Glückwunsch: „Die Welt“ hat die Islamisierung entdeckt!

Von Klaus Barnstedt

Ein Gespenst geht um in Deutschland und Europa – das Gespenst der Islamisierung.

Zuletzt wurde die Erscheinung vor zehn Jahren qualitätsjournalistisch gesichtet, und zwar vom damals noch lesenswerten „Spiegel“. Auf dem Titelblatt der Ausgabe Nr.13 vom 26.03.2007 hieß es „Mekka DeutschlandDie stille Islamisierung“.

Umgehend landete das Thema sodann im dunkelsten Verlies der etablierten Medienöffentlichkeit, um die Meinungsfreiheit nicht ausufern zu lassen. Dieses Vorgehen geschah in der Hoffnung, dass etwas nicht existiert, wenn man einfach nicht darüber redet oder schreibt.

Noch vor knapp drei Jahren hieß es im Staatsfernsehen in Richtung PEGIDA, dass eine Islamisierung „nachgewiesenermaßen“ nicht stattfinde. Punkt, aus! Basta! (ZDF-Moderatorenmäuschen Bettina Schausten – die Dame, die im Rahmen der Wulff-Affäre um eine angebliche Vorteilsnahme einst behauptet hatte, sie würde Freunden für Übernachtungen in deren Privathaus Geldbeträge zahlen.)

 Nachweisliche schleichende Islamisierung

Anscheinend wird einigen Medienschaffenden inzwischen ganz mulmig dabei zumute, wie sich die friedliebenste aller Religionen mit der Zeit in immer mehr Lebensbereiche unserer Gesellschaft eingeschlichen hat. In einem „Welt“-Artikel der letzten Woche ist von einem „Prozess“ die Rede, „bei dem essenzielle Werte und Normen der Mehrheitsgesellschaft … aufgeweicht oder verändert werden“.

Der Autor liefert eine Reihe von Beispielen für – Achtung, Frau Schausten und KollegInnen! – eine augenfällige und nachgewiesenermaßen festzustellende Islamisierung in unserem Lande.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article165588459/Wir-islamisieren-uns-schleichend.html

Keine schleichende Islamisierung ohne bereitwillige Unterwerfung

Allerdings kommt in dem Artikel etwas ganz Entscheidendes noch zu kurz. Die entsprechenden Beispiele für eine schleichende Islamisierung beleuchten nicht den politischen Hintergrund für den muslimischen Unterwanderungsprozess.

Die beklagte Islamisierung entsteht erst durch irrationale und gesteuerte Akzeptanz des islamischen weltweiten Alleinvertretungsanspruchs.

Wie kann es sein, dass einflußreiche politische Kreise eine Bevölkerungsmehrheit auf Essensvorschriften einer religiösen Minderheit verpflichten wollen, in Kindergärten, Schulen und Kantinen für Berufstätige?

Wie ist es möglich, dass ein Landesjustizminister der SPD Schariaaktivitäten „grundsätzlich unproblematisch findet“ (siehe Link) und hierbei mit rechtsstaatlichen Grundsätzen bricht?

Nur ein widersinniges, selbstzerstörerisches Entgegenkommen macht erst die beklagte Islamisierung möglich. Den erlangten gesellschaftlichen Fortschritt aufzugeben, sich bereitwillig dem Totalitarismus einer autoritären, religiösen Weltanschauung zu unterwerfen, ist das eigentliche Übel. Wer das praktiziert, zumal in verantwortungsvoller Position, gehört in die Wüste geschickt.

Da am Anfang dieses Beitrages auf den ersten Satz des Kommunistischen Manifestes (Marx/Engels) angespielt wird, soll auch der letzte Satz des besagten Pamphlets die bekannte, leicht abgewandelte Erwähnung finden:

Patrioten aller Länder, vereinigt euch!


Quelle und Kommentare hier:
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