Gerhard


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