Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht Mindelheim wünscht Familienmitgliedern und Freunden der AfD den Tod

von Birgit Stöger

Mindelheim – Die CSU-Politikerin und Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht Mindelheim ist überzeugt, dass die AfD daran schuld ist, dass Europa aus den Fugen gerät. Und deshalb wünscht sie allen Familienmitgliedern und Freunden der AfD nach dem Terroranschlag in Barcelona auf Facebook den Tod. 

Die AfD ist schuld. Zum Beispiel schuld daran, dass Europa aus den Fugen gerät. Und deshalb wünscht Marion Prediger, Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht im bayerischen Mindelheim, den Familienmitgliedern und Freunden der AfD den Tod. Zumindest aber sollten aus dieser Personengruppe beim nächsten Terroranschlag Verletzte dabei sein.

„Dann kapiert ihr vielleicht mal, was ihr da macht“,

so die Ansage der Geschäftsführerin der zur Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) gehörenden Mindelheimer Kreisverkehrswacht, die als gemeinnützig anerkannter Verein Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung auch an staatlichen Schulen übernimmt.

Prediger, die als Beisitzerin im Vorstand der Mindelheimer CSU tätig ist und laut Impressum die Lern-Oase in Mindelheim betreibt, wünscht der verhassten Partei neben der letalen Sippenhaftung für deren Anhänger und Familien zudem mindestens noch Pest und Cholera an den Hals.

„Ein Fluch nicht strafbar“

Auf ihre hasserfüllte Wunschwelt und ihr gestörtes Verhältnis zur Demokratie angesprochen – JouWatch beleuchtete Frauen wie Prediger unter der Fragestellung: Frau & Politik: Korrelation oder Kausalität? – entgegnet Prediger auf Facebook, dass die nichts gegen die SPD oder die Grünen habe, die AfD jedoch keine Partei sei und diese deshalb das Wort „Demokratie“ nicht in den Mund nehmen solle. Dem Hinweis, das ihr Post beim Zensurstadel von Heiko Maas gemeldet werden könnte, entgegnet die Kreisverkehrswacht-Geschäftsführerin, dass „ein Fluch nicht strafbar sei“.

Wohl nun doch von ihrer „Courage“ überfordert, ist das Facebookprofil samt der tödichen „Flüche“ mittlerweile auf privat gestellt. Wie die Kreisverkehrswacht Mindelheim zu ihrem „Todesengel“ steht, konnte bis zur Veröffentlichung des Artikels nicht in Erfahrung gebracht werden. (BS)


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