Gibt es Deutschland in 15, 20, 30 Jahren noch?

von Hadmut Danisch

Meinungsumfrage!

Seit ich mich nicht mehr nur mit Technik, Informatik und Wissenschaftsbetrug, sondern auch mit Politik, Feminismus, Journalismus und allgemeinem Betrug befasse, verfestigt sich bei mir die Auffassung, dass Deutschland nicht nur auf einem steilen Abwärtskurs ist (wie schon oft in Blogartikeln beschrieben). Aber nicht nur das.

Ich bin inzwischen der Auffassung, dass der Absturz nicht mehr aufzuhalten ist, wir haben den Punkt überschritten, an dem noch was zu retten gewesen wäre:

Bevölkerungsschwund.
Trotz umfangreicher Einwanderung nimmt die Bevölkerungszahl stark ab, in vielen Schulklassen sitzen überwiegend oder fast nur Zuwanderer. Die aber sind am Prinzip Deutschland so gar nicht interessiert.

Ich bin der Auffassung, dass beim Bevölkerungsschwund aber die kritische Marke überschritten ist. Denn die starken Jahrgänge 1960 bis 1965 werden in 10 bis 15 Jahren in Rente gehen. Sie stehen dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung (und altersbedingt auch vorher schon nicht mehr in vollem Umfang) und müssen auch noch versorgt werden. Selbst wenn wir jetzt aber Kinder produzierten wie bekloppt, kämen die „zu spät”.

Um das noch halbwegs aufzufangen bräuchten wir jetzt Zuwanderer, die jetzt in Deutschland Ausbildung machen und dann in 10 Jahren voll einsatzbereit sind. Also Leute, die jetzt so um die 18 bis 20 Jahre alt sind und auf dem Stand Abitur oder guter Realschulabschluss und ausbildungswillig sind. Haben wir aber nicht.

Verblödung.
Wissen und Ingenieurskunst sind/waren unser einziges Kapital. Bodenschätze, Landwirtschaftsfläche, Tourismus und dergleichen haben wir alles nicht in einem Maß, das uns ernstlich Überleben sichern würde. Ausgerechnet das Einzige, was uns wirtschaftlich am Leben hielt, machen wir gerade kaputt.

Lehrpläne.
Wir werfen gerade nahezu alles, was gut und nützlich war, aus den Lehrplänen und machen aus den Schulen und Kindergärten so eine Art Ideologie-Kindergarten mit Masturbationsförderung. Und besetzen sie mit Lehrern, die nichts anderes mehr können und den Quatsch glauben.

Irgendwann wird man merken, dass man damit gegen die Wand fährt.

Aber was will man dann dagegen machen? Man hat ja dann keine befähigten Lehrer mehr, da herrscht ja jetzt schon Mangel. Wenn aber erst mal die, die diesen Verblödungsparcours selbst durchlaufen haben, Lehrer geworden sind, woher soll dann noch ein besser Unterricht kommen können? Wie sollten Lehrer lesen, schreiben, rechnen, Biologie, Chemie, Physik und überhaupt Denken und Überlegen lehren können, wenn sie es selbst nie gelernt haben und nicht wissen, was das ist?

Verbeamtung.
Wir reichern die Universitäten, Schulen und die Politik nicht nur bis zum Anschlag mit Korrupten, Ideologen und Idioten an, wir machen sie auch noch unkündbar. Unsere Universitäten sind nicht nur kaputt. Es ist auch der Weg zur Reparatur versperrt.

EU, UN, TTIP und so weiter:
Wir sind demokratisch komplett enteignet worden. Wir haben hier im eigenen Land nichts mehr zu entscheiden oder bestimmen. Damit gibt es keine wirksamen Bestandsinteressen mehr. Die, die hier Einfluss nehmen, verfolgen keine auf den Bestand des Landes gerichteten Interessen mehr, sondern im Gegenteil feindliche Interessen, weil wir als Land einigen wirtschaftlich im Wege stehen oder als Buhmann angesehen werden.

Bundesregierung.
Eine Witztruppe, ein korrupter Narrenverein.

Überschuldung.
Die Staatsschulden wachsen jährlich an. Da wird nichts abgebaut, die bleiben nicht mal konstant. Einen enormen Teil unserer Wirtschaftsleistung drücken wir für Zinsen ab. Indikatoren dafür, dass wir uns übernommen haben, sind die Null-Zinsen und die künstliche Inflation. Wirtschaftlich können wir die Schuldenlast eigentlich schon nicht mehr tragen, also müssen solche Tricks herhalten.

In letzter Zeit mehren sich die Stimmen, wonach Bargeld bald abgeschafft wird. Unbestritten hätte das Vorteile, aber es hat auch enorme Gefahren. Weder haben wir eine angemessen stabile, sichere und zuverlässige IT-Infrastruktur, noch entsprechend vertrauenswürdige Politik. Man kann dann Negativzinsen nicht nur auf Bankguthaben, sondern auf jedes Geld erheben. Oder wir bekommen den Dollar als Schattenwährung.

Der Zerfall hat eingesetzt.
Man merkt an immer mehr Stellen, dass der Staat nicht mehr funktioniert, auch wenn es bisher nur Kleinigkeiten sind. Mein Reisepass läuft demnächst ab. Als ich ihn vor 10 Jahren beantragt habe, erschienen die damaligen Probleme schon als so kurios, dass sogar der Heise Newsticker damals darüber berichtete. Heute wohne ich in Berlin und die Probleme von damals erscheinen mir lächerlich im Vergleich zu damals, könnten meine Urlaubsplanung für dieses Jahr kaputt machen. Denn in Berlin ist es inzwischen fast unmöglich geworden, einen neuen Reisepass rechtzeitig zu beantragen. Man kann nicht mehr einfach zur Behörde gehen, sondern muss vorher per Webseite einen Termin vereinbaren. Die Software erlaubt aber nur, Termine innerhalb der nächsten 6 Wochen zu buchen – und die sind immer schon komplett ausgebucht. Für alle Einwohnerämter in Berlin. Also selbst dann, wenn einem der Ort egal ist und man stundenlang durch ganz Berlin zu fahren bereit ist, man bekommt erst gar keinen Termin mehr. Inzwischen kursieren unter Kollegen schon Tipps, wonach man morgens um 5.30 eine Chance hätte, weil die Software da jeweils neue Termine für den Tag in 6 Wochen und abgesagte Termine freigibt. Bei solchen Problemen wird’s nicht bleiben, das wird schlimmer werden.

Meine Prognose wäre, dass Deutschland in 20, spätestens 30, vermutlich schon in 15 Jahren implodiert. Die Rentenfrage wird sich dann vermutlich nicht mehr stellen, weil es kein Rentensystem und so weiter mehr gibt.

Ich glaube, wir erleben hier gerade einen Staat im Zerfall.

Vielleicht nicht so schnell wie Griechenland, Österreich, Schweden, aber meines Erachtens doch nach dem Point of no return.

Wie seht Ihr das?


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